Mein Notizbuch (manche nennen so etwas Bullet Journal …)

Ganz ehrlich – in meinem Kopf herrscht das pure Chaos. Ich habe Ideen und vergesse sie im nächsten Moment wieder. Ich verdrehe Zahlen und stehe somit am falschen Tag bei einem Termin. Ich habe oft einfach keinen Plan, was ich eigentlich tun sollte und möchte.

Zwei Dinge retten mich aber im Alltag.

  1. Mein Kalender
  2. Mein Notizbuch

Mein Notizbuch ist quasi meine Ablage für Gedanken, Wünsche, Pläne und Ideen.

Lange Zeit habe ich versucht, alles in verschiedene Bücher und Hefte zu schreiben, da ich dachte, dass ich so eine bessere Übersicht hätte. Damit lag ich aber falsch, denn so hatte ich lauter angefangene Hefte und bei neuen Themen wusste ich nicht, wohin damit.

Also habe ich angefangen, alles in einem Notizbuch anzuführen.

Auf einer der ersten Seiten ist natürlich ein Inhaltsverzeichnis, damit ich auch ja den Überblick behalte und die gesuchten Kategorien auch finde. (Dazu habe ich die Seiten nummeriert, sonst würde mir ja das beste Inhaltsverzeichnis nichts bringen 😉 )

Ein Thema bekommt bei mir meist eine Doppelseite, der Ästhetik wegen. Wenn diese dann einmal voll ist, beginne ich sie auf der nächsten freien Doppelseite einfach neu.

Hier ein Einblick, was sich momentan so alles in meinem Büchlein befindet:

  • Gewohnheitstracker

Momentan bin ich ja ein großer Fan davon, weshalb gleich einige Seiten für die kommenden Monate reserviert sind. Gewohnheitstracker helfen mir, meinen inneren Schweinehund zu bekämpfen, da ich festhalte, was ich mache beziehungsweise nicht mache. Und je mehr Kästchen ich ausmalen kann, umso mehr kann ich mich freuen.

  •  Ausgaben 

Hier schreibe ich alles auf, was ich ausgebe. Und wofür. So versuche ich zu sehen, wohin mein Geld verschwindet und kann somit an einzelnen Faktoren schrauben – wenn ich will.

  • Zitate

Zitate, Sprüche, Weisheiten.

Ich mag sie, kann sie mir aber nur schlecht merken. So schreibe ich mir die schönsten auf und kann somit immer darauf zurückgreifen und muss mich nicht darauf verlassen, dass ich es in einer der Schubladen in meinem Gehirn finde, wenn ich es brauche.

  • Blog-Ideen

Hierzu muss ich wohl nicht viel erklären. Wenn mir ein Thema einfällt, über das ich schreiben möchte (aber gerade keine Zeit habe, oder aus sonstigen Gründen nicht direkt drauf los schreiben kann oder will) dann notiere ich mir das auf meiner Blog-Ideen Seite. So gehen mir die Ideen nicht verloren und wenn ich es abhake, dann sehe ich meine Fortschritte, was mich ziemlich glücklich macht.

  • Reiseziele

Ich reise wahnsinnig gerne. Aber ich habe weder viel Zeit noch viel Geld, wodurch so manches Reiseziel etwas länger auf dieser Liste verweilt. Wenn eine Freundin dann mal meint, „Hey lass uns weg fahren“ dann habe ich je nach Zeit und Budget passende Ideen.

  • Filme, die ich sehen möchte

Ganz ähnlich verhält es sich bei den Filmen, wobei hier nicht so viele auf meiner Liste stehen. Aber ich mag es einfach, da einen kleinen Überblick zu haben und ich kann im Nachhinein immer wieder nachschauen, wie ein Film geheißen hat (ich sag ja…mein Hirn ist ein Sieb)

  • Ziele

Auf diesen Seiten notiere ich größere und auch kleinere Ziele, die ich mir in meinem Leben setze. So kann ich sie leichter in Teilziele aufbrechen und habe sie immer wieder vor Augen.

  • Aufgabenliste

Das ist meine To-Do Liste für Dinge, die ich keinem bestimmten Datum für meinen Kalender zuordnen kann. Zumindest nicht immer gleich.

So habe ich auf diesen Seiten Aufgaben aus den verschiendensten Lebensbereichen stehen, die ich nach und nach abarbeiten kann. Oder will. Naja, eigentlich muss.

  • Fastenzeit 2017

Es ist mir immer schwer gefallen, zu fasten. Dieses Jahr habe ich mir allerdings vorgenommen, die Zeit vor Ostern bewusst zu nutzen. Ich habe mir aufgeschrieben, auf was ich verzichten möchte, wann die Fastenzeit beginnt und wann sie endet. Ich habe mir auch für jeden der 40 Tage ein Kästchen gezeichnet, welches ich immer ausmalen darf, wenn ich den Tag „überstanden“ habe. So sehe ich Tag für Tag den Fortschritt und die Fastenzeit erscheint gleich gar nicht mehr so unendlich lang.

Gruß und Kuss,

PiusLucius

4 Kommentare zu „Mein Notizbuch (manche nennen so etwas Bullet Journal …)

    1. Ja, mir hilft sie auch sehr. Egal ob in der Ausbildung, für meine Gesundheit (Arzttermine ausmachen ausmachen und so grausiges Zeug 😉 ) als auch im privaten Bereich 🙂

      Gefällt mir

  1. Ich liebe Notizbücher, fang immer an und mach keines fertig. 😕 Immer wieder kaufe ich mir eines und es ist mir dann zu schade, zum Reinschreiben. Bin da etwas eigen. 😊 Danke übrigens, jetzt weiß ich wenigstens, was die Welt unter Bullet- Journal versteht. 😊

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