Von Zuhause aus arbeiten – Tipps und Tricks – PiusLucius

 

Von Zuhause aus zu arbeiten – sei es jetzt der Brotjob oder durch die Ausbildung – ist Fluch und Segen zugleich. Am Anfang überwiegt wohl die Begeisterung, schließlich kann man sich die Zeit selbst einteilen, im Pyjama am Schreibtisch sitzen oder gar gleich vom Bett aus arbeiten!

Klingt wirklich toll, nicht wahr? Ja, allerdings geht da die Motivation leicht flöten und der innere Schweinehund wächst und gedeiht. Es gibt niemanden, der einem auf die Finger klopft, was wirklich toll ist, aber nur, wenn man einen gewissen Grad an Selbstbeherrschung besitzt.

Ganz ehrlich, ich bin wahrlich nicht der disziplinierteste Mensch auf dieser Erde und deshalb musste ich mir ein paar Tricks aneignen, um trotz Arbeit von Zuhause aus und Fernstudiums produktiv zu bleiben und voran zu kommen.

Folgende Punkte haben mir bisher sehr geholfen:

Raus aus dem Gammellook!

Gut, ich ziehe mich jetzt nicht total schick an, wenn ich daheim vor meinen Unterlagen sitze, allerdings muss ich raus aus meinem Pyjama. Die Haare werden gekämmt und das Gesicht gewaschen. Im Prinzip durchlaufe ich morgens die gleiche Routine wenn ich außer Haus gehe und wenn ich in meinen eigenen vier Wänden bleibe. Mein Arbeitsplatz ist quasi mein Büro und wer geht schon müffelnd in die Arbeit?

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Im simplen Alltagslook geht es an die Arbeit. So fühlt es sich gleich viel hochwertiger, auch wenn der Gedanke an die Gammelklamotten manchmal sooo verlockend ist…

Ein Platz, der für die Arbeit reserviert ist

Ja, man kann auch im Bett lümmeln und von dort aus arbeiten und lernen. Es funktioniert, aber ich muss zugeben, an einem Platz, der nur dafür gedacht ist, dass man dort etwas weiter bringt. An meinem kleinen aber feinen Schreibtisch befinden sich nur die nötigsten Gegenstände und alle sind nur dafür da, um mit ihnen zu arbeiten. In meinem Fall ist mein Arbeitsbereich nur eine kleine Ecke in meinem Zimmer zwischen meinen Regalen, die mit Büchern vollgestopft sind, aber als Studierende brauche ich auch wirklich nicht mehr.

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Okay, das Bild hab ich einfach hier rein gepackt, weil ich es einfach süß finde … sogar meine Sweety fand Wirtschaftskunde langweilig 😉
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Früher habe ich eigentlich zum größten Teil in meinem Bett gelernt. Das war keine so gute Idee! Wenn man das eine Zeit lang macht, bahnen sich leicht Einschlafstörungen an…schließlich gibt es noch so viel zu tun

Pausen nicht vergessen!

In meiner letzten Lernphase hatte ich einen Tag, an dem ich so vertieft in meine Unterlagen war, dass ich vollkommen auf Pausen vergessen habe. Ich hatte mich in der Früh hingesetzt und plötzlich war es fast 20 Uhr! Dass mir danach ziemlich rasch alles zu Kopf gestiegen ist und ich fast das Handtuch geschmissen hätte, als ich mich am nächsten Tag wieder an den Tisch gesetzt hatte, ist da vielleicht ja für den einen oder anderen zumindest ein bisschen verständlich.

Dafür wurde mir wieder umso mehr bewusst, dass Pausen wirklich wichtig sind. Nicht nur für uns, sondern auch für das was wir tun. Schließlich leidet ja auch die Arbeit darunter, wenn wir unkonzentriert sind.

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Ich nutze dafür gerne einen Timer oder lege fest, nach wie vielen Kapiteln o.Ä. ich eine Pause einlege. Und auch in den Pausen stelle ich mir einen Timer, damit aus einer viertel Stunde nicht ein ganzer Nachmittag wird.

Feierabend

Ebenso wichtig wie die Pausen erscheint es mir, Feierabend zu machen. In einer Firma würde ich die Arbeit schließlich auch nicht mit nach Hause nehmen. Ich lege also für mich einen Zeitpunkt fest, zu dem ich meinen Kram wegräume und mir einen gemütlichen Abend mache. Meistens ist das etwa um 18 Uhr, es kann aber durchaus sein, dass sich das verschiebt, je nach Situation.

Ich packe da meine Unterlagen wirklich weg, damit ich nicht von meinem eigenen schlechten Gewissen geplagt werde. Gerade kurz vor Prüfungen tendiere ich dann doch eher dazu, bis spät in die Nacht hinter den Skripten zu sitzen und wirklich gut ist das ja auch nicht. Also aus den Augen, aus dem Sinn.

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Nach der Arbeit wird entspannt – das geht am Besten mit einer klaren Trennlinie!

Ich hoffe, dass ich zumindest dem einen oder anderen von euch ein bisschen helfen konnte. Wenn ihr noch Tipps habt, dann würde ich mich freuen, wenn ihr sie in den Kommentaren hinterlässt.

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Gruß und Kuss,

PiusLucius

 

 

 

7 Kommentare zu „Von Zuhause aus arbeiten – Tipps und Tricks – PiusLucius

  1. Interessanter Artikel, danke dafür. Ich glaube auch, ohne das man bestimmte Regeln hat wenn man von zu Hause aus arbeitet klappt das nicht wirklich. Sicherlich ist das bei jedem anders, aber ich müsste es wohl genauso machen wie Du damit am Ende des Tages was produktives dabei rum kommt.

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  2. Super geschrieben, kann ich bei allem nur zustimmen. Ich arbeite auch oft von Zuhause aus und ich hab mich schon zu oft dabei ertappt vom Bett aus zu arbeiten. Es ist einfach nicht super weil spät. Abends kann man dann nicht schlafen weil der Körper mal was anders will als nur im Bett zu liegen. Aber ich werd in Zukuft an deine Tipps denken dann kanns ja nur besser werden 🙂 Ich wünsch dir ein schönes Wochenende! Liebe Grüße Jacky

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  3. Hey Pia,
    danke für die super Tipps! Die Sache mit dem Gammellook habe ich allerdings noch nicht wirklich ablegen können. Dafür genieße ich es umso mehr, wenn sich Gelegenheiten ergeben um sich mal wieder ordentlich herzurichten.
    LG Ina

    Gefällt 1 Person

  4. Ich genieße den Gammellook im Home Office, spätestens für nen Videocall muss ich eh oben rum gut aussehen. Was mich eher stört: Ich mache keine Pausen, denn wenn ich eine Pause mache, könnte jemand anrufen und denken, ich arbeit nicht – blöd, ich weiß 😉

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