Schluss.Mit. Plastik – Martin Dorey|Kurzrezension

Plastik und dessen Vermeidung sind Themen, welche immer relevanter werden.

Tiere verhungern mit vollem Magen und auch wir essen mehr Mikroplastik als uns eigentlich lieb ist… und so habe ich zu folgendem Buch gegriffen:

Sachbuch: Schluss.Mit.Plastik. Martin Dorey

deutscher Titel: Schluss.Mit.Plastik.

Originaltitel: No.More.Plastic.

Autor: Martin Dorey

Übersetzer: Martin Bauer

Wilhelm Heyne Verlag

ISBN: 978-3-453-60509-1

159 Seiten

 

Klappentext:

Mal schnell ein bisschen die Welt retten.

Zwei Minuten für leere Mülleimer.

Zwei Minuten für ein leichteres Gewissen.

Zwei Minuten für eine saubere Umwelt.

Endlich klare Informationen und leicht umsetzbare Tipps in einer immer unübersichtlicheren Flut aus Plastik.

 

Textausschnitt:

Ich habe schlechte Nachrichten: Die meisten Teebeutel enthalten Plastik. Ein harter Schlag für alle, die brav ihre Teebeutel kompostieren und jetzt ihren Garten mit Plastik gedüngt haben. Warum sagt man das uns erst jetzt?

Und Einwegkaffeekapseln? Dass ein ehemaliger Chef von Nespresso die Kapseln im Jahr 2016 als Katastrophe für die Umwelt bezeichnete, sagt ja wohl alles.

Die 2-Minuten-Lösung

  • Kaufe dir ein wiederverwendbares Teesieb und verwende lose Teeblätter. Die kannst du hinterher direkt auf den Kompost werfen – ganz wie gewohnt, nur ohne Pastik.
  • Inzwischen gibt es auch plastikfreie Teebeutel. Überprüfe, ob deine Beutel noch Plastik enthalten. Falls ja, wechsle die Marke.

Mein persönliches Fazit

Ich habe nicht einmal zwei Stunden gebraucht, um das Buch durchzulesen. Es ist geschrieben, als würde man sich gerade mit dem Autor unterhalten, vollkommen ohne das Gefühl, dass er einen belehren möchte.

Da ich mich schon länger mit einem nachhaltigeren Lebensstil beschäftige, waren viele Fakten und Alternativen keine Neuheiten für mich, trotzdem habe ich einige neue Infos aus dem Text mitnehmen können.

Die 30 „2-Minuten-Lösungen“, die am Ende des Buches nochmals aufgelistet sind, finde ich, neben den ganzen Fakten, sind eine super Inspiration, vor allem für diejenigen, die recht neu in der Thematik sind, aber auch diejenigen, die sich schon länger damit beschäftigen und da vielleicht manchmal den Fokus aus den Augen verlieren, sind die nette kleine Erinnerungen.

Ich kann jedem dem die Umwelt und die eigene Gesundheit am Herzen liegt einen Blick in das Buch empfehlen. Keine Sorge, es ließt sich wirklich schnell – ich bin weiß Gott keine schnelle Leserin…

 

Gruß und Kuss

PiusLucius

Warum nur noch Naturkosmetik? | PiusLucius

Der Übergang war bei mir fließend. Heimlich, still und leise habe ich immer mehr darauf geachtet, was in meinen Einkaufskorb landet.

Nicht nur, was meine Nahrung angeht, sondern auch in Sachen Kosmetik.

Und jetzt? Jetzt verwende ich nichts anderes mehr, als Naturkosmetik!

Aber warum gebe ich gerne ein paar Euro mehr für ein Produkt aus, wenn ich doch gar nicht so ein Kosmetik- und Make-upjunkie bin? Das hat egoistische, aber auch „Ökobraut“ Gründe:

Gute Gründe für Naturkosmetik

  • Mikroplastik ist tabu

Schon öfter habe ich von Mikroplastik geschrieben.

Als Mikroplastik werden kleinste (wirklich klein! Ich spreche vom Nano- und Mikrometerbereich) Plastikteilchen bezeichnet, die unter anderem in der Kosmetik oft zu finden ist. Wer denkt, dass so kleine Teilchen ja kein Problem sind, der irrt sich!

Diese winzigen Teilchen sind sogar noch schlimmer, als Plastiksackerl. Denn sie sind so klein, dass sie weder für Mensch noch Tier sichtbar sind. Sie geraden durch das Abwasser (Filteranlagen können so kleine Teile nicht auffangen) unter anderem in die Meere, wo zum Beispiel Fische sie ungehindert aufnehmen. So leiden aber auch die Menschen darunter, die die Fische essen. Schließlich ist Plastik alles andere als gesund.

Auch soll unsere Haut das Plastik aufnehmen.

Zertifizierte Naturkosmetik darf kein Mikroplastik nutzen. Das ist also auch in dieser Richtung schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.

  • keine Tierversuche bei zertifizierter Naturkosmetik

Noch bevor ich großartig auf die Inhaltsstoffe geachtet habe, war es mir wichtig, dass die Marken, bei denen ich Produkte kaufe, keine Tierversuche durchführen. Irgendwann stieß ich darauf, dass zertifizierte Naturkosmetik keine Tierversuche durchführen darf. Viele (aber Achtung – nicht alle!) Produkte der Naturkosmetik sind auch vegan.

Da wäscht, cremt und schminkt es sich doch gleich mit einem viel besseren Gewissen.

  • natürliche Inhaltsstoffe

Zertifizierte Naturkosmetik darf nur das nutzen, was die Natur hergibt, wenn es ums beduften und färben geht. Rote Beete, ätherische Öle und Co. sind wesentlich besser und verträglicher, als andere Stoffe, die man gar nicht aussprechen, geschweige denn verstehen kann, wenn man sich die Inhaltsstoffe durchliest.

  • weniger Mogelverpackungen

Okay, das ist reine Beobachtung von mir, aber bis jetzt habe ich eigentlich kaum bis gar keine Mogelpackungen erwischt, wenn ich zu Naturkosmetik gegriffen habe. Das ist nicht nur für mich und meinen Geldbeutel gut, sondern auch für die Umwelt, da Aufwand und Nutzen ausgeglichener ist.

  • Abfallprodukte aus der Mineralölindustrie? Nein danke!

Na, habt ihr gewusst, dass in vielen konventionellen Kosmetikprodukten Abfälle der Erdölverarbeitung verwendet werden. Klingt g’schmackig, nicht war? Beispielsweise bei Paraffinen und Silikonen ist das der Fall.

Auf Dauer sind diese billigen und synthetischen Füllstoffe schädlich für die Haut –  sie wird spröde. Auch die Haare leiden darunter und werden brüchig.

In zertifizierter Naturkosmetik findet man keine solchen Inhaltsstoffe.

  • weniger Allergien – mehr Freude an der Pflege

Immer mehr Menschen reagieren allergisch auf die verschiedensten Kosmetikprodukte. Warum? Weil die menschliche Haut einfach nicht für die synthetischen Stoffe geschaffen ist.

In Naturkosmetik sind nur natürliche Stoffe, wodurch viel mehr Menschen sie vertragen.

Gerade der Bereich um den Mund herum ist bei mir sehr empfindlich. Von leichten Rötungen bis hin zum schlimm juckenden Ausschlag war bereits alles dabei. Bei Naturkosmetik traue ich mich sogar über Lippenstifte und hatte damit noch nie Probleme.

PiusLucius
Gepflegte Haut und Haare und sogar ein kleines bisschen Make-up. Alles mit ausschließlich zertifizierter Naturkosmetik.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Anreiz geben, in Zukunft ein bisschen mehr darauf zu achten, was ihr so nutzt und unterstützt. Beschäftigt euch damit. Euch und der Umwelt zuliebe!

 

Gruß und Kuss,

PiusLucius