Liebe Katze

Du bist etwas ganz besonderes.

Eigentlich bin ich ja ganz und gar ein Hundemensch, kann mit Stubentigern nicht viel anfangen. Doch mit dir ist es anders.

Anfangs war unser Verhältnis noch sehr distanziert. Wir trauten einander nicht über den Weg und verstanden den anderen einfach nicht. Nur ganz zögerlich näherten wir uns einander an und als ich einige Tage auf dich achten sollte, da dein Mensch fort musste, da war uns beiden nicht ganz wohl.

Aber ich kümmerte mich um dich und machte mir sogar ziemliche Sorgen, als du dich auf einmal vollkommen anders verhieltst.

Doch diese paar Tage, sie machten etwas mit uns. Es schien auf einmal ein Band zwischen uns zu geben. Ganz schwach und dünn, aber es war da.

Auch als dein Mensch wieder da war, kamst du, wenn du dachtest, dass ich bereits schlafe, ins Bett gehüpft. Wenn ich die Augen aufmachte, zogst du dich schnell wieder zurück. Doch das war okay.

Ich lernte mit der Zeit immer mehr deine Sprache, übernahm es, dich zu füttern und durfte dich immer mehr streicheln. Irgendwann begannst du sogar, mich dazu aufzufordern! Ein ganz besonderes Gefühl.

Wir bestritten gemeinsam kleine Abenteuer, spielten und waren füreinander da, wenn es dem anderen nicht so gut ging. Mittlerweile waren wir sogar soweit, dass Kuscheln auch im Bett und wenn ich wach war, kein Problem mehr war.

Ich fing an, mir auch ein wenig Fachwissen zu deiner Art anzueignen, wollte immer nur das Beste für dich und machte mir auch Gedanken über dich, wenn du gar nicht in meiner Nähe warst.

Vor einiger Zeit saß ich am Stuhl neben deinem Lieblingsplatz im Winter, der Heizung, und schaute dich an. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen.

Du bist etwas ganz besonderes.

Mit dir ist es anders.

Ich mag dich.

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Ein Wiedersehen? – Monatsrückblick November 17

Ein schöner Einstieg?

Der Start in den November war wirklich schön! Mein Liebster hatte Geburtstag und wir haben den Übergang von Oktober auf November mit Filmen, Torte und einem ausgiebigen Frühstück verbracht.

Mich freut es immer wahnsinnig, wenn ich meinen Liebsten glücklich sehe – und ich glaube das war er an dem Morgen 🙂

Und dann?

Ich hatte echt viel zu tun im November … es gab Referate vorzubereiten (und zu halten) und zu pauken wie irre … bis jetzt hat es sich aber ausgezahlt! Auch wenn im Dezember in der Hinsicht noch mehr auf mich zukommen wird, habe ich schon mal viel erledigen können.

Auch habe ich mich bereits im November damit beschäftigt, ein paar Weihnachtsgeschenke zu besorgen und meinem Liebsten habe ich einen Adventskalender gemacht …

Einfach mal Schlemmen

Ajvar

Eigentlich kannte ich den Gemüse-Matsch (weiß echt nicht, wie ich das anders sagen soll) bereits von meinem Großonkel. Allerdings hatte er es immer mit sehr seehr viel Knoblauch zubereitet. Generell kann ich mich daran erinnern, dass er recht scharf gekocht hat.

Auf alle Fälle war es damals einfach nichts für mich.

Diesen Monat kam meine Mutter dann mit ein paar Gläsern milden Ajvar nach Hause und ich konnte es mir einfach nicht nehmen lassen, zu kosten… Und ich war und bin absolut begeistert! Mittlerweile schmier ich es mir aufs Brot, tunke Pommes hinein und auch Reis und Pasta haben schon Bekanntschaft damit gemacht.

Suppe

Ich esse echt gerne Suppe. Wenn es draußen kalt ist. Im Sommer krieg ich sie ehrlich gesagt so gut wie nie runter … Aber jetzt wo es draußen stürmt und schneit, liebe ich Suppe regelrecht!

Eine klassische Gemüsesuppe oder eine Rahmsuppe gehen für mich momentan einfach immer.

Wenns draußen stürmt müssen Filme doch einfach sein!?

Kikis kleiner Lieferservice

Es geht nicht um die Rettung der Welt und auch sonst gibt es – mal abgesehen von einem Flugschiffunglück, bei dem aber nichts passiert – nichts, was die Welt bewegt. Es geht einfach um die Alltagsprobleme einer 13jährigen Hexe, die der Tradition wegen für ein Jahr in eine fremde Stadt muss.

Ein entzückender Film, der mir so manches Mal ein „Aaah wie süß“ entlockt hat.

Musik – Musik – Musik

Come On Eileen Extended – Dexy’s Midnight Runners

Mein momentanes Lieblingslied. Es holt mich raus aus der schlechten Laune. Erinnert mich an meinen Liebsten. Wenn ich den Song höre, da denk ich mir einfach „Das Leben ist schön“.

Ich denke, mehr brauche ich dazu nicht sagen? 😉

 

Freundschaften und andere Vergnügen?

Was mich im November besonders schön war, war ein Treffen mit einer Freundin, die ich während einer Therapie vor eineinhalb Jahren kennengelernt habe. Leider wohnte sie in einem ganz anderen Bundesland, wodurch sich nach der Therapie unsere Wege trennten. Und ganz ehrlich … ich komm nicht oft nach Klagenfurt … Aber jetzt ist sie zum Studieren nach Wien gekommen und da haben wir es und nicht nehmen lassen, uns zu treffen. Wir haben Stunden damit gefüllt, darüber zu reden, was in den letzten Monaten alles passiert ist und auch Anekdoten aus der Zeit der Therapie waren Thema.

Ich freue mich bereits auf unser nächstes Treffen!