Das war mein 2019 – Ein Jahresrückblick

Wir schreiben mittlerweile das Jahr 2020 und da bietet es sich super an, über die letzten zwölf  Monate ein wenig nachzudenken und euch zu erzählen, wie mein Jahr so war und welche Ereignisse mich geprägt haben.

 

Neue Menschen in meinem Leben

Ende März habe ich mich für ein Projekt der Wiener Kinderfreunde gemeldet, über das ich ein paar wirklich tolle neue Menschen kennengelernt habe, die ich in meinem Leben nicht mehr missen möchte.

Knappe acht Monate lang war ich Mentorin eines Burschen, dessen Eltern vor jetzt genau drei Jahren mit ihm und seinen Geschwistern nach Österreich geflohen waren. In dieser Zeit durfte ich so vieles lernen und ich bin wirklich glücklich darüber, auch weiterhin mit ihm und seiner Familie befreundet bleiben zu  können.

Technisches Museum wien
Gemeinsam mit meinem Mentee habe ich einige Ausflüge gemacht. Hier waren wir im Technischen Museum und er konnte ausprobieren mit einem Rolli zu fahren.

Reise ins Nachbarland

Eine Reise habe ich dieses Jahr mit meinem Liebsten gemacht. Es ging für uns nach München. Wir haben einiges gesehen, aber leider hat mich dann eine Magendarmgrippe erwischt… Leider ging sich keine weitere richtige Reise aus, aber  für 2020 ist schon etwas geplant.

Mit Mut aufs Festival

Zwar gab es keine weitere Reise im klassischen Sinn, aber ich habe mich getraut mit meinem Liebsten und einem befreundeten Paar auf dem Nova Rock Festival. Ich bin so happy, jetzt auch mal „die Ärzte“gesehen zu haben. Aber auch die vielen anderen Künstler fand ich richtig toll und den einen oder anderen Musiker habe ich neu für mich entdeckt.

Wie ich mit meiner Angststörung auf dem Festival klar kam, habe ich euch hier zusammengefasst.

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Ich bin immer noch richtig stolz auf mich, dass ich mich getraut habe!

Abschied nehmen

Die meisten haben es wahrscheinlich mitbekommen: meine Hündin Yoyo ist im Juli verstorben. Im Alter von fast 15 Jahren ist das nicht die große Überraschung, aber egal wie vorhersehbar so etwas ist, ist es doch immer ein Einschnitt im Leben.

Oft bin ich einfach dankbar für die Zeit, die ich mit ihr hatte, aber manchmal überkommt mich noch der tiefe Schmerz, den sie hinterlassen hat.

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Eines meiner liebsten Bilder von Yoyo

ein neuer Lebensabschnitt

Eine der größten Veränderungen in diesem Jahr ist definitiv mein Umzug gewesen.

Ich hatte große Ängste und Zweifel, ob es die richtige Entscheidung ist, zu meinem Liebsten zu ziehen, doch jetzt im Nachhinein kann ich klar sagen, dass es eine super Entscheidung war.

Alles verändert sich – Gefühlskarussell

mein Buchhighlight

Irgendwie habe ich dieses Jahr auch recht wenig (zumindest für meine ganz persönlichen Verhältnisse) gelesen. Aber trotzdem habe ich ein Buchhighligt für euch.

„Nicht ohne meine Tochter“ von Betty Mahmoody

Inhalt:

Betty reist in den 1980ern mit ihrem Mann und ihrer Tochter in den Iran. Eigentlich um Urlaub bei der Familie zu machen. Doch ihr Ehemann verändert sich und hält sie gefangen. Betty gelingt es, Kontakt zu einer Botschaft aufzunehmen. Diese können allerdings nur sie über die Grenze bringen. Nicht aber ihre Tochter. Also bleibt Betty bei ihrer Tochter und riskiert mehrmals ihr Leben, bis ihnen die Flucht zurück in die Heimat gelingt.

Mich hat dieses Buch so fasziniert, da es so ungeschönt und ehrlich geschrieben ist. Ich konnte mich wunderbar in Betty hineinversetzen und habe wahnsinnig mitgefiebert. Auch hat mich das Buch motiviert, ein bisschen zu recherchieren, was die politische Lage im Iran angeht.

aufs Video gekommen

Seit einigen Monaten beschäftige ich mich mehr mit Filmen und Videos. Ich probiere verschiedene Schnittprogramme aus und ein kleines Video befindet sich schon auf YouTube.

Mein Liebster hat mir einen Gimbal (kurz gesagt ein „intelligentes“ Stativ) geschenkt und ich habe sehr viel Spaß damit und ich glaube, dass ich da in den nächsten Monaten noch einiges filmen möchte.

So lief es auf dem Blog

Ihr habt mitbekommen, dass es 2019 recht ruhig hier auf dem Blog war. Ich hatte zum Teil einfach keine Ideen und zum Teil habe ich überlegt, ob und wie ich mit dem Internet weiter machen möchte.

Ich habe viel überlegt und mir Zeit genommen.

Deshalb oder auch trotzdem kamen insgesamt 15 neue Beiträge online (beziehungsweise einen habe ich komplett umgeschrieben und neu hochgeladen)

Die drei meistgeklickten Beiträge sind übrigens

  1. 5 Benimmregeln für Hundehalter
  2. Ein Jahr ohne Pille – Nie wieder Hormone nehmen?
  3. Wie jeder die Welt ein bisschen besser machen kann

Auf meinem instagram Account war folgendes Bild am beliebtesten:

Ethletic Shoes

Und um euch auf instagram nicht mit Tierbildern zu nerven, gibt es seit 2019 den Account „pfotentruppe“, auf dem es mehr oder weniger regelmäßig Bilder von den Hunden, der Mietzekatze und den Schildkröten gibt.

Ziele fürs neue Jahr

Ich setze mir regelmäßig Ziele, die meinen Werten und Wünschen entsprechen und versuche sie in bestimmten Zeitrahmen umzusetzen.

Ein paar Punkte betreffen den Blog. Über das Jahr verteilt wird es ein paar Neuerungen geben und vor allem sind wieder regelmäßige Beiträge geplant.

Außerdem möchte ich mindestens fünf Tage in der Woche vegan essen und nur noch an maximal zwei Tagen vegetarisch. Meiner Gesundheit, den Tieren und der Umwelt zuliebe.

Auch möchte ich meinen Müll weiter reduzieren und bewusster konsumieren.

Einige Ziele betreffen meine berufliche Zukunft. Es ist einiges geplant und ich möchte in diesem Jahr ein paar Dinge verändern…Ich möchte das tun, was mich glücklich macht!

 

Ich hoffe, ihr seid gut in 2020 gestartet!

Gruß und Kuss

PiusLucius

Warum meine Statistiken im Keller sind und wie es weitergehen wird – Monatsrückblick August 17 – PiusLucius

Monatsrückblick August 2017

 

Im August habt ihr kaum etwas von mir gehört bzw. besser gesagt gelesen. Warum? Naja, ich hatte ein Praktikum, bei dem ich ehrlich gesagt an meine Grenzen gegangen bin.

Das Praktikum

Ich habe bei der Post als Zusteller gearbeitet. So an sich ja nichts Schwieriges. Jeden Tag die Gleiche Strecke fahren und die Briefe und Pakete zustellen. Im Prinzip relativ simpel.

Aber in der Realität waren vor allem die ersten beiden Wochen für mich wirklich Horror. In der ersten Woche wurde ich von dem Kollegen, den ich während seines Urlaubs vertreten sollte, eingeschult. Da gibt es ganz schön viel zu merken! Und der Lieferwagen war gefühlt dreimal so groß wie mein eigenes Auto. Es durch die, teilweise wirklich sehr engen, Gassen zu lenken, war alles andere als einfach.

Die zweite Woche musste ich all das erst einmal alleine auf die Reihe bekommen und das war schwieriger als es sich vielleicht anhört! Meinen ersten Parkschaden habe ich da auch gleich hinter mich gebracht – natürlich mit dem Dienstauto und ich sag euch, es ist auch wirklich nicht lustig, das dem Chef zu beichten …

Woche drei und vier wurde ich immer flotter und ich bekam auch ein kleineres Dienstauto (einen VW Caddy), mit dem ich viel besser klar kam, auch wenn ich beim Einräumen der Pakete jeden Morgen Tetris in XXL gespielt habe.

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Im Großen und Ganzen hat mich dieser Job aber ziemlich eingenommen und ich fand unter der Woche kaum Zeit fürs Schreiben. Am Wochenende verbrachte ich die Zeit mit meinem Liebsten und war mit ihm unterwegs.

Essen und Trinken

Ich sag nur Ice Ice Baby 😉

Ich mag Eis. Ich mag Eis sogar sehr! Und im letzten Monat habe ich zwei absolute Favorits für mich entdeckt.

Zum ersten: Vanilleeis mit Kürbiskernöl

Keine Ahnung, warum ich das vorher noch nie probiert hatte! Schließlich ist Vanille meine Lieblingssorte und Kernöl esse ich zu allem, wozu man Öl hinzufügen kann. Irgendetwas hat mich allerdings davon abgehalten. Bis mein Freund sich in einem Lokal in Eggenburg eine Portion bestellt hat und ich gekostet habe. Einfach Top!

Zum zweiten: Konoi Hemp Milk Bar

Noch nie davon gehört? Ich zuvor auch nicht. Bis wir vor ein paar Tagen in ein kleines Lokal gegangen sind, um uns eben ein Eis zu gönnen. Zuerst habe ich es gar nicht gesehen, aber es gab dort veganes Eis! Eben von Konoi und da konnte ich einfach nicht auf ein Twini greifen. Es ging einfach nicht.

Nach hin und her überlegen habe ich mich für die Sorte „cold brew coffee“ entschieden und oh es war toll! Es hat gut nach Kaffee geschmeckt, weder zu mild, noch zu intensiv. Für mich also wirklich passend und klarer weise wurde gleich ein Foto gemacht, damit ich ja nicht vergesse, wie es heißt, schließlich muss ich euch doch davon berichten 😉

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Filme

Zwei Filme habe ich mir diesen Monat angesehen und wie immer werde ich meine Gedanken dazu hier niederschreiben und vielleicht verratet ihr mir eure Meinung zu den Filmen.

Margos Spuren.

In Margos Spuren geht es, wie der Name schon vermuten lässt, um Margo, die verschwindet, aber einen Haufen Spuren hinterlässt, die Hinweise auf ihren Aufenthaltsort liefern. Quentin, ein Junge aus der Nachbarschaft, macht sich auf die Suche nach ihr, schließlich ist er seit Kindertagen in sie verliebt. Ob er sie findet und wie es mit den beiden weitergeht, nun, ich möchte euch nicht spoilern, also müsst ihr euch den Film wohl oder übel selbst ansehen.

Ich persönlich war ein wenig enttäuscht. Hatte ich mir vielleicht einfach zu viel versprochen? Ich weiß es nicht. Die Geschichte an sich war nett und auch die Schauspieler waren nicht schlecht. Es gab auch einen Plot-twist, allerdings fehlte mir der Höhepunkt. In mir haben sich keine wirklichen Emotionen geregt, was ich sehr schade finde.

Vielleicht lieber Morgen.

Zu diesem Film habe ich gleich viel mehr zu sagen!

Charlie, ein Teenager der auf eine amerikanische Middleschool geht, muss einige Hürden in seinem Leben bestreiten. Es geht um das Finden von Freunden, die Liebe und eben den Alltag einen Teenagers und wir wissen alle, dass allein das gar nicht so einfach ist. Aber Charlie hat noch mehr Probleme, mit denen er sich rumschlagen muss. Er leidet unter Flashbacks und Dissoziationen – ähnliche Symptome die auch ich habe – und es geht ihm zunehmend schlechter.

Was dann passiert müsst ihr selbst herausfinden.

Mich hat dieser Film wirklich sehr berührt und ich habe auch ein paar Tränen verdrückt. Möglicherweise lag es daran, dass ich mich zum Teil mit Charlies Situation gut identifizieren konnte. Auf alle Fälle ist dieser Film in meinen Augen nahezu grandios gemacht und vielleicht gibt er dem einen oder anderen einen kleinen Einblick in den Alltag mit psychischen Problemen.

PiusLucius

Zwar habe ich durch das Praktikum kaum geschrieben, allerdings habe ich viel darüber nachgedacht, wie es hier auf dem Blog weitergehen soll. Die Pinnwand, auf der ich meine Ideen sammle, geht momentan fast schon über 😉

Zuallererst werde ich die Website ein wenig übersichtlicher gestalten, schließlich haben sich mit der Zeit doch einige Beiträge angesammelt.

Außerdem wird es zusätzliche Formate geben und die Möglichkeiten den Blog zu verfolgen oder mit mir in Kontakt zu treten werde ich verbessern.

Genauere Informationen wird es in einem extra Beitrag geben, sobald ich alles fertig habe. (Die Blogger unter euch werden wissen, dass hinter solchen Dingen ein Haufen Arbeit steckt.)

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Jetzt aber genug von mir! Wie habt ihr den August verbracht? Was habt ihr entdeckt? Ich bin gespannt 😉

 

Gruß und Kuss,

PiusLucius