Die Zeit der Filme – Rückblick Nov. und Dez. 19

In den vergangenen Monaten war ich viel damit beschäftigt, in meinem neuen Zuhause richtig anzukommen. Ich habe viel Zeit hier auf dem Sofa oder in der Uni verbracht. Viele Gedanken mussten erst sortiert werden. Aber von ein paar Sachen möchte ich euch dennoch erzählen,

Kleidertauschparty

Wir haben ja fast alle Kleidung im Kasten hängen, die man einfach nicht mehr trägt. Auch ich habe durch meinen Umzug ordentlich aussortiert und da traf es sich sehr gut, dass eine liebe Freundin eine Kleidertauschparty organisiert hat.

Auf solchen Veranstaltungen bringt jeder aussortiertes (aber noch brauchbares) Gewand mit und tauscht es mit anderen aus. So werden wertvolle Ressourcen gespart und man trifft auf spannende Leute.

Organisiert doch auch mal unter Freunden eine kleine Kleidertauschparty, anstatt neue Kleidung shoppen zu gehen!

Sugaring

Im November war ich mal wieder bei der Zuckerfee, um mir ein paar Haare ausreißen zu lassen. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich vom Sugaring recht begeistert bin, denn so wird mein von Natur aus ziemlich schneller Haarwuchs doch eingedämmt und vor allem verlangsamt.

Natürlich ist es eine rein kosmetische Sache, die nicht überlebensnotwendig ist und ich erfülle damit ein Klischee, aber ich persönlich fühle mich einfach wohler, wenn ich an manchen Stellen nicht ganz so viele Haare habe.

Möbel fürs gemeinsame Zuhause

Seit Wochen sind mein Liebster und ich durch Möbelhäuser geschlendert und haben uns verschiedene Stücke angesehen. Denn ein paar Sachen haben noch gefehlt für unser gemeinsames Zuhause und Kleinigkeiten konnten wir schon besorgen.

Was aber noch fehlte war vor allem eine Kommode und nach langem Suchen haben wir endlich etwas passendes gefunden.

Wir sind wirklich sehr glücklich mit unserer Wahl. Vor allem haben wir uns für ein sehr gut verarbeitetes, zeitloses Stück entschieden, welches uns hoffentlich viele Jahre begleiten wird.

Klassentreffen

Ein Highlight im November war auf alle Fälle das Klassentreffen der Unterstufe!

Zum Teil hatte ich meine ehemaligen Kollegen seit Jahren nicht mehr gesehen und ich war recht aufgeregt, da mir nicht alle Personen in positiver Erinnerung geblieben sind.

Trotzdem wollte ich unbedingt hin und zum Glück ist eine meiner liebsten Freundinnen eine dieser ehemaligen Kollegen und so habe ich mich überwunden. Zum Glück, denn es war ein wunderbarer Abend, den ich wirklich gerne wiederholen würde!

Mittelalter im Advent

Wie mittlerweile jedes Jahr war ich auf dem mittelalterlichen Adventsmarkt im Wiener Arsenal zu finden. Es sind ein paar nette Stunden die ich dort gerne einmal im Jahr verbringe, um auch mal anderen Klängen zu lauschen…

Heeresgeschichtliches Museum

Da wir durch den Adventsmarkt direkt vor Ort waren, nutzten wir die Gelegenheit  und spazierten durch das Heeresgeschichtliche Museum. Obwohl wir schon das eine oder andere Mal dort waren, entdeckten wir neue Räume.

Krampfanfälle

Wie ihr wisst, ist Sweety Epileptikerin. Über ein Jahr lang hatte sie keinen Krampfanfall (zumindest keinen, den wir wahrgenommen haben), doch jetzt, Ende des Jahres, war es wieder soweit.

Sweety hatte an einem Tag zwei Anfälle. Glücklicherweise waren beide eher leicht, sodass sie kein Notfallmedikament verabreicht bekommen musste.

Trotzdem mache ich mir vermehrt Gedanken, denn beide Male lag sie auf der Couch, als sie zu krampfen begann. Beide Male war ich in der Nähe und habe rechtzeitig gemerkt, was los ist und sie von der Bank gehoben.

Aber was passiert, wenn sie alleine zu Hause ist und einen Anfall bekommt und keiner sie auf den Boden legt?

Kiefer-OP

Auf Instagram habt ihr es vielleicht mitbekommen: ich wurde Anfang Dezember am Oberkiefer operiert.

Ganz ehrlich, von der ganzen Sache war ich nicht begeistert, aber da ich in den letzten Jahren immer wieder starke Beschwerden hatte und die Chance, dass diese Probleme durch diesen Eingriff beseitigt werden würden recht hoch stand, habe ich es gewagt und mich unters Messer gelegt.

Abgesehen von ein paar Kreislaufbeschwerden nach der Operation und einer richtig dicken Backe hatte ich keinerlei unschöne Nachwirkungen.

Auch die Beschwerden, die mich zu diesem Eingriff gebracht haben, kamen bisher nicht wieder, was mich guter Dinge sein lässt, dass dies auch so bleibt.

verschiedene Feiern

Vor allem der Dezember war durchzogen von verschiedensten Feiern, die ihren Höhepunkt an den Weihnachtsfeiertagen hatten. Geburtstage, Einweihungsfeiern – so gut wie alles war dabei.

Gar nicht so einfach, dazwischen immer wieder richtig runter zu kommen.

Zwar bin ich damit schnell überfordert, aber es freut mich auch immer sehr, die Menschen mal wieder zu sehen.

Der Zwiespalt introvertierter Menschen 😉

Ganz viele Filme

Harry Potter 1-8

Mein Liebster und ich haben uns in den letzten zweieinhalb Monaten alle 8 Filme der Harry Potter Saga auf englisch angesehen. Die Filme selbst habe ich schon zig Male gesehen, aber bisher immer nur auf deutsch. Für mich gehört Harry Potter einfach zum Herbst dazu.

Ich einfach unverbesserlich 1+2

Ich finde Gru und seine kleinen gelben Helfer ja einfach absolut entzückend. Den ersten Teil hatte ich schon einmal gesehen, den zweiten hatte ich an dem Tag aber verschlafen und war richtig begeistert.

Schöne Bescherung

Ein richtig lustiger Weihnachtsfilm mit vielen Pannen. Obwohl, oder vielleicht auch weil, der Film schon etwas älter ist, hat er einen ganz besonderen Scham und macht gute Laune.

Kevin allein in New York

Ich war nie ein großer Fan von den „home alone“ Filmen. Auch als Kind nicht, als mein Papa die Filme regelrecht inhaliert hatte. Aber ich habe auch nichts gegen diese Filme. So haben wir uns auch diesen Weihnachtsfilm angesehen und ja ich gebe zu, ein paar mal musste ich auch lachen.

The Thing 2011 +1982

Ich glaube das waren meine ersten Filme aus dem Genre „Body Horror“. Anfangs war ich skeptisch, ob mir sowas gefallen könnte. Aber am Ende war ich trotz leichten Eckels sehr fasziniert.

Aber Achtung, die Filme sind nichts für Leute, die Blut nicht sehen können beziehungsweise wollen.

Otto´s Eleven

Otto´s Eleven ist ein angenehm leichter Film mit dem typischen Otto-Humor. Für mich ein absolutes Highlight, welches ich mir immer wieder ansehen kann. Aber das ist eigentlich bei allen Otto-Filmen so.

Alien covenant + Prometheus

Die Filme, die wir gesehen haben in den letzten zwei Monaten waren sehr Alienlastig. Auch diese beiden Filme haben mich mit außerirdischem Leben fasziniert und ich kann die Filme wider Erwarten echt empfehlen.

Annihilation

Bei dem Film kam mein Ekel etwas an seine Grenzen. Wobei es war eher die Spannung, da es echt nicht absehbar war, was  in den nächsten Minuten passieren könnte und eine große Portion Ekel und Faszination gleichzeitig.

Gruß und Kuss

PiusLucius

 

Das war mein 2019 – Ein Jahresrückblick

Wir schreiben mittlerweile das Jahr 2020 und da bietet es sich super an, über die letzten zwölf  Monate ein wenig nachzudenken und euch zu erzählen, wie mein Jahr so war und welche Ereignisse mich geprägt haben.

 

Neue Menschen in meinem Leben

Ende März habe ich mich für ein Projekt der Wiener Kinderfreunde gemeldet, über das ich ein paar wirklich tolle neue Menschen kennengelernt habe, die ich in meinem Leben nicht mehr missen möchte.

Knappe acht Monate lang war ich Mentorin eines Burschen, dessen Eltern vor jetzt genau drei Jahren mit ihm und seinen Geschwistern nach Österreich geflohen waren. In dieser Zeit durfte ich so vieles lernen und ich bin wirklich glücklich darüber, auch weiterhin mit ihm und seiner Familie befreundet bleiben zu  können.

Technisches Museum wien
Gemeinsam mit meinem Mentee habe ich einige Ausflüge gemacht. Hier waren wir im Technischen Museum und er konnte ausprobieren mit einem Rolli zu fahren.

Reise ins Nachbarland

Eine Reise habe ich dieses Jahr mit meinem Liebsten gemacht. Es ging für uns nach München. Wir haben einiges gesehen, aber leider hat mich dann eine Magendarmgrippe erwischt… Leider ging sich keine weitere richtige Reise aus, aber  für 2020 ist schon etwas geplant.

Mit Mut aufs Festival

Zwar gab es keine weitere Reise im klassischen Sinn, aber ich habe mich getraut mit meinem Liebsten und einem befreundeten Paar auf dem Nova Rock Festival. Ich bin so happy, jetzt auch mal „die Ärzte“gesehen zu haben. Aber auch die vielen anderen Künstler fand ich richtig toll und den einen oder anderen Musiker habe ich neu für mich entdeckt.

Wie ich mit meiner Angststörung auf dem Festival klar kam, habe ich euch hier zusammengefasst.

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Ich bin immer noch richtig stolz auf mich, dass ich mich getraut habe!

Abschied nehmen

Die meisten haben es wahrscheinlich mitbekommen: meine Hündin Yoyo ist im Juli verstorben. Im Alter von fast 15 Jahren ist das nicht die große Überraschung, aber egal wie vorhersehbar so etwas ist, ist es doch immer ein Einschnitt im Leben.

Oft bin ich einfach dankbar für die Zeit, die ich mit ihr hatte, aber manchmal überkommt mich noch der tiefe Schmerz, den sie hinterlassen hat.

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Eines meiner liebsten Bilder von Yoyo

ein neuer Lebensabschnitt

Eine der größten Veränderungen in diesem Jahr ist definitiv mein Umzug gewesen.

Ich hatte große Ängste und Zweifel, ob es die richtige Entscheidung ist, zu meinem Liebsten zu ziehen, doch jetzt im Nachhinein kann ich klar sagen, dass es eine super Entscheidung war.

Alles verändert sich – Gefühlskarussell

mein Buchhighlight

Irgendwie habe ich dieses Jahr auch recht wenig (zumindest für meine ganz persönlichen Verhältnisse) gelesen. Aber trotzdem habe ich ein Buchhighligt für euch.

„Nicht ohne meine Tochter“ von Betty Mahmoody

Inhalt:

Betty reist in den 1980ern mit ihrem Mann und ihrer Tochter in den Iran. Eigentlich um Urlaub bei der Familie zu machen. Doch ihr Ehemann verändert sich und hält sie gefangen. Betty gelingt es, Kontakt zu einer Botschaft aufzunehmen. Diese können allerdings nur sie über die Grenze bringen. Nicht aber ihre Tochter. Also bleibt Betty bei ihrer Tochter und riskiert mehrmals ihr Leben, bis ihnen die Flucht zurück in die Heimat gelingt.

Mich hat dieses Buch so fasziniert, da es so ungeschönt und ehrlich geschrieben ist. Ich konnte mich wunderbar in Betty hineinversetzen und habe wahnsinnig mitgefiebert. Auch hat mich das Buch motiviert, ein bisschen zu recherchieren, was die politische Lage im Iran angeht.

aufs Video gekommen

Seit einigen Monaten beschäftige ich mich mehr mit Filmen und Videos. Ich probiere verschiedene Schnittprogramme aus und ein kleines Video befindet sich schon auf YouTube.

Mein Liebster hat mir einen Gimbal (kurz gesagt ein „intelligentes“ Stativ) geschenkt und ich habe sehr viel Spaß damit und ich glaube, dass ich da in den nächsten Monaten noch einiges filmen möchte.

So lief es auf dem Blog

Ihr habt mitbekommen, dass es 2019 recht ruhig hier auf dem Blog war. Ich hatte zum Teil einfach keine Ideen und zum Teil habe ich überlegt, ob und wie ich mit dem Internet weiter machen möchte.

Ich habe viel überlegt und mir Zeit genommen.

Deshalb oder auch trotzdem kamen insgesamt 15 neue Beiträge online (beziehungsweise einen habe ich komplett umgeschrieben und neu hochgeladen)

Die drei meistgeklickten Beiträge sind übrigens

  1. 5 Benimmregeln für Hundehalter
  2. Ein Jahr ohne Pille – Nie wieder Hormone nehmen?
  3. Wie jeder die Welt ein bisschen besser machen kann

Auf meinem instagram Account war folgendes Bild am beliebtesten:

Ethletic Shoes

Und um euch auf instagram nicht mit Tierbildern zu nerven, gibt es seit 2019 den Account „pfotentruppe“, auf dem es mehr oder weniger regelmäßig Bilder von den Hunden, der Mietzekatze und den Schildkröten gibt.

Ziele fürs neue Jahr

Ich setze mir regelmäßig Ziele, die meinen Werten und Wünschen entsprechen und versuche sie in bestimmten Zeitrahmen umzusetzen.

Ein paar Punkte betreffen den Blog. Über das Jahr verteilt wird es ein paar Neuerungen geben und vor allem sind wieder regelmäßige Beiträge geplant.

Außerdem möchte ich mindestens fünf Tage in der Woche vegan essen und nur noch an maximal zwei Tagen vegetarisch. Meiner Gesundheit, den Tieren und der Umwelt zuliebe.

Auch möchte ich meinen Müll weiter reduzieren und bewusster konsumieren.

Einige Ziele betreffen meine berufliche Zukunft. Es ist einiges geplant und ich möchte in diesem Jahr ein paar Dinge verändern…Ich möchte das tun, was mich glücklich macht!

 

Ich hoffe, ihr seid gut in 2020 gestartet!

Gruß und Kuss

PiusLucius

5 Benimmregeln für Hundehalter

Wer auf Facebook in verschiedenen Hundegruppen ist, oder auch sonst mit anderen Hundehaltern in Kontakt kommt, merkt schnell, dass sich in Sachen Hundeerziehung die Geister scheiden. Und zwar gewaltig!

Trotzdem sollten – für ein möglichst konfliktfreies Miteinander – ein paar Leitsätze eingehalten werden. Sie sind wirklich einfach umzusetzen und erleichtern insgesamt sowohl das Leben der Hundehalter, als auch das der Mitmenschen.

Warum sind diese Benimmregeln so wichtig?

Gefühlt immer mehr Menschen nehmen einen oder mehrere Hunde bei sich auf. Finde ich als Hundefreund ja grundsätzlich auch super! Aber wir leben in keiner Blase, in der unser Verhalten niemand anderen beeinflusst.

Wenn wir mit unseren Hunden unterwegs sind, dann treffen wir auf andere Menschen. Menschen, die selbst einen Hund dabei haben. Menschen, die Angst vor Hunden haben. Menschen, die gebrechlich sind. Menschen, die Hunde nicht mögen.

Dabei sollten wir darauf achten, dass möglichst niemand durch den Hund zu schaden kommt.

Auch bin ich der festen Überzeugung, dass es weniger Giftanschläge auf Hunde gäbe, wenn alle mehr Rücksicht aufeinander nehmen würden. (Nein, ich heiße Giftköder keinesfalls für angebracht oder in Ordnung, aber ich kann auch dieFrustration von Nicht-Hundefreunden verstehen, wenn sie im Slalom um Hundehaufen laufen müssen, oder vielleicht auch von Hunden bedrängt werden)

Benimmregeln für Hundehalter

Kontakt zu anderen Hunden im Vorfeld absprechen!

Bevor man seinen Hund (egal, ob an der Leine, oder nicht), zu einem anderen Hund lässt, sollte man immer kurz mit dem Halter des Hundes in Kontakt treten. (Ja, auch, wenn der eigene Hund „nix tut“ oder „nur spielen will“!)

Es gibt verschiedenste Gründe, warum ein Hund gerade keinen Kontakt zu seinen Artgenossen haben soll. Beispielsweise durch Läufigkeit, Unverträglichkeit, Krankheit oder weil er gerade trainiert wird.

Ein „Nein“ sollte in dem Fall immer akzeptiert werden. Auch im Sinne des eigenen Hundes.

Bei sämtlichen Begegnungen den Hund dicht bei sich führen!

Wenn wir mit unseren pelzigen Freunden unterwegs sind, wollen wir, dass sie sich auch ein wenig auspowern können und dürfen gerne mal weiter weg. (Hier meine ich einige Meter. Der Hund sollte immer in Sichtweite und abrufbar sein!)

Wenn allerdings andere Personen unseren Weg kreuzen sollten wir unsere Vierbeiner stets dicht bei uns führen. (Es muss keinesfalls ein strenges „Fuß-Gehen“ sein, aber der Hund sollte keinem Fußgänger, Radfahrer, Reiter, etc. in die Quere kommen können)

(Kinder-) Spielplätze sind tabu!

Ich dachte eigentlich immer,  es sei selbstverständlich, dass Hunde auf Kinderspielplätzen nichts zu suchen haben. Spätestens die Beschilderung rund um die Spielplätze sollte es einem klar machen. Aber da habe ich wohl falsch gedacht.

Immer öfters beobachte ich Hunde auf Spielplätzen oder lese auf Social Media Sätze wie „Ja, bei uns sind Hunde auf Spielplätzen auch behördlich verboten, aber ich sehe nicht ein, warum ich meinen Hund nicht mitnehmen darf.“

Es gibt viele gute Gründe, warum Hunde auf öffentlichen Spielplätzen verboten sind. Einige Kinder haben beispielsweise Angst vor Hunden. Außerdem ist die Verletzungsgefahr für alle Beteiligten höher und auch die Verschmutzung der Spielgeräte ist ein Thema.

Benimmregeln für Hundehalter

Hinterlassenschaften wegräumen!

Schon mal ins Glück getreten? Ja? Na dann weiß man ja, was zu tun ist: Die Notdurft des Lieblings wegräumen. Tut nicht sonderlich weh. Wirklich nicht! In vielen Städten findet man mittlerweile auch an jeder dritten Ecken einen Sackerl-Spender, wodurch man nicht einmal mehr Geld für die kleinen Beutel ausgeben muss.

Also einfach einmal kurz in die Knie gehen und die Straßen sind um einiges sauberer.

(Und es ist übrigens nicht sonderlich sinnvoll, wenn man den Hundekot in einen Beutel gibt, diesen aber dann in die Wiese wirft.)

Rücksichtsvoll in der Hundezone!

Ich lasse meine Hunde relativ selten in den sogenannten Hundezonen mit anderen Hunden laufen. Warum? Naja, viele Besitzer geben ihre Verantwortung scheinbar am Eingangstor ab. Dabei ist gerade dort der erste wichtige Punkt: Wenn schon ein Hund auf der Spielwiese ist, fragen, ob es okay ist, seinen eigenen dazu zu lassen! Es gibt schließlich zig Gründe, warum das keine so gute Idee ist.

(Man kann sich ja beispielsweise auch einigen, dass einer den oder die Hund(e) anleint und etwas früher geht als vielleicht geplant, damit der andere auch die Möglichkeit auf einen gesicherten Freilauf hat. Egal wie, man findet bestimmt eine Lösung.)

Wenn der eigene Hund anfängt, die anderen boshaft zu ärgern, zu belästigen oder gar aggressiv wird, ist es höchste Zeit, ihn zu sich zu rufen und zu gehen. Hunde machen es sich nämlich nicht immer „einfach untereinander aus“!

Genauso sollte man sich um seinen Liebling kümmern, wenn man sieht, dass er sich mit den anderen nicht wohl fühlt. Es macht keinen Sinn, ihn zum Kontakt mit anderen zu zwingen, wenn er nicht will. Die Resultate können von verängstigten Hunden bis hin zu Aggression und Raufereien führen. Das ist es nicht wert.

Und auch hier: Bitte räumt die Haufen eurer Hunde weg!

 

Bleibt fair!

 

Gruß und Kuss,

PiusLucius

 

Yoyo – ein Tag im Leben eines behinderten Hundes | PiusLucius

Guten Tag meine lieben Menschen!

Heute darf ich euch schreiben, denn mein jüngeres Frauchen Pia hat mir erlaubt euch einen Tag in meinem Leben mitzunehmen! Ich bin schon ganz aufgeregt!

Nun, es dämmert schon, es ist also schon lange Zeit um die anderen zu wecken, schließlich will ich spielen. Ich mag es wirklich gerne, früh am Tag zu spielen, da bin ich ausgeschlafen und meine Glieder tun mir kaum weh.

Hops, da ist der Ball! Früher hat er Geräusche gemacht, wenn ich auf ihn gebissen habe, allerdings tut er das schon viele Winter nicht mehr.

Yoyo
Ich darf den Ball nicht aus den Augen lassen…

Wenn mich jemand spielen sieht, da wird er sich denken „die Yoyo macht ja gar nichts“ aber dem ist nicht so. Ich schupfe mit einem meiner Frauchen eigentlich jeden Morgen den Ball hin und her und manchmal, ja da laufe ich ihm sogar nach! An guten Tagen kann das sogar recht oft passieren. Und glaubt mir, für meine drei kurzen Beinchen ist das auch schon ganz schön viel! Werdet einmal so alt, wie ich es bin!

behinderter Hund
Schaut mal was für ein tolles Tuch ich da hab

Jetzt ist aber genug, ich habe Hunger! Dummerweise müssen wir Hundemädchen immer vorher mit unseren Menschen raus gehen, um unser Geschäft zu erledigen. Weil ich aber schon alt bin und bei mir in der Popo-Gegend schon viel kaputt war, habe ich im Fliesenzimmer (ich glaube, dass die Menschen es Badezimmer nennen, oder so ähnlich) ein eigenes Klo! Ja ich genieße bei meinen Menschen wahren Luxus.

Trotzdem muss ich auch hinaus, schließlich muss ich ja mein Revier inspizieren. Das ist meine tägliche Pflicht.

Pia trägt mich da hinaus, damit ich meine Kräfte sparen kann.

Nachdem ich alles inspiziert und kontrolliert und natürlich auch markiert habe, geht’s zurück ins Haus, denn dort wartet schon das Frühstück! Morgens gibt es meist richtige Köstlichkeiten. Meine Hundefreundinnen Sweety und Anka stellen sich mit mir gemeinsam und schon bekommen wir etwas – wurde ja auch schon Zeit, bin schließlich schon lange wach und brauche Energie!

Und weil ich jetzt schon so lange wach bin, ist es bereits Zeit für ein kleines Schläfchen – ja so ein alter Hund, wie ich es bin, braucht viel Schlaf.

Yoyo
Es ist Zeit für ein Nickerchen

Wer weckt mich? Oh es  ist Anka! Sie berichtet mir, dass wir gerufen wurden. Das ist lieb von ihr! Schließlich höre ich schon nicht mehr gut und wenn ich schlafe, da merke ich oft nicht mehr, wenn man nach mir verlangt.

Na schauen wir mal, was unsere Menschen mit uns vorhaben!

Scheinbar gehen wir wieder raus. Uns werden die Geschirre angezogen. Unsere Menschen sagen uns immer wieder, dass wir ohne unsere Geschirre nicht aus dem Garten raus dürfen. Sie sagen es ist verboten. Also helfen wir kräftig mit beim Anziehen – ich stecke mein Bein durch die Schlaufe und Pia gibt mir Halt, damit ich nicht umkippe. Auf zwei Beinen kann ich schließlich nicht so gut stehen.

Wir fahren mit dem Auto weg. Juhu! Ich fahre gerne weg und erweitere so mein Revier. Es gibt ja so viel zu entdecken!

Am besten nutze ich die Zeit im Käfig zum Schlafen….

… Oh ich glaube wir sind da! Sind wir da? Ich will raus! Pia! Frauchen! Ich will raus! Jetzt macht schon den Käfig auf! Bitte vergesst mich nicht!

 

Ah, endlich wir werden raus gelassen. Manchmal brauchen diese Menschen echt lange… Wahnsinn!

Na zum Glück haben sie wenigstens meinen Wagen mit. Wisst ihr, den haben mir meine Menschen nach meinem letzten großen Besuch bei der Frau Doktor geschenkt. Ich finde ihn toll. Er ist wie ein Bettchen, nur eben auf Rädern. Wenn ich müde bin darf ich darin geschoben werden.

Yoyo im Hundewagen
Na? Habt ihr auch einen so schicken Wagen?

Hier sind große Steine und es macht Spaß auf ihnen herum zu laufen. Anka und Sweety klettern alleine auf ihnen herum. Das schaffe ich nicht mehr so, aber mit der Hilfe meiner Menschen schaffe ich da auch noch einiges!

Yoyo
He du! Streichel mich!

 

Wieder zu Hause angekommen lege ich mich hin. Ich bin sehr müde …

 

Ich werde aufgeweckt … irgendwie ist mein Popo warm und nass … ui … ich hoffe Pia schimpft nicht, weil ich nicht gespürt habe, dass ich Lulu machen musste …

Sie hebt mich hoch und gibt mir ein Bussi auf den Kopf. Scheinbar ist sie nicht böse auf mich, aber ich fühle mich trotzdem doof. Und meinen Popo waschen müssen wir jetzt auch. Das mag ich gar nicht…

 

Naja, wenigstens gibt es jetzt was zum fressen … das ist sehr gutes Futter!

 

Und jetzt gute Nacht, also macht bitte das Licht aus.

 

Das Tuch haben wir vom Verein Behinderter Hund – Na und?