Kafka und die Reise ins Mittelalter – Monatsrückblick September 17 – PiusLucius

Monatsrückblick September 2017

 

Hallo meine Lieben! Ich lümmle gerade etwas verkühlt auf dem Sofa rum und trinke literweise Tee … es lässt sich also aushalten.

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Im September ist ganz schön viel passiert und davon werde ich euch heute erzählen.

Unter anderem hat das neue Semester für mich begonnen. Momentan ist es noch nicht sehr stressig und so hatte ich genug Freiraum, um mit meinen Liebsten durch die Gegend zu gurken. Allerdings gibt mir mein Stundenplan eine gewisse Struktur, die mir in meinem Alltag wahnsinnig hilft. Okay ich gebe zu, dass die Zeiten für mich echt besser sein könnten, aber das wäre Jammern auf hohem Niveau.

Mittelalterfest Eggenburg

Wer mir auf Facebook folgt hat es vielleicht schon mitbekommen, dass ich Anfang des Monats mit meinem Liebsten und ein paar seiner Freunde am Mittelalterfest in Eggenburg war. Das letzte Mal war ich vor einigen Jahren dort und da hat sich wirklich einiges verändert – zum Positiven! Mittlerweile wird nicht mehr nur die Burg, sondern die gesamte Innenstadt auf Zeitreise geschickt. Ich war absolut begeistert!

Außerdem hatte ich endlich Gelegenheit, mein Kleid zu tragen, welches meine Mutter mir zu Weihnachten geschenkt hat.

Kurz habe ich in der Menschenmenge Panik bekommen, aber mein Wille, am Fest bleiben zu wollen war stärker!

 

 

Bücher

Kafka – Die Verwandlung

„Die Verwandlung“ von Franz Kafka stand schon länger auf meiner Leseliste, aber irgendwie hat es das Buch einfach noch nie in meine Hände geschafft – bis jetzt! Okay ich gebe zu, dass es Schullektüre für den September war, aber ich habe es gelesen und das ist die Hauptsache 😉

Inhalt:

Gregor Samsa ist der Ernährer seiner Familie. Eines Tages wacht er auf und stellt fest, dass er ein Käfer ist. Somit kann er nicht mehr arbeiten und ist für seine Eltern nicht mehr von Nutzen. Sie ekeln sich vor ihm und wenden sich immer mehr von ihm ab, während er immer mehr seine letzten menschlichen Züge verliert.

Ob sich die Familie doch noch mit der Situation arrangieren kann und was sonst noch passiert, müsst ihr aber selbst lesen!

Ein paar Worte von mir:

Anfangs dachte ich mir einfach nur „Zum Teufel, er ist ein Käfer!“, allerdings habe ich sehr schnell angefangen, über die Hintergründe nachzudenken. Mal abgesehen von dem Vater-Sohn-Konflikt, der in den meisten Werken Kafkas vorkommt, finde ich den Gedanken sehr bedrückend, dass Menschen von ihrer Umgebung abgeschoben werden, nur weil sie keine Leistung mehr erbringen können…

Kiera Cass – Selection

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Ist das Cover nicht wunderschön? In der Buchhandlung hat es sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen

Zu diesem Buch habe ich einen eigenen Beitrag geschrieben. Solltet ihr Interesse an Jugendbüchern haben und meine Rezension zu dem Roman lesen wollen, dann klickt einfach hier.

PiusLucius

Vielleicht habt ihr gemerkt, dass sich im vergangenen Monat viel auf meinem Blog getan hat?

Meinen Plan, am Layout zu arbeiten, setze ich Schritt für Schritt um und so lassen sich langsam aber sich Veränderungen – und wie ich finde Verbesserungen – sichtbar. Wie findet ihr es?

Twitter

Seit kurzem habe ich auch Twitter – wer also wissen will, was ich so zwitscher, der kann ja mal hier klicken und sollte so auf mein Profil kommen.

Das neue Format

Wie versprochen gibt es ein neues Format: Im Gefühlskarussell veröffentliche ich Ausschnitte meines Tagebuches, um einen Einblick in das Leben mit psychischen Erkrankungen zu ermöglichen.

Es hat mich einiges an Überwindung gekostet, um mich so sehr zu öffnen, also seid lieb 😉

Panik und Selbsthass – Gefühlskarussell – das neue Format

Blogparade

Ich habe das allererste Mal bei einer Blogparade mitgemacht! Wer wissen will, wie mein minimalistischer Kulturbeutel im Urlaub gefüllt ist, der kann ja mal vorbei schauen.

Mein Kosmetiktascherl für unterwegs – Minimalismus

Liebster-Award

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PiusLucius wurde nominiert :O Ich war vollkommen überrascht und habe mich wahnsinnig gefreut, als ich nicht Nachricht erhalten habe, dass ich einen Beitrag dazu schreiben darf. Was das für ein Award ist könnt ihr hier nachlesen. ⇒ Liebster-Award – ich wurde nominiert!

Hier habe ich noch den Rest der Beiträge aufgelistet, die im September veröffentlicht wurden:

Warum meine Statistiken im Keller sind und wie es weitergehen wird – Monatsrückblick August 17

Der Monatsrückblick August … lest einfach selbst

Krumlov – die Stadt meiner Träume?

Diese netten Hintern kann man in Krumlov bestaunen – was ich dort sonst noch so erlebt habe könnt ihr im Beitrag lesen. Auf alle Fälle ist diese Stadt einen Besuch wert!

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Erfolgreich lernen 

Wie überstehe ich Prüfungsphasen, ohne meine Nerven komplett zu verlieren?

Verhütung und das Tabuthema Abtreibung

Ein paar Worte zu diesen – leider etwas kontroversen – Themen!

Die Geschichte eines Mädchens

Eine sehr persönliche Geschichte, mit der ich meinem Liebsten ein bisschen Pipi in die Augen getrieben habe ♥

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Gruß und Kuss,

PiusLucius

 

Warum meine Statistiken im Keller sind und wie es weitergehen wird – Monatsrückblick August 17 – PiusLucius

Monatsrückblick August 2017

 

Im August habt ihr kaum etwas von mir gehört bzw. besser gesagt gelesen. Warum? Naja, ich hatte ein Praktikum, bei dem ich ehrlich gesagt an meine Grenzen gegangen bin.

Das Praktikum

Ich habe bei der Post als Zusteller gearbeitet. So an sich ja nichts Schwieriges. Jeden Tag die Gleiche Strecke fahren und die Briefe und Pakete zustellen. Im Prinzip relativ simpel.

Aber in der Realität waren vor allem die ersten beiden Wochen für mich wirklich Horror. In der ersten Woche wurde ich von dem Kollegen, den ich während seines Urlaubs vertreten sollte, eingeschult. Da gibt es ganz schön viel zu merken! Und der Lieferwagen war gefühlt dreimal so groß wie mein eigenes Auto. Es durch die, teilweise wirklich sehr engen, Gassen zu lenken, war alles andere als einfach.

Die zweite Woche musste ich all das erst einmal alleine auf die Reihe bekommen und das war schwieriger als es sich vielleicht anhört! Meinen ersten Parkschaden habe ich da auch gleich hinter mich gebracht – natürlich mit dem Dienstauto und ich sag euch, es ist auch wirklich nicht lustig, das dem Chef zu beichten …

Woche drei und vier wurde ich immer flotter und ich bekam auch ein kleineres Dienstauto (einen VW Caddy), mit dem ich viel besser klar kam, auch wenn ich beim Einräumen der Pakete jeden Morgen Tetris in XXL gespielt habe.

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Im Großen und Ganzen hat mich dieser Job aber ziemlich eingenommen und ich fand unter der Woche kaum Zeit fürs Schreiben. Am Wochenende verbrachte ich die Zeit mit meinem Liebsten und war mit ihm unterwegs.

Essen und Trinken

Ich sag nur Ice Ice Baby 😉

Ich mag Eis. Ich mag Eis sogar sehr! Und im letzten Monat habe ich zwei absolute Favorits für mich entdeckt.

Zum ersten: Vanilleeis mit Kürbiskernöl

Keine Ahnung, warum ich das vorher noch nie probiert hatte! Schließlich ist Vanille meine Lieblingssorte und Kernöl esse ich zu allem, wozu man Öl hinzufügen kann. Irgendetwas hat mich allerdings davon abgehalten. Bis mein Freund sich in einem Lokal in Eggenburg eine Portion bestellt hat und ich gekostet habe. Einfach Top!

Zum zweiten: Konoi Hemp Milk Bar

Noch nie davon gehört? Ich zuvor auch nicht. Bis wir vor ein paar Tagen in ein kleines Lokal gegangen sind, um uns eben ein Eis zu gönnen. Zuerst habe ich es gar nicht gesehen, aber es gab dort veganes Eis! Eben von Konoi und da konnte ich einfach nicht auf ein Twini greifen. Es ging einfach nicht.

Nach hin und her überlegen habe ich mich für die Sorte „cold brew coffee“ entschieden und oh es war toll! Es hat gut nach Kaffee geschmeckt, weder zu mild, noch zu intensiv. Für mich also wirklich passend und klarer weise wurde gleich ein Foto gemacht, damit ich ja nicht vergesse, wie es heißt, schließlich muss ich euch doch davon berichten 😉

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Filme

Zwei Filme habe ich mir diesen Monat angesehen und wie immer werde ich meine Gedanken dazu hier niederschreiben und vielleicht verratet ihr mir eure Meinung zu den Filmen.

Margos Spuren.

In Margos Spuren geht es, wie der Name schon vermuten lässt, um Margo, die verschwindet, aber einen Haufen Spuren hinterlässt, die Hinweise auf ihren Aufenthaltsort liefern. Quentin, ein Junge aus der Nachbarschaft, macht sich auf die Suche nach ihr, schließlich ist er seit Kindertagen in sie verliebt. Ob er sie findet und wie es mit den beiden weitergeht, nun, ich möchte euch nicht spoilern, also müsst ihr euch den Film wohl oder übel selbst ansehen.

Ich persönlich war ein wenig enttäuscht. Hatte ich mir vielleicht einfach zu viel versprochen? Ich weiß es nicht. Die Geschichte an sich war nett und auch die Schauspieler waren nicht schlecht. Es gab auch einen Plot-twist, allerdings fehlte mir der Höhepunkt. In mir haben sich keine wirklichen Emotionen geregt, was ich sehr schade finde.

Vielleicht lieber Morgen.

Zu diesem Film habe ich gleich viel mehr zu sagen!

Charlie, ein Teenager der auf eine amerikanische Middleschool geht, muss einige Hürden in seinem Leben bestreiten. Es geht um das Finden von Freunden, die Liebe und eben den Alltag einen Teenagers und wir wissen alle, dass allein das gar nicht so einfach ist. Aber Charlie hat noch mehr Probleme, mit denen er sich rumschlagen muss. Er leidet unter Flashbacks und Dissoziationen – ähnliche Symptome die auch ich habe – und es geht ihm zunehmend schlechter.

Was dann passiert müsst ihr selbst herausfinden.

Mich hat dieser Film wirklich sehr berührt und ich habe auch ein paar Tränen verdrückt. Möglicherweise lag es daran, dass ich mich zum Teil mit Charlies Situation gut identifizieren konnte. Auf alle Fälle ist dieser Film in meinen Augen nahezu grandios gemacht und vielleicht gibt er dem einen oder anderen einen kleinen Einblick in den Alltag mit psychischen Problemen.

PiusLucius

Zwar habe ich durch das Praktikum kaum geschrieben, allerdings habe ich viel darüber nachgedacht, wie es hier auf dem Blog weitergehen soll. Die Pinnwand, auf der ich meine Ideen sammle, geht momentan fast schon über 😉

Zuallererst werde ich die Website ein wenig übersichtlicher gestalten, schließlich haben sich mit der Zeit doch einige Beiträge angesammelt.

Außerdem wird es zusätzliche Formate geben und die Möglichkeiten den Blog zu verfolgen oder mit mir in Kontakt zu treten werde ich verbessern.

Genauere Informationen wird es in einem extra Beitrag geben, sobald ich alles fertig habe. (Die Blogger unter euch werden wissen, dass hinter solchen Dingen ein Haufen Arbeit steckt.)

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Jetzt aber genug von mir! Wie habt ihr den August verbracht? Was habt ihr entdeckt? Ich bin gespannt 😉

 

Gruß und Kuss,

PiusLucius

Feuchte Zeilen und klares Wasser – Monatsrückblick Juli 17 – PiusLucius

Monatsrückblick Juli

 

Endlich frei! Juhuu!

Dieses Jahr hatte ich den gesamten Juli frei und habe es wirklich genossen! Endlich konnte ich mich auf andere Dinge konzentrieren, als auf das Lernen. Der Umbau von meinem Zimmer hat große Fortschritte gemacht, ich war eine Woche in Ungarn auf Urlaub und ich konnte ohne schlechtes Gewissen auch ein bisschen Zeit einfach vertrödeln.

Essen & Trinken

Nach dem Urlaub in Ungarn muss ich echt sagen: Ich liebe österreichisches Leitungswasser! Da geht einfach nichts drüber 😉

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Bücher

Endlich habe ich wieder Zeit um zu lesen! Ich liebe es, in andere Welten einzutauchen und meine eigenen Gedanken und Probleme für ein paar hundert Seiten zu vergessen.

Als erstes habe ich „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes beendet. Ich habe es eigentlich schon letztes Jahr begonnen, allerdings habe ich bei einer Passage, die mich sehr belastet hat, eine Pause eingelegt. Jetzt habe ich es mir wieder genommen und innerhalb kürzester Zeit zu Ende gelesen.

Es geht um die Liebesgeschichte von Will und Lou. Will hatte einen furchtbaren Unfall, der ihn aus seinem Leben gerissen hat und jetzt auf die Hilfe anderer Leute angewiesen ist. Und Lou arbeitet für ihn. Sie schmeißt seinen Haushalt, füttert ihn und leistet ihm Gesellschaft. Mit der Zeit entwickeln sie Gefühle füreinander, doch Will hat etwas vor, was das Leben von Lou komplett verändern würde.

Es war das erste Buch, das ich von Jojo Moyes gelesen habe. Ihr Schreibstil hat es geschafft mich gleich in die Geschichte einzusaugen. Ich konnte mich ohne Probleme in Louisas Perspektive hineinversetzen und auch die Fakten zu Wills Verletzungen und Probleme hat sie sehr gut recherchiert.

Am Ende des Buches musste ich ziemlich viel weinen (ich weiß nicht, ob ich bei einem Buch jemals so viel geweint habe) und als ich endlich aufhören konnte wurde ich wütend. Wütend auf die Will und wütend auf die Autorin. Zwar war ich mit dem Ende der Geschichte alles andere als zufrieden, allerdings heißt das nicht, dass „Ein ganzes halbes Jahr“ ein schlechtes Buch ist! Im Gegenteil. Es ist wirklich toll, nur der Schluss passt mir ganz persönlich nicht.

 

Auch habe ich „Shopaholic&Family“ von Sophie Kinsella gelesen. Der Roman schließt gleich an „Shopaholic in Hollywood“ an und zeigt dieses Mal eine ganz andere Seite von Becky und ihren Liebsten. Sie fahren durch halb Amerika um ihren Vater und den Mann ihrer besten Freundin zu suchen. Auf dieser Reise spielen sich Beziehungsdramen und Erpressungen ab und so bleibt es nie ruhig. Außerdem wird es spannend: Kann sich Becky in Las Vegas beherrschen, oder verprasst sie ihr gesamtes Vermögen? Das müsst ihr wie immer selbst lesen 😉

Mir persönlich hat dieses Buch sehr gut gefallen. Wie alle Romane von Sophie Kinsella, die ich bis jetzt gelesen habe, lässt sich die Geschichte gut lesen und ich habe es regelrecht verschlungen. Ich werde mir wohl bald die Teile der Shopaholic Reihe holen, die ich noch nicht gelesen habe.

Weiterlesen „Feuchte Zeilen und klares Wasser – Monatsrückblick Juli 17 – PiusLucius“