Bäume pflanzen mit Ecosia

Wie jeder die Welt ein bisschen besser machen kann

Hallo ihr Lieben!

Immer wieder höre ich, dass viele das Thema Nachhaltigkeit zwar interessiert, sie aber nicht wissen wo sie anfangen sollen. Das perfekte Zero-Waste und Öko-Leben erscheint so kompliziert. Aber muss es denn perfekt sein? Helfen nicht auch kleine Schritte in die richtige Richtung?

Heute gibt es von mir eine Liste (die ich immer wieder aktualisieren werde – öfter reinschauen lohnt sich also!), die kleine Schritte aufzählt, mit denen man zum Teil jeden Tag die Welt ein bisschen besser machen kann.

Dieser Beitrag entsteht übrigens im Rahmen einer Blogparade. Das heißt, einige Blogger schreiben unter dem Motto „Ich möchte nachhaltiger leben! Wo fange ich an?“. Am Ende des Beitrages werde ich euch eine Seite verlinken, auf der diese Beiträge gesammelt werden. Dort könnt ihr euch also auch noch weitere Ideen holen!

 

Naturkosmetik

Jeder von uns nutzt Kosmetik. Der eine mehr, der andere weniger. Um hier einen positiven Beitrag zu leisten, achtet darauf, dass ihr zertifizierte Naturkosmetik nutzt. Diese ist tierversuchsfrei und nachhaltiger produziert als die meiste konventionelle Kosmetik.

Hier habe ich euch bereits einen kompletten Beitrag über die Vorteile von Naturkosmetik geschrieben.

 

Eis essen – aber umweltfreundlich!

Ich liebe Eis! Wenn ich in einem Eissalon eines hole und unterwegs futtere, dann nie in einem Becher, sondern immer im Stanitzel (in Deutschland „Tüte“ genannt). Die Becher aus Pappe sind nämlich mit einer Kunststoffschicht überzogen und sind leicht vermeidbarer Abfall.

Für Zuhause habe ich Formen für Eis am Stil. So kann ich aus Obst ganz einfach Eis machen (welches noch dazu gesund ist), ohne zusätzlich Müll zu produzieren, denn diese Formen sind wiederverwendbar.

 

In der Regel nachhaltig

Etwa die Hälfte der Menschen sind weiblich und bekommt etwa einmal im Monat die Periode. Da produziert man im Laufe eines Lebens ganz schön viel Abfall. Wie man diesen mit Alternativen reduzieren kann und auch noch Geld dabei spart, habe ich euch bereits hier zusammengefasst.

 

Brillen für einen besseren Blick in die Zukunft

Kontaktlinsen produzieren im Gegensatz zu Brillen regelmäßig Müll. Auch die Kontaktlinsenflüssigkeit ist nicht gerade umweltfreundlich.

Ein Brillengestell hingegen hat man meist ein paar Jahre.

 

Recyclingpapier

Muss man sich wirklich mit extra produziertem Papier den Po abwischen? Ist eigentlich ganz schön schade um die vielen Bäume, die dafür gebraucht werden, nicht wahr? Lieber wo es nur geht zu Recyclingpapier greifen. Egal ob für Klopapier oder Schulheft.

 

Besteck für unterwegs

Am Weg zur Verabredung noch schnell Nudeln beim Imbiss holen? Ja, aber ohne das Plastikbesteck oder die Holzstäbchen nehmen zu müssen!  Einfach eine Gabel in der Tasche haben und nach dem Gebrauch wieder mit nach Hause nehmen.

 

Fußabdruck checken

Und zwar nicht nur irgendeinen, sondern den ökologischen! Auf  www.mein-fussabdruck.at kann man sich seinen eigenen ungefähren Verbrauch an Ressourcen errechnen und mit diesem sieht man, wie viele Erden es gäben müsste, wenn alle Menschen diese Art von Konsum leben.

Man sieht dadurch, wo man noch die eine oder andere Sache verbessern könnte und die Website bietet auch Tipps und Tricks, wie man das anstellen kann.

 

Mehr Bio kaufen

Kontrollierte Biobetriebe dürfen ihre Pflanzen nicht mit giftigen Pestiziden oder ähnlichem behandeln. So kommt auch kein Gift auf die Frucht oder ähnliches. Außerdem erhalten einige Betriebe einen gesunden Boden.

So helfen wir nicht nur der Umwelt, sondern tun auch uns selbst etwas Gutes.

 

Flüge meiden

Flugzeuge sind gewaltige Maschinen, die sehr viel Treibstoff brauchen. Flüge meiden ist also aktiver Umweltschutz!

Wenn es sich nicht vermeiden lässt zu fliegen, kann man kompensieren, indem man an Projekte spendet, die beispielsweise Bäume pflanzen. (Noch besser ist es aber eben, so gut es geht zu verzichten!)

 

Weniger tierisches

Tierische Nahrungsmittel verbrauchen enorm viele Ressourcen. Schließlich muss sehr viel Futter gefressen werden, um zum Beispiel einen Kilo Fleisch zu erzeugen. Auch die Tiertransporte und die Ausscheidungen der Tiere produzieren viele Treibhausgase.

Tierleid verhindern bedeutet also auch die Natur schützen.

Es muss auch nicht jeder sofort vegan leben, aber wie wäre es mit einem veganen Tag in der Woche? Oder ein paar vegetarische Speisen mehr pro Woche?

 

Kein Standby Modus mehr

Bei vielen Geräten gibt es einen Standby Modus. Dieser verbraucht aber auch (unnötig) Energie. Geräte also komplett abschalten!

 

Drehtüren nutzen

Klingt vielleicht im ersten Moment verrückt, aber Drehtüren, wie man sie oft bei Einkaufszentren vorfindet, sind so konstruiert, dass die klimatisierte Luft im Gebäude bleibt und die Klimaanlage so weniger arbeiten muss als bei den normalen Türen.

 

Eigenen Sauerstoff produzieren

Wie das geht? Indem man einen Baum pflanzt! Je nach Art und Größe kann ein Baum Sauerstoff für bis zu sechs Menschen produzieren. Sein ganzes Leben lang!

Ein Baum ist übrigens auch ein tolles Geschenk für Geburten oder Hochzeiten.

 

Papier doppelseitig nutzen

Regelmäßig kommen Rechnungen in den Briefkasten geflattert und auch in Studium und Beruf brauchen die meisten von uns immer wieder Papier.

Bevor es in den Papiercontainer wandert, kann man die Rückseiten für Notizen etc. nutzen.

Bei Ausdrucken achte ich persönlich darauf, das Papier auf beiden Seiten zu bedrucken und die Schriftgröße etwas kleiner zu stellen.

So werden Papier und Tinte ganz einfach gespart.

Und immer wieder überlegen, ob man den Ausdruck wirklich braucht.

 

Lernen um zu verändern

Vor allem geschichtliches und naturwissenschaftliches Wissen hat eine große Bedeutung, wenn wir die Welt ein bisschen besser machen wollen. Da wir mit diesem Wissen allerdings nicht geboren werden, ist es wichtig, sich immer weiter zu bilden.

In Zeiten des Internets ist es auch einfacher denn je! Es gibt so viele tolle Dokus, zum Beispiel über Tier- oder Umweltschutz, die meist auch kostenlos zugänglich sind.

 

Wissen weitergeben

Und das erworbene Wissen kann man prima weiter geben. Dabei sind vor allem auch Tipps für den Alltag Gold wert. Schließlich können wir da am meisten verändern.

 

Jeden Ort schöner verlassen

Ich habe mir vorgenommen, jeden Ort möglichst schöner zu verlassen, als ich ihn vorgefunden habe. So hebe ich zum Beispiel Zigarettenstummel oder anderen Müll auf oder mache eine andere Sache, die mir sinnvoll erscheint, um den jeweiligen Ort besser zu verlassen.

 

Fair statt Fast Fashion

Vor allem Kleidung wird viel zu oft viel zu billig produziert. Insbesondere die Arbeiter, die die Ware herstellen, arbeiten oft unter widrigen Umständen und bekommen ein paar Cent von dem Preis, den wir im Laden zahlen.

Noch dazu wird immer öfter so produziert, dass die Kleidung, wenn es gut läuft, eine Saison hält.

Wer lieber ein paar Euro mehr zur Hand nimmt und in qualitativ bessere Fair Fashion statt Fast Fashion investiert, der hat meist länger etwas davon und auch diejenigen, die diese Produkte herstellen, können so ihre Familien leichter ernähren.

Ethletic Shoes
Auch faire Schuhe gibt es! Beispielsweise von „ethletics“.

Secondhand tut allen gut

Die nachhaltigste Form des Konsums ist sogenanntes „Secondhand“. Die Ressourcen wurden für einen erzeugten Gegenstand schon verbraucht und so ist es besonders nachhaltig, wenn man diesen Gegenstand möglichst lange nutzt.

Für die Umwelt also optimal.

Und bares Geld lässt sich dabei auch sparen.

 

Die Demokratie erhalten

So gut wie niemand möchte in einer Diktatur leben. Ich übrigens auch nicht.

Da Frauen vor genau 100 Jahren um das Wahlrecht gekämpft haben, darf ich als Frau in Österreich wählen.

Obwohl Politik manchmal fast schon nervig sein kann, nutze ich dieses Recht. Denn so habe ich die Möglichkeit mitzubestimmen und meine Stimme zu nutzen.

 

Tiere aus dem Tierschutz statt vom Züchter

Haustiere sind etwas Feines. In Tierheimen warten viele Tiere auf ein neues Zuhause. Auch Jungtiere! Denen eine Chance geben ist Tierschutz pur.

(Wer kein Tier bei sich aufnehmen kann, aber trotzdem etwas tun will, kann in Tierheimen beispielsweise aushelfen.)

 

Kleine Betriebe unterstützen

Für kleine Betriebe zählt jeder Kunde. Zwar sind Produkte von großen Unternehmen meist etwas günstiger, aber hin und wieder sollte man auf alle Fälle auch die Kleinen unterstützen!

 

Stoffbeutel immer dabeihaben

Stoffbeutel kann man wunderbar klein zusammenfalten und so in jede Tasche stecken. Spontane Einkäufe sind so kein Problem mehr und es müssen keine Plastik- oder Papiersackerl gekauft werden.

 

Reparieren (lassen)

Viele Dinge landen im Müll, weil sie kaputt sind. Dabei kann man sie in vielen Fällen reparieren. Wer geschickt ist, kann es selbst versuchen oder man gibt einem Schuster oder Schneider Arbeit.

 

Blut oder Blutplasma spenden

Wer Menschen helfen will und gesund ist, kann Blut oder Blutplasma spenden. Nach Unfällen oder Operationen wird manchmal Fremdblut gebraucht, um Leben zu retten.

Aus Blutplasma können lebensnotwendige Medikamente hergestellt werden.

Erkundigt euch nach den Möglichkeiten in eurer Nähe!

 

Sand statt Salz

Der Winter kommt und so auch die vereisten Straßen. Wer selbst streut sollte auf Salz verzichten und Sand nutzen. Salz zieht nicht nur in den Boden und ist so alles andere als umweltfreundlich, sondern ist auch schädlich für Haus und Wildtiere, die mit den blanken Pfoten darauf gehen und das Salz ablecken.

 

Erst rechnen, dann Malen

Manchmal müssen Wände neu gestrichen werden. Bevor man in den Baumarkt fährt, sollte man die Fläche der Wände berechnen, um möglichst genau Farbe kaufen zu können. Spart Geld und man muss nicht unnötig viel Farbe zum Recyclinghof bringen.

 

Schwächeren helfen

Jeder kann mal in eine Situation kommen, in der er Hilfe braucht. Deshalb sollte man auch anderen Menschen, die Hilfe brauchen, unterstützen.

 

Seife im Hotel verweigern

In den meisten Hotels findet man als Gast im Bad kleine extra verpackte Seifen. Diese liegen zu lassen hilft, unnötige Verpackung zu sparen. Einfach ein kleines Stück der eigenen Seife abschneiden und in die Reisetasche packen  hilft der Umwelt.

 

Heizung runter

Die Heizung ein Grad Celcius runter drehen macht für einen selbst kaum etwas aus. Meistens merkt man den Unterschied nicht. Aber dieser kleine Schritt spart Energie und ist somit nicht nur gut für unsere Umwelt, sondern auch für unsere Geldbörse.

 

Eisfach abtauen

Einmal im Jahr sollte das Eisfach oder die Gefriertruhe komplett abgetaut werden. Das spart bis zu 30% Strom!

 

Lufttrocknen lassen

Haare und Wäsche trocknen auch prima ohne Trockner oder Haarföhn. Lufttrocknen spart viel Energie und Geld.

 

Wasserhahn zudrehen

Viele lassen beim Rasieren oder Zähneputzen das Wasser laufen. Wenn man bedenkt, dass man zweimal täglich Zähne putzt und sich meist auch nicht selten Rasiert, kommen einige Liter Wasser zusammen, die aufwendig wieder aufbereitet werden müssen.

 

Geschirrspüler statt Handwäsche

Ein Punkt der mir sehr in die Hände spielt, denn ich hasse es regelrecht, Geschirr mit der Hand abwaschen zu müssen. Zum Glück wohne ich in einem Haushalt mit Geschirrspüler!

Und noch dazu wird weniger Wasser und Energie verbraucht, wenn man die Maschine arbeiten lässt.

Neuere Geschirrspülmaschinen haben sogar Energie-Spar-Programme, die noch sparsamer sind.

 

Losen Tee genießen

Vor allem im Herbst und Winter trinke ich wahnsinnig gerne Tee. Hier versuche ich auf Teebeutel zu verzichten und losen Tee zu genießen. So spare ich den einen oder anderen Teebeutel und kann trotzdem Tee schlürfen. Auf Märkten und in vielen Apotheken kann man losen Tee ohne Probleme erhalten. Wenn man sein eigenes Behältnis mitnimmt, kann man auch hier nochmal Verpackung sparen.

 

Holzzahnbürsten

Auch die Zähne kann man umweltfreundlich putzen. Ein wichtiger Schritt hier sind Zahnbürsten aus Holz statt aus Plastik. Und keine Angst: Holz wirkt antibakteriell und ist somit keinesfalls unhygienischer als das Plastik

 

Ecosia statt Google fragen

Die Firmen, die Suchmaschinen betreiben, verdienen mit jeder Suchanfrage Geld. Klar, umsonst würden sie ja nicht arbeiten.

Und auch mit unseren Suchanfragen können wir der Umwelt helfen, und zwar, indem wir Ecosia statt Google nutzen. Ecosia pflanzt mit seinen Einnahmen nämlich Bäume und diese sind wahre Helden was den Umweltschutz betrifft, da sie Kohlenstoff, welches ein Treibhausgas ist, binden.

Ecosia ist für den Nutzer kostenlos und gibt es auch fürs Smartphone.

Es wird einem übrigens auch angezeigt, wie viele Bäume durch die eigenen Suchanfragen schon gepflanzt wurden.

Bäume pflanzen mit Ecosia
Bäume sind das Atmungsorgan der Natur und ein natürlicher Filter. Also helft dabei, möglichst viele zu Pflanzen!

 

Regional kaufen

Regional kaufen bedeutet kurze Transportwege. Also ganz klar, dass Produkte aus Österreich besser für die Umwelt (und auch die heimische Wirtschaft) sind, als beispielsweise Wein aus Frankreich oder Butter aus Irland.

 

Keine Einweg-Rasierer mehr

Viele von uns rasieren sich. Einweg-Rasierer, die man nach wenigen Rasuren in den Müll wirft, verbrauchen wahnsinnig viele Ressourcen. Viel besser sind Rasierer mit Wechselkopf oder ein Rasierhobel, bei dem lediglich die Klinge gewechselt werden muss. (Ein Rasiermesser ist eine komplett müllfreie Variante, allerdings nicht für jeden etwas.)

Wer noch Einwegrasierer hat, sollte sie erstmal aufbrauchen oder beispielsweise Obdachlosenzentren spenden. Keinesfalls einfach unbenutzt wegwerfen!

 

Mini-Packung ergibt maximalen Müll

Mittlerweile gibt es fast alles in Mini-Packungen. Diese produzieren aber viel Verpackungsmüll. Also lieber große Packungen kaufen. Diese sind meist auch günstiger.

 

Qualität statt Quantität

Gute Qualität ist zwar meist etwas teurer, aber die zahlt sich auch aus. Bessere Herstellungsbedingungen, längere Haltbarkeit und so weiter.

 

Borgen statt kaufen

Viele Dinge brauchen wir vielleicht einmal und dann nie wieder. Diese Dinge können wir uns ausleihen, statt sie extra zu kaufen. Egal ob bei Freunden, Nachbarn oder in einem Verleih. Spart Geld und Ressourcen.

 

Selbst anbauen

Jeder kann Küchenkräuter selbst anbauen. Auch Paradeiser (Tomaten) kann man prima auf der Fensterbank oder am Balkon pflanzen. Wer einen Garten hat, kann sich mit Beeren selbst versorgen. Nutzt das!

 

„Unkraut“ wachsen lassen

Meine Wiese ist voll mit Klee, Löwenzahn und anderem Grünzeug. Und ich finde es super! Abgesehen davon, dass meine Schildkröten sich ihr Futter so zum Teil selbst beschaffen können, finden auch andere Tiere es super, dass wir das vermeintliche Unkraut nicht vernichten. Insekten, die sehr wichtig für unser Ökosystem sind, haben so die Möglichkeit, Nektar aus den Blüten zu holen.

Eine blühende Wiese entsteht schnell, wenn man giftige Unkrautvernichter beiseitelässt und sieht noch dazu schön aus.

 

Menschenrechtsverletzungen boykottieren

Einige große Firmen unterstützen schreckliche Bedingungen. „Nestlè“ beispielsweise meint, Wasser sei KEIN Menschenrecht. Ohne sauberes Trinkwasser kann der Mensch nicht überleben und trotzdem will das Unternehmen Wasser immer weiter privatisieren.

Wir als Konsumenten können bei jedem Einkauf unsere Stimme gegen solch ein Vorgehen abgeben, indem wir Produkte solcher Firmen (und ganz wichtig auch deren Tochterfimen – Listen wer zu welchem Konzern gehört, findet man im Internet) nicht kaufen, sondern auf Alternativen zurückgreifen.

 

Fahrgemeinschaften bilden

Gerade am Land ist das Auto nur schwer wegzudenken. Allerdings ist durchaus bekannt, dass die Kraftfahrzeuge nicht gerade toll für die Umwelt sind. Ein guter Kompromiss sind hier beispielsweise Fahrgemeinschaften, die Treibstoff und so auch Geld sparen.

Wenn man zum Einkaufen fährt, kann man ja auch den Nachbarn fragen, ob man ihm etwas mitnehmen soll. So muss er einmal weniger das Auto starten.

 

Feste Seife und festes Shampoo

Verpackungsmüll sparen ist eine wirklich wichtige Sache. Ein ganz einfacher Schritt ist eine feste Seife und festes Shampoo. Seife gibt es auch für empfindlichere Haut (und seifenfreie Waschstücke gibt es auch in der Apotheke für sehr trockene Haut). Feste Seife gibt es mittlerweile auch im Drogeriemarkt. Man muss sie nur etwas aufschäumen und hat ganz normales Shampoo nur mit weniger Müll.

 

Sich ehrenamtlich einsetzen

Im Natur- und Tierschutz werden immer helfende Hände gebraucht. Aber auch im sozialen Bereich.

Jeder kann helfen! Hört euch um, wo in eurer Nähe Hilfe gebraucht wird und helft. Auch wenn es nur ein paar Stunden sind, werden diese dankbar angenommen werden.

 

Heizung und Klimaanlage rechtzeitig abdrehen

Wer einheizt oder die Klimaanlage laufen hat, kann eine halbe Stunde, bevor er das Haus verlässt, abdrehen und so Energie sparen. Warm beziehungsweise kühl genug bleibt es bis zum Schluss ohne Probleme.

 

Naturfasern statt Plastik tragen

Wir alle tragen Kleidung. Und auch mit dem was wir tragen, können wir einiges beitragen.  Achtet auf Naturfasern und versucht künstliche Stoffe zu vermeiden. Fasern wie Leinen oder Baumwolle werden nicht wie andere Stoffe aus Erdölen hergestellt und produzieren auch kein Mikroplastik beim Waschen. Also in jeder Hinsicht besser.

 

Kompost als Dünger

Pflanzen müssen gepflegt werden. Wasser und hin und wieder mal ein bisschen Dünger. Aber da braucht es nix Chemisches! Kompost ist das Beste für Pflanzen und komplett natürlich.

Wer die Möglichkeit hat, einen eigenen Komposthaufen zu haben kann auch hier die Umwelt schonen, indem der Abtransport des Biomülls nicht notwendig ist.

(Wer keinen Garten hat, kann sich zum Beispiel eine Wurmkiste bauen.)

 

Hundegold beseitigen

Abgesehen davon, dass es echt nicht schön ist, wenn man in eine Hundehaufen tritt (was meiner Meinung nach bestimmt dazu beiträgt, dass der Eine oder Andere zum Hundehasser wird und beispielsweise Giftköder legt), ist Hundekot ein potenzieller Überträger verschiedenster Erkrankungen und Parasiten. Also ab damit in den Restmüll.

 

Sich helfen lassen

Anderen helfen ist wichtig. Genauso wichtig ist es, selbst auch Hilfe anzunehmen! Denn es nutzt niemandem, wenn es einem schlecht geht.

 

Stoffservietten und Taschentücher

Früher wurden sie ganz selbstverständlich genutzt und sind leider in Vergessenheit geraten. Mit Stofftaschentüchern und Stoffservietten kann man ganz einfach Papier sparen.

Wenn die Nase mal so läuft, dass man mit dem Waschen nicht hinterher kommt, am besten Papiertaschentücher in den Papp-Spendern (die es auch aus Recyclingkarton gibt), so spart man die Folie, die um die kleinen Päckchen gewickelt ist.

 

Medikamente nicht im Hausmüll entsorgen

Es kann schnell passieren, dass man mal ein Medikament kauft, aber nicht alles aus der Packung aufbrauchen muss. Irgendwann laufen Arzneimittel dann ab. Was dann? Viele werfen die Tabletten einfach in den Müll oder noch schlimmer in die Toilette.

So können die Inhaltsstoffe schnell in die Umwelt gelangen. Was uns beim Gesundwerden hilft, kann in Gewässern großen Schaden anrichten.

Die meisten Apotheken nehmen abgelaufene Medikamente ohne Probleme an und entsorgen diese dann fachgerecht.

 

Zigarettenstummel nicht auf den Boden werfen

Dass Rauchen alles andere als gesund ist, brauche ich euch ja nicht sagen. Aber auch für die Umwelt sind Zigaretten ungesund. Tiere fressen Zigarettenstummel vom Boden und vergiften sich so und das Grundwasser wird ebenfalls verschmutzt.

Deshalb gehören Zigarettenstummel in einen Aschenbecher und nicht auf den Boden.

Vögel auch im Sommer füttern

Vögel finden immer weniger Insekten zur Nahrung. Wenn man ihnen auch über die Frühlings- und Sommermonate Futter zur Verfügung stellt, können sich die Elterntiere daran satt essen und haben so mehr Zeit und Energie, um Insekten für ihre Jungen zu fangen.

Aber bitte keine Brotstückchen oder ähnliches füttern! Diese machen Vögel krank und das ist nicht im Sinne des Tierschutzes. Lieber im Tierfachhandel (oder oft auch im Baumarkt) Samen kaufen und an einem geschützten Platz verfüttern.

 

Nicht vergessen: Niemand muss die ganze Welt auf einmal retten!

Also nicht unterkriegen lassen, wenn jemand auf den Punkten herumhakt, die vielleicht noch nicht so optimal laufen. Jeder einzelne Schritt zählt. Ganz egal, wie groß er ist!

 

Was sind eure Tipps und Tricks in Sachen Nachhaltigkeit?

 

Gruß und Kuss,

PiusLucius

⇒Hier gehts zur Beitrags.Sammlung!⇐

 

Umweltfreundlich Zähneputzen – PiusLucius

Zahnpflege

Jeder putzt sich die Zähne – oder sollte das zumindest tun. Schließlich brauchen wir unsere Beißerchen, um uns zu ernähren und sogar unser Herz-Kreislaufsystem hängt mit der Zahngesundheit zusammen.

Aber durch die Mundpflege entsteht bei den meisten auch sehr viel Müll inklusive Schadstoffe. Müll der vermieden werden kann.

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Credits: skfamilydental

 

Zahnbürsten

Zum Beispiel durch Holzzahnbürsten – diese werden wie Zahnbürsten aus Plastik verwendet und regelmäßig ausgewechselt. Allerdings können die meisten aus Holz so wie sie sind auf den Komposthaufen, bei manchen müssen nur noch die Nylonborsten abgeknipst werden.

Oft sind die Borsten aus Tierhaar (zum Beispiel Dachs oder Schwein), weshalb man darauf achten sollte, wenn man tierische Produkte vermeiden will. Außerdem sind Schweineborsten zum Teil hohl, wodurch sich Bakterien innen in den Borsten ansammeln und freudig vermehren können.

Vegane Varianten sind somit hier auch für den Menschen von Vorteil.

Zahnpasta

Auch gibt es tolle Alternativen zur herkömmlichen Zahnpasta – der einfachste Schritt wäre der Umstieg auf Naturkosmetik-Zahnpasta. Zwar ist die auch noch in Plastik eingepackt, aber da fallen zumindest einmal die Tierversuche weg und auch das Mikroplastik. Ich werde aber einen Extra-Beitrag zu Naturkosmetik verfassen.

Zahnkreide

Im Bioladen gibt es auch Zahnkreide, in die man die angefeuchtete Zahnbürste tunkt und sich damit die Zähne dann ganz normal putzt.

Zahnputz – Taps

Oft erhält man in Unverpacktläden Taps, die man zerkaut und sich damit dann die Zähne putzt. Die habe ich auch ausprobiert und fand sie eigentlich super. Mir waren sie zu scharf, was der einzige Grund ist, warum ich sie nicht mehr kaufe.

Kokosöl?

Einige putzen ihre Zähne auch mit Kokosöl, wozu ich aber wegen des ökologischen Hintergrundes nicht raten möchte.

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Viel Freude beim Ausprobieren der verschiedenen Möglichkeiten, sich mit einem guten Gewissen die Zähne zu putzen 😉

 

Gruß und Kuss,

PiusLucius

 

Beiträge, die euch interessieren könnten:

Müll- und Schadstofffrei durch den Monatszyklus

Secondhand stinkt nicht!

Schritt für Schritt zu weniger Müll

 

 

Secondhand stinkt nicht!

Gestern habe ich mir ein neues Paar Schuhe gekauft.

Graublaue Converse. So gut wie neu.

Ja ich habe sie in einem 2nd-hand Laden gekauft und bin glücklich damit. Sogar sehr!

Der Großteil meines Kleiderschranks ist aus zweiter Hand und ich brauche mich damit auch nicht zu schämen. Ich kann ohne Probleme auf die Straße gehen.

Schließlich ist es auch nicht uncool, ganz im Gegenteil. Man gibt Gegenständen ein zweites Leben, entdeckt Teile, die in einem H&M, NewYorker und Co. nicht zu finden sind.

 

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Man kann sich also tolle Einzelteile zulegen. Von den Basics bis hin zu ausgefallenen Kleidungsstücken findet man alles. Egal ob in einem Laden, im Internet oder auf einem Flohmarkt. Überall gibt es etwas tolles zu finden.

Übrigens müffeln Secondhand Läden nicht (wie anscheinend oft geglaubt wird) und man bekommt oft auch wirklich moderne Sachen.

Und nicht nur Kleidung, sondern eigentlich alles, was das Herz begehrt. So müssen intakte Gegenstände nicht weggeschmissen werden und es werden keine Rohstoffe gebraucht, um neue herzustellen.

So einfach und sparsam kann Nachhaltigkeit sein!

 

Gruß und Kuss,

PiusLucius

 

Müll- und Schadstofffrei durch den Monatszyklus

Die Regel zu haben ist für Frauen oft gar nicht so angenehm. Bei einigen ist sie mit Schmerzen verbunden, andere haben extreme Stimmungsschwankungen und wieder andere haben überhaupt keine Probleme damit.

Was aber ein Problem ist, ist der Müll der dabei entsteht, wenn wir etwa alle 28 Tage für eine knappe Woche mehrmals täglich Binden oder Tampons wegwerfen. Unterm Monat kommen dann oft noch Slipeinlagen zum Einsatz, die das Ergebnis nicht unbedingt besser machen.

Meist sind diese sogenannten Hygieneartikel auch noch aus chemisch behandelter Baumwolle, kombiniert mit verschiedenen Kunststoffen, die wir Frauen uns freiwillig an eine so empfindliche Körperstelle legen, beziehungsweise sogar in unseren Körper einführen!

Ganz ehrlich, als mir das bewusst wurde, wusste ich, dass ich da etwas für mich ändern musste.

Um euch einen Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten zu geben habe ich euch im Folgenden aufgelistet, was es so an körper- und umweltfreundlicheren Alternativen gibt.

Menstruationstasse

Mein erster Versuch, den Müll während meiner Tage zu reduzieren, war die Menstruationstasse (auch Menstruationscup genannt). Das ist eine kleine Tasse aus medizinischem Silikon (also kein bedenklicher Kunststoff), die ähnlich wie ein Tampon eingeführt wird. Allerdings wird das Blut nicht aufgesaugt sondern aufgefangen. Dadurch trocknet die Scheide auch nicht wie bei Tampons aus, was für den Körper wesentlich besser ist.

Anstatt den Tampon zu wechseln wird die Tasse ausgeleert, ausgewaschen und wieder eingeführt.

Für mich ganz persönlich ist die Menstruationstasse leider nichts, aber es gibt sehr sehr viele Frauen, die sie erfolgreich nutzen. Auf Youtube gibt es die liebe lunarjess, die sich in einer Videoreihe genauer mit den Menstruationscups beschäftigt.

Stoffbinden

Sie sind mein absoluter Favorit. Man verwendet sie wie Wegwerfbinden auch, nur schmeißt man sie eben nicht weg, sondern wäscht sie. Dazu wäscht man sie erstmal kalt per Hand (damit das Blut keine Flecken hinterlässt – so wie man es bei einer „verunfallten“ Unterhose auch machen würde) und dann können sie bei 60°C in die Waschmaschine.

Man kann sie selbst nähen, im Internet bestellen, aber auch immer mehr Zero-Waste-Läden und Greißlereien führen sie. Je nach Stärke der Blutung oder auch nach den persönlichen Vorlieben kann man zwischen verschiedenen Dicken und Größen variieren.

Bei sehr starken Blutungen kann ich Binden mit PUL-Einsatz empfehlen. PUL ist ein Kunststoff, der verhindert, dass das Blut bis zur Unterwäsche durchsickert.

Meine liebste Bezugsquelle dieser Teile ist übrigens Libadi. Aber auch auf Facebook gibt es Gruppen, die sich mit der Herstellung und Nutzung von Stoffbinden beschäftigen.

Libadi ist mein Favorit
Stoffbinden gibt es in verschiedensten Farben, Mustern, Größen, …

Stoffslipeinlagen

Slipeinlangen aus Stoff sind quasi wie die Stoffbinden. Nur eben dünner. Da sie ja nicht mit Menstruationsblut in Berührung kommen, muss man sie vor dem Waschen in der Maschine nicht unbedingt einweichen.

Stoffies (Binden sowie Einlagen) halten im Normalfall einige Jahre, wodurch sich die Investition wirklich auszahlt und man kann hier auch auf Bio-Stoffe achten.

Wetbag

Diese Tasche kommt  unterwegs zum Einsatz und ist in den verschiedensten Größen erhältlich.

Schließlich müssen benutzte Binden und Slipeinlagen aus Stoff auch irgendwie wieder nach Hause transportiert werden, ohne die Tasche voll zu sauen.

In Shops, in denen man Stoffbinden und Co. (aber auch in Läden, die Stoffwindeln verkaufen, die sind aber dementsprechend größer) erhält , bekommt man auch Täschchen, die innen eine PUL Schicht haben, damit die Handtasche geschützt wird und man das Täschchen auch super reinigen kann.

Freies Menstruieren

Dies ist eine Methode, die ganz ohne Hygieneartikel auskommt.

Einige Frauen schaffen es nämlich, zu spüren (und dementsprechend rechtzeitig auf die Toilette zu gehen), wann der nächste Schub Menstruationsblut kommt. Die Gebärmutter blutet während der Monatsblutung ja nicht in einem durch, sondern stößt die Schleimwand in „Schüben“ ab.

Wer also spürt, wann es wieder „soweit“ ist, hat somit die Möglichkeit, auf dem WC entspannt zu bluten und den Rest der Zeit ohne Tampons, Binden oder Ähnlichem aus zukommen.

Eine Leserin schrieb mir:

„Ich hab das jetzt ein  paar Monate ausprobiert und muss sagen, dass das ganz gut funktioniert – Tampons benutze ich jetzt nur noch an einem Tag, nämlich dann wenn die Blutung am stärksten ist. Ansonsten komme ich ziemlich ohne irgendetwas aus. Wenn gerade kein Klo in der Nähe ist braucht man halt eine gute Beckenbodenmuskulatur und das wird manchmal ein bisschen anstrengend, deshalb nehme ich ab und zu sicherheitshalber eine Slipeinlage, wenn ich weiß, dass ich die nächsten paar Stunden nur schlecht die Möglichkeit habe, aufs Klo zu gehen. So grundsätzlich hat sich mein Tampon – und Bindenverbrauch aber locker um das fünffache reduziert“

Bio-Tampons

Wer sich mit Menstruationstasse oder Stoffbinden einfach nicht anfreunden kann und bei den Tampons bleiben will, der hat die Möglichkeit die etwas besseren Bio-Tampons zu nutzen. Mittlerweile gibt es diese in fast jedem Drogeriemarkt.

An ganz starken Blutungstagen nutze ich persönlich zusätzlich zu meinen Stoffbinden Bio-Tampons von „bigood“.

Bio-Tampons von Bigood
Zumindest besser als „normale“ Tampons

Was verwendet ihr? Wie zufrieden seid ihr? Und gibt es vielleicht noch eine Alternative? Lasst es mich wissen!

Gruß und Kuss,

PiusLucius