Ich schick euch Tulpen aus Amsterdam und Grüße aus Den Haag | ein Reisebericht

Hallo meine Lieben!

Heute will ich euch von der Reise erzählen, die mein Liebster und ich Anfang Februar gemacht haben.

Es gibt viel zu erzählen, also lege ich am besten gleich los.

Tag 1

Der erste Flug mit KLM

Es geht los! Gleich in der früh haben wir uns getroffen und wir waren aufgeregt. Der erste Flug meines Liebsten und unser erster richtiger Urlaub!

(Okay, wir waren letztes Jahr in Budapest, aber das war einfach ein Wochenendtrip und nichts gegen das, was wir geplant hatten.)

Nachdem wir unser Gepäck aufgegeben hatten und eine gefühlte Ewigkeit über den Flughafen gebummelt waren, konnten wir endlich an Board. Wir waren mit der Fluglinie “KLM“ unterwegs und ich kann echt nicht klagen. Unser Snack war – entgegen meiner Erwartungen – vegetarisch und somit auch etwas für mich.

Weil alles super lief waren, wir sogar ein bisschen früher als geplant in Amsterdam. Umso besser für uns. 😉

Unterkunft im “Motel One“

Innerhalb von wenigen Minuten waren wir dann im Zentrum Amsterdams und auch unser Hotel haben wir gleich gefunden.

Eingecheckt haben wir im “Motel One“ in Waterlooplein/Amsterdam. Die Angestellten waren wirklich sehr nett und zuvorkommend. Auch, als sich ein kleines Problem wegen der Zahlung herausstellte.

Lounge Motel One Amsterdam
Eine wirklich hübsche Lounge, oder was sagt ihr?

Motel One Amsterdam

Zimmer Motel One Amsterdam
Ein kleines aber wirklich feines Zimmer hatten wir
Badezimmer Motel One Amsterdam
Auch am Badezimmer gab es nichts auszusetzen

Badezimmer Motel One Amsterdam

Erkundungstour durch Amsterdam

Nachdem wir uns eingerichtet hatten, machten wir uns auf den Weg, um die Umgebung einfach ein bisschen zu erkunden.

Wir waren begeistert von den vielen Fahrrädern (im Laufe der Reise ging uns die Tatsache, dass Radfahrer in Amsterdam scheinbar alle Rechte haben, ziemlich auf die Nerven) und dem vielen Wasser.

Amsterdam
Wasser 🤗
PiusLucius und Davor in Amsterdam
Selfies mussten natürlich auch sein ❤
Fähre Amsterdam
Die Fähren in Amsterdam gehören zum kostenlosen Service der Stadt und den haben wir natürlich genutzt
Fahrrad in Amsterdam
Wie gesagt, es gab tausende Fahrräder in Amsterdam, aber ich habe mich in eines dieser Räder verliebt. Und zwar in dieses.

Tag 2

Fabelhaftes Frühstück im Motel One Amsterdam?

Am nächsten Morgen waren wir hungrig und neugierig, wie das Frühstück wohl sein würde. Und wir wurden nicht enttäuscht.

Uns erwartete ein Buffet mit verschiedenem Gebäck, Müsli, Wurst- und Käseaufschnitte, Obst und Gemüse, Joghurt etc. Neben laktosefreier Milch gab es auch Sojamilch als vegane Alternative. Außerdem war das meiste Bio und/oder Fairtrade.

Frühstück im Motel One Amsterdam
Das Frühstück war jeden Tag ein Highlight

Entdecken wir Rembrandt

Wir lieben Kunst und deren Geschichte. Das Rembrandt-Haus war nur wenige Meter von unserem Hotel entfernt und da lag es nahe, dass wir dort als erstes hinschauen würden.

Mit einem Audio-Guide erfuhren wir einiges über das Leben Rembrandts und die Ausbildung, die seine Schüler von ihm erhielten.

Rembrandt-Haus Amsterdam

 

Rembrandt-Haus Amsterdam

Shoppen im Postamt?

Unser nächster Halt war das „Magna Plaza“. Das ehemalige Postamt war zu einem Einkaufszentrum umgebaut worden und wurde in dem Reiseführer empfohlen, den wir im Hotel bekommen haben. Wir brauchten nur ein paar Sekunden um festzustellen „schickimicki Shoppen, hm?“ Das Gebäude an sich war es aber wert, gesehen zu werden!

(Eigentlich wollten wir danach ins Anne Frank Haus, aber dort wurde gerade renoviert und wir hätten eine Reservierung gebraucht und der nächste Platz war erst wieder an einem Tag frei, an dem wir gar nicht mehr im Land waren.)

Einmal durchatmen im Jordaan

Und weil wir schon in der Gegend waren, haben wir einen kleinen Umweg über das Wohngebiet Jordaan gemacht. Obwohl wir nur ein paar Meter abseits des Getümmels spazierten, war es unglaublich ruhig und angenehm. Diese paar Minuten haben uns beiden total gut getan.

De Hallen – ein Traum für den Gaumen?

Laut City-Guide war “De Hallen“ eine typisch niederländische Markthalle. In unserer Vorstellung war das nicht viel anders, als hierzulande. Naiv, wie wir manchmal sind, hatten wir Gemüsestände und Fleischhändler erwartet.

Vorgefunden haben wir diese Halle.

De Hallen Amsterdam

Es wurden vor Ort zum Beispiel Jeans angefertigt und an Fahrrädern geschraubt. Aber eine ganze Halle wurde für kleine Lokale und Foodtrucks genutzt.

Dummerweise hatten wir uns kurz vorher mit Sandwiches und Keksen vollgefuttert und hatten somit überhaupt keinen Hunger. Trotzdem ließen wir es uns nicht nehmen, uns zu setzen und einen Kaffee zu trinken. Die Zeit nutzten wir auch gleich, um uns einen kleinen Überblick zu verschaffen und den weiteren Tag zu planen.

De Hallen Amsterdam
Ein bisschen Pause muss auch mal sein

Interessante Fauna im Vondelpark in Amsterdam!

Da der Park auf unserem Weg lag, sind wir durch ihn durchspaziert. Meiner Meinung nach eine tolle Mischung aus gepflegter Grünanlage und einem Gebiet in dem der Natur freier Lauf gewährt wird. Am Hauptweg waren furchtbar viele Radfahrer (wie überall in Amsterdam, um ehrlich zu sein), aber die kleineren Wege waren schön ruhig. Da liefen Hunde umher und auch sehr interessante Vögel. Ich musste sie einfach fotografieren:

Nilgänse
Solche Vögel hatten wir zuvor noch nie gesehen!
Nilgans
Meine Recherchen ergaben, dass es sich um Nilgänse handelt.

Vondelpark Amsterdam

PiusLucius im Vondelpark Amsterdam
Diese Skulptur fand ich sehr interessant. Obwohl sie alles andere als perfekt oder schön war, übte sie eine gewisse Anziehungskraft auf mich aus. Leider wurde ich aus der Inschrift nicht schlau.

Stunden im Van Gogh Museum? Immer wieder gerne!

Der letzte Halt am zweiten Tag in Amsterdam war das Van Gogh Museum. Mit 18 Euro (exklusive Audio Guide) war der Eintritt nicht so günstig, aber ich muss echt sagen, es hat sich gelohnt! Es waren so wunderbare Werke zu sehen und wir haben gute zwei Stunden darin verbracht. (Ganz ehrlich, ich glaube ich hätte es sogar noch länger ausgehalten).

Tag 3

Auf nach Den Haag!

Am dritten Tag unserer Reise steuerten wir gleich nach einem ausgiebigen Frühstück auf den Bahnhof zu und setzten uns in einen Zug Richtung Den Haag. Auch dort wollten wir uns einiges anschauen, außerdem sollte mein Liebster endlich einmal das Meer sehen.

Etwa eine Stunde waren wir unterwegs und da wir mit „Black Stories“ beschäftigt waren, verging die Zeit wie im Flug.

Optische Täuschung? Escher!

Und wieder ein Künstler.

Wir wussten gar nicht, dass M.C. Escher ein Niederländer war. Wusstet ihr das? (Für die, die es nicht wissen, Escher war der Typ mit der „unmöglichen Treppe“.)

Im Museum machte ich eine nette Entdeckung: ein Schild, auf dem erklärt wurde, dass alle Mitarbeiter ehrenamtlich arbeiten. Das erklärte auch, warum alle Mitarbeiter im Alter meiner Großmutter waren – statt Seniorentreff kümmern sie sich um das Museum. Fand und finde ich wirklich super.

Im obersten Stockwerk waren Räume, in denen man selbst mit optischen Täuschungen und Illusionen spielen konnte. Wir finden: Ein tolles Erlebnis!

 

M.C. Escher Museum Den Haag
Von außen gar nicht so auffällig…
M.C. Escher
…dafür innen umso spannender

 

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Diese liebe kleine Gasse entpuppte sich als Sackgasse…

Mi…Ma…Madurodam!

 

Madurodam Den Haag

Dort wollte ich ja unbedingt hin und ich glaube, dass es meinem Liebsten auch sehr gut gefallen hat, einige der niederländischen Sehenswürdigkeiten in winzig zu sehen.

Zu Beginn gab es eine etwa fünf minütige Vorstellung, über den geschichtlichen Hintergrund zu diesem Miniaturpark.

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Helden meiner Kindheit. Fast hätte ich sie vergessen und im Madurodam wurde ich wieder mit ihnen konfronitiert – mit Miffy

Madurodam

Jetzt aber mal los zum Meer!

Mein Liebster war zuvor ja noch nie am Meer und so führte unser nächster Weg genau dort hin. Relativ hungrig kamen wir dort an und so war unser genaues Ziel klar: Wir wollten zum Pier und dort über dem Meer essen.

Ich war schon oft am Meer, aber das war selbst für mich ein Erlebnis.

Den Haag
Ein Riesenrad. Das Meer. Ein Riesenrad mitten IM Meer!
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Gegessen haben wir übrigens hier. Der Name ist nicht allzu einfallsreich, dafür war das essen umso besser

Und so war der Tag auch schon bald um. Eigentlich hatten wir an dem Abend noch vor, ins Kino zu gehen, aber ihr könnt euch vorstellen, dass wir ziemlich müde waren und es uns so im Hotel vor dem Fernseher gemütlich gemacht haben.

Tag 4

Schiffe? Die sehe ich lieber vom Land aus

Ich gebe zu, ich bin nicht der größte Fan von Schiffen. Um ganz ehrlich zu sein, ich nutze sie, wenn ich von A nach B will, und der schnellste Weg über das Wasser geht. Sonst brauche ich sie wirklich nicht.

Weil ich aber ein guter Mensch bin, lies ich mich leicht von meinem Liebsten überzeugen, das Schifffahrtsmuseum zu besuchen.

Auch hier waren wir mit einem Audio-Guide ausgestattet, der die Ausstellungen spannender und verständlicher machte. Und auch hier gab es ein paar Stationen, in denen man interaktiv die Schifffahrt etwas näher kennenlernen konnte.

Schifffahrtsmuseum Amsterdam
Es gab viel zu sehen. Unter anderem Teile von Schiffen …
Schifffahrtsmuseum Amsterdam
Die Überdachung des Museums gefiel mir auch 😉

 

Schifffahrtsmuseum Amsterdam
… es gab aber auch viele viele Bilder und Gemälde zu bestaunen.

Wir sind dann wieder durch Parks spaziert, haben dann aber bald festgestellt, dass wir sehr erschöpft sind, außerdem war es doch recht kalt und so sind wir an dem Tag viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren.

Nächster Halt – Next stop: Rijksmuseum Amsterdam

Irgendwie hatten wir uns dieses Museum anders erwartet. Wir hatten ein Museum über die Geschichte der Niederlande erwartet, doch es war vergleichbar mit dem Kunsthistorischen Museum in Wien – versteht mich bitte nicht falsch, an sich finde ich sowas toll, aber wir zwei hatten so viele Gemälde in den letzten Tagen gesehen, dass wir mal was anderes wollten. Deshalb waren wir doch recht enttäuscht.

Außerdem waren unsere Kräfte langsam am Ende und so war das Rijksmuseum einfach nicht DAS Erlebnis für uns.

Rijksmuseum-Amsterdam

Vom Hunger getrieben machten wir uns dann auf zu De Hallen. Aber wir hatten einfach kein Glück. Da Sonntag war, fanden wir kein Plätzchen und so machten wir uns auf und besorgten uns im Supermarkt Essen und Getränke und machten es uns einfach im Hotel gemütlich.

Es war zwar erst Nachmittag, aber wir waren wahnsinnig erschöpft und weder mein Liebster noch ich sind da besonders freundlich. So brauchten wir die Pause einfach.

Ein Bericht aus dem Sexmuseum? Wirklich?

 

 

 

Ja wirklich. Und es war wirklich lustig.

Nachdem wir uns ausgeruht hatten, spazierten wir noch einmal durch die Innenstadt. Ich muss euch sagen – es wirkt irgendwie ganz anders, wenn es dunkel ist. Zuvor war mir auch das Rotlichtviertel nicht aufgefallen.

Jetzt sah ich die Damen, die in den Schaufenstern standen. Bis jetzt kannte ich sowas nur aus Erzählungen.

Zufällig gingen wir dann am Sex-Museum vorbei. 5 Euro Eintritt? Da waren wir doch glatt dabei und es war wirklich sehr sehr lustig. Überall Erwachsene die kicherten, wie Kinder in der Schule, wenn „das Wort mit S gesagt wird“.

Ziemlich schräg und einfach einen Besuch wert.

Sex Museum Amsterdam
Ich will euch jetzt keine Bilder von zweimanngroßen Penissen oder ähnlichem zeigen, deshalb ein jugendfreies Bild

 

Tag 5

Der Tag der Heimreise. Da gibt es nicht wirklich viel zu erzählen, aber ich finde, der Vollständigkeit wegen, muss ich den Tag erwähnen.

KLM
Am Flughafen in Amsterdam gibt es ein Flugzeug der KLM, welches als Ausstellungsraum diente. Die Geschichte des Fliegens und die Geschichte der KLM wurden gezeigt. Außerdem konnte man einen Blick ins Cockpit werfen.

 

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 Im Gesamten war es eine wundervolle Reise und ich freue mich darauf, die nächste Stadt zu erkunden.

Die perfekte Packliste für Städtereisen?

Wie ihr wisst bin ich gerne unterwegs. Besonders mag ich ja Städtereisen, in denen man den ganzen Tag auf den Beinen ist und in kleinen Cafe’s eine Pause macht.

Aber was nehmen ich da eigentlich mit? Schließlich möchte ich mit möglichst wenig Gepäck reisen. Vor ein paar Wochen habe ich mich dann hingesetzt und überlegt, was ich eigentlich alles wirklich mitnehmen möchte auf meinen nächsten Besuch einer anderen Stadt.

Die Liste, die dabei entstanden ist, möchte ich jetzt mit euch teilen:

Hygiene/Kosmetik

  • eine kleine Bürste oder einen Kamm
  • Deo
  • ein Seifenstück (verwende ich für Haut und Haare)
  • Haargummis/ – klammern
  • Ohrenstäbchen
  • Stoffbinden/ – slipeinlagen und die dazu gehörige Wetbag
  • Sonnencreme (ja, auch in den kalten Monaten, schließlich muss auch im Winter die Haut geschützt werden – vor allem, wenn man den ganzen Tag draußen ist)
  • Zahnbürste und Zahnkreide (unterwegs nutze ich diese am Liebsten, ich kann euch gar nicht sagen warum)
  • Wundschutzcreme
  • Handtuch

Kleidung

  • Unterwäsche
  • Socken
  • Schlafgewand
  • Hose (eine lange und in warmen Monaten zusätzlich eine kurze)
  • T-Shirts (auch im Sommer habe ich welche dabei, die mindestens zur Mitte meines Oberarmes gehen, damit ich auch Gotteshäuser besichtigen kann)
  • Pulli oder Weste
  • ein Gürtel, damit nix verrutscht
  • eine Kopfbedeckung, die ich je nach Jahreszeit wähle
  • Sonnenbrille
  • bequeme Schuhe (wie z.B. Laufschuhe)
  • eventuell auch offene Schuhe

Reiseapotheke

  • eigene Medikamente
  • Desinfektionsmittel (ich hab am Liebsten die Betaisodona-Lösung)
  • Pflaster und Verbandszeug
  • Kohletabletten (die helfen gegen Durchfall und binden Giftstoffe)
  • Schmerzmittel
  • Pinzette
  • Kondome

Sonstiges

  • meine Brille (die ich nur zum Lesen brauche, aber besser ich hab sie mit)
  • Papier und einen Stift
  • Ladekabel
  • eventuell ein Wörterbuch oder einen Reiseführer
  • eine Wasserflasche
  • Sicherheitsnadeln (das sind richtige Alleskönner!)
  • Skills (wie ein Schmeichelsstein, intelligente Knete oder Ähnliches)
  • ein externer Akku
  • ein Buch oder eine Zeitschrift (damit meine ich jetzt keine dicken Wälzer, sondern Bücher, die etwa die Größe eines Reclams haben)

Was nehmt ihr so mit auf Reisen? Und welche Stadt wollt ihr als nächstes besuchen?

Gruß und Kuss,

PiusLucius

18 Ziele für 2018

Na ihr Lieben 🙂

Heute habe ich meine 18 Ziele für das Jahr 2018 für euch!

Warum keine Vorsätze?

Vorsätze sind oft schwammig formuliert und nicht so aufgebaut, dass man Ergebnisse sieht. „Mehr Sport“ „gesünder ernähren“ und Co. sind so typische Vorsätze, die sich fast jeder aufhalst. Und wie viele ziehen das wirklich durch? Kaum wer.

Ziele klar setzen!

Darum setze ich mir klare Ziele, die ich ausformuliere und auch so setze, dass ich sie erreichen kann. Schließlich ist nichts demotivierender, als zu wissen, sein Ziel sowieso nicht erreichen zu können.

Meine Motivation

Die Ziele die ich mir stecke sind an sich schon recht motivierend – zumindest für mich. Als zusätzlichen Ansporn habe ich mir gedacht, dass ich sie euch verrate und in einem Jahr auflöse, was ich alles geschafft habe.

Aber was sind denn jetzt eigentlich meine Ziele für 2018?

400€ zur Seite legen

Warum? Ich denke es ist nie schlecht, ein bisschen was zur Seite zu legen, schließlich kann es immer mal wieder sein, dass man unerwartet Geld braucht.

Die Matura bestehen

Wer meinen Blog schon länger verfolgt, der könnte wissen, dass ich gerade dabei bin, die Matura nachzuholen. Natürlich möchte ich sie auch in allen Fächern bestehen und 2018 sollte es dann soweit sein, dass ich die letzten Prüfungen ablege.

Den Aufnahmetest für die Uni schaffen

Dieses Ziel hängt vom vorigen Ziel (der Matura) ab. Ohne diese brauche ich gar nicht antreten.

Den Erste Hilfe Kurs auffrischen

Sollte man immer mal wieder machen – für alle Fälle!

Einen Tagesritt machen

Ich reite seit ich sieben Jahre jung war. Und ich liebe es! Das Arbeiten auf dem Platz aber natürlich auch die Ausritte durch die Wälder. Mein Ziel ist es, einen Tagesritt mitzumachen.

Ein Gewinnspiel veranstalten

Ja, auch ihr sollt nicht leer ausgehen 😉 Ich glaube, ich hab sogar schon eine Idee …

Ein Konzert besuchen

Wer meinen Blogpost Trotz Angst auf Konzerte gehen gelesen hat, weiß warum ich ein paar Probleme damit habe, auf Konzerte zu gehen. Obwohl ich sie so gerne mag, muss ich mich ein bisschen zu meinem Glück zwingen … und immer wieder üben.

Meinen Kleiderschrank komplett ausmisten

Ein voller Kleiderschrank und trotzdem einfach nichts anzuziehen? Jap, das kenne ich, darum ist es an der Zeit, meinen Kleiderschrank auszumisten um mehr Platz zu schaffen und die Kleidung, die ich wirklich gerne trage, besser schätzen zu können.

25 Bücher lesen

Eigentlich würde ich ja mehr Bücher lesen wollen, aber da ein sehr anstrengendes Jahr auf mich zukommt, beschränke ich mich auf 25 Bücher, die ich 2018 lesen möchte.

Ein Kulturtrip mit einer lieben Freundin

Hasiii, du weißt ich meine dich ♥ Wir MÜSSEN dieses Jahr einen Städtebummel machen! Vielleicht Spanien? Oder etwas in den skandinavischen Ländern?

Einen Newsletter einrichten

PiusLucius soll einen Schritt weiter gehen und da habe ich an einen Newsletter gedacht. Jetzt muss ich mich dann nur noch damit auskennen, wie man sowas einrichtet 😉

3 Kilometer in 20 Minuten locker laufen können

Ich war echt mal sportlicher…aber ich habe 2017 wieder die Liebe zum Sport entdeckt und habe mir jetzt das Ziel gesetzt, in 20 Minuten 3 Kilometer laufen zu können, ohne danach um zu fallen. 😉

Mein Zimmer umbauen

Die 13-jährige Pia muss jetzt endgültig aus diesem Zimmer raus. Ich weiß auch schon, wie es aussehen soll, wenn es fertig ist. Bis dahin muss aber noch einiges getan werden.

Komplett auf Stoff umsteigen

Ich verwende während meiner Periode ja Stoffbinden. Allerdings habe ich eine recht starke Blutung, wodurch ich weit mehr brauche, als ich zur Zeit habe. Deshalb möchte ich mir bis Ende des Jahres genug Stoffbinden zulegen, dass ich komplett auf den chemisch gebleichten Schmarn aus der Drogerie verzichten kann.

Eine Reise mit meinem Liebsten

Ich war mit meinem Freund schon eine Nacht in Budapest und wir haben zig Ausflüge unternommen. Auch im kommenden Jahr möchte ich mit ihm wegfahren! Am liebsten so lange wie möglich 😛

Eine Blog-Parade erstellen

Mitgemacht habe ich ja bereits bei einer Blog-Parade. Meinen Beitrag dazu findet ihr hier. Aber ich möchte eine eigene Parade erstellen. Mal sehen welches Thema sich da finden wird.

Arzt-Check

Von A wie Augenarzt bis Z wie Zahnarzt. Sich hin und wieder mal durchchecken zu lassen ist nie eine schlechte Idee.

Einen Workshop belegen

Am liebsten einen Schauspiel- oder Tanzworkshop! Beides habe ich früher so gerne gemacht, aber leider fehlt mir für regelmäßige Kurse einfach die Zeit und das Geld.

So das sind meine Ziele für das kommende Jahr. Wie sehen eure aus? Setzt ihr euch überhaupt Ziele?

Gruß und Kuss,

PiusLucius8

Nonseum: Dinge, welche die Welt nicht braucht | PiusLucius

Ein transportabler Zebrastreifen? Dreirad für Zwillinge? Klingt ja gar nicht so schlecht, nicht wahr? Nunja, wenn man einen Schritt weiter denkt, kommt man schnell drauf … da hats was 😉

Wir waren im Nonseum! Dort werden die absurdesten Erfindungen ausgestellt und bringen die Besucher zum Schmunzeln.

Das Museum liegt im Weinviertel, genauer gesagt im Ort Herrnbaumgarten in der Gemeinde Poysdorf. Etwa eine Stunde von Wien entfernt kann man also unter anderem folgende Erfindungen bewundern:

Ihr Standpunkt - Nonseum
Vertretet ihr euren Standpunkt?
Zwillingsdreirad - Nonseum
Nunja, wer von den Kleinen radelt wohl kräftiger?

Eintrittspreise im Nonseum

Wir waren mit der NÖ-Card dort, so war für uns der Eintritt frei.

Ohne Ermäßigungen kostet der Eintritt für einen Erwachsenen 8,50€

Gruppen (ab 10 Personen) zahlen 6,50€ pro Nase

PiusLucius im Nonseum
Ein Denkmal für Lebendige?

Hunde als Besucher des Nonseum

Wir hatten übrigens auch unsere Hunde mit.

Sie waren erlaubt, jedoch wurden wir gebeten, sie an der ganz kurzen Leine zu führen, beziehungsweise sie zu tragen, wenn das möglich ist. (Verständlich, keiner möchte, dass die Kunstwerke durch Hunde beschädigt werden.)

Nonseum - Nachhaltig Mähen
Nachhaltig den Rasen mähen? Ein wichtiger Schritt in die Zukunft 😉
FKK Reisekoffer
Nun, als FKK Tourist braucht man ja nicht viel mit 😉
Sich selbst reden hören
Manche hören sich einfach gerne selbst reden – einfach daheim nachmachen und man fühlt sich nicht so alleine. Oder so.
vorgeformter Rasierpinsel
Okay ich habe keine ausgeprägte Gesichtsbehaarung … aber wäre ich ein Mann …

Wir waren über eine Stunde im Museum und in der dazugehörigen Greißlerei- und Küchenausstellung.

Im Anschluss waren wir noch im Gasthaus Doppeladler in Herrnbaumgarten essen und ich kann euch sagen: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist wirklich toll!

 

Wenn ihr einmal in der Gegend seid, solltet ihr euch das Nonseum unbedingt mal ansehen 😉

 

Gruß und Kuss,

PiusLucius

 

Hier habt ihr noch ein paar Berichte über meine Ausflüge und Reisen:

Krumlov – die Stadt meiner Träume?

Mein erstes Mal in Budapest

Eine Tour auf dem Schneeberg

 

Feuchte Zeilen und klares Wasser – Monatsrückblick Juli 17 – PiusLucius

Monatsrückblick Juli

 

Endlich frei! Juhuu!

Dieses Jahr hatte ich den gesamten Juli frei und habe es wirklich genossen! Endlich konnte ich mich auf andere Dinge konzentrieren, als auf das Lernen. Der Umbau von meinem Zimmer hat große Fortschritte gemacht, ich war eine Woche in Ungarn auf Urlaub und ich konnte ohne schlechtes Gewissen auch ein bisschen Zeit einfach vertrödeln.

Essen & Trinken

Nach dem Urlaub in Ungarn muss ich echt sagen: Ich liebe österreichisches Leitungswasser! Da geht einfach nichts drüber 😉

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Bücher

Endlich habe ich wieder Zeit um zu lesen! Ich liebe es, in andere Welten einzutauchen und meine eigenen Gedanken und Probleme für ein paar hundert Seiten zu vergessen.

Als erstes habe ich „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes beendet. Ich habe es eigentlich schon letztes Jahr begonnen, allerdings habe ich bei einer Passage, die mich sehr belastet hat, eine Pause eingelegt. Jetzt habe ich es mir wieder genommen und innerhalb kürzester Zeit zu Ende gelesen.

Es geht um die Liebesgeschichte von Will und Lou. Will hatte einen furchtbaren Unfall, der ihn aus seinem Leben gerissen hat und jetzt auf die Hilfe anderer Leute angewiesen ist. Und Lou arbeitet für ihn. Sie schmeißt seinen Haushalt, füttert ihn und leistet ihm Gesellschaft. Mit der Zeit entwickeln sie Gefühle füreinander, doch Will hat etwas vor, was das Leben von Lou komplett verändern würde.

Es war das erste Buch, das ich von Jojo Moyes gelesen habe. Ihr Schreibstil hat es geschafft mich gleich in die Geschichte einzusaugen. Ich konnte mich ohne Probleme in Louisas Perspektive hineinversetzen und auch die Fakten zu Wills Verletzungen und Probleme hat sie sehr gut recherchiert.

Am Ende des Buches musste ich ziemlich viel weinen (ich weiß nicht, ob ich bei einem Buch jemals so viel geweint habe) und als ich endlich aufhören konnte wurde ich wütend. Wütend auf die Will und wütend auf die Autorin. Zwar war ich mit dem Ende der Geschichte alles andere als zufrieden, allerdings heißt das nicht, dass „Ein ganzes halbes Jahr“ ein schlechtes Buch ist! Im Gegenteil. Es ist wirklich toll, nur der Schluss passt mir ganz persönlich nicht.

 

Auch habe ich „Shopaholic&Family“ von Sophie Kinsella gelesen. Der Roman schließt gleich an „Shopaholic in Hollywood“ an und zeigt dieses Mal eine ganz andere Seite von Becky und ihren Liebsten. Sie fahren durch halb Amerika um ihren Vater und den Mann ihrer besten Freundin zu suchen. Auf dieser Reise spielen sich Beziehungsdramen und Erpressungen ab und so bleibt es nie ruhig. Außerdem wird es spannend: Kann sich Becky in Las Vegas beherrschen, oder verprasst sie ihr gesamtes Vermögen? Das müsst ihr wie immer selbst lesen 😉

Mir persönlich hat dieses Buch sehr gut gefallen. Wie alle Romane von Sophie Kinsella, die ich bis jetzt gelesen habe, lässt sich die Geschichte gut lesen und ich habe es regelrecht verschlungen. Ich werde mir wohl bald die Teile der Shopaholic Reihe holen, die ich noch nicht gelesen habe.

Weiterlesen „Feuchte Zeilen und klares Wasser – Monatsrückblick Juli 17 – PiusLucius“

Mein erstes Mal in Budapest

Ende März war ich das erste Mal in Budapest.

Ich war mit meinem Freund dort und es war unsere erste gemeinsame Reise. Gut, es war nur ein Wochenende, aber trotzdem!

Seit dem Moment, in dem wir das Hotelzimmer und die Bustickets gebucht hatten, war ich aufgeregt wie ein Flummi in der Waschmaschine. Ich würde mit meinem Liebsten nach Budapest fahren! Er meinte ich solle mich beruhigen, schließlich seien noch fast zwei Monate hin und was, wenn es dann aus irgendeinem Grund doch nicht ginge? Dann wäre ich doch unnötig enttäuscht. Aber trotzdem blieb ich der Flummi und auf einmal war er da. Der Tag, an dem ich ihm meinen gepackten Reiserucksack vorbei brachte, damit er seinen Kram hineinpacken konnte und ihn am nächsten Tag mit zum Treffpunkt nehmen konnte.

Wir sind also mit dem Flixbus von Wien nach Budapest gefahren. Zwar hatten wir uns Black-Stories und etwas zum Lesen mitgenommen, damit uns auf der Fahrt nicht langweilig wird, aber wir haben über Gott und die Welt geplaudert und so vergingen die drei Stunden wie im Flug.

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In der ungarischen Hauptstadt angekommen machten wir uns auf die verwirrte Suche nach unserer Unterkunft. Nachdem wir eingecheckt hatten und erste Eindrücke bekommen hatten,  machten wir uns auf den Weg, um nach einem Lokal Ausschau zu halten, welches traditionelles Essen anbietet. In der Innenstadt wurden wir fündig und nahmen also im „Hung(a)ry“ Platz. Und hungrig waren wir, dass kann ich euch sagen!

Das Essen war großartig! Und entgegen meiner Erfahrungen (ich war in Ungarn bis jetzt aber auch nur in ländlichen Gegenden unterwegs) war es kein Problem, zumindest etwas Vegetarisches zu bekommen!

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Gut gestärkt haben wir uns die Stadt angesehen. Die Gegend erforscht und Pläne geschmiedet. (Aus dem Plan am Abend noch in eine Bar zu schauen wurde nichts, denn wir sind davor im Hotel eingeschlafen)

Am nächsten Tag ging die Erkundung weiter. Drauf gepfiffen, dass die Füße eigentlich eine Pause wollten!

Unser kleiner Tipp für Geschichtsinteressierte: Der Memento Park! Dieser Park ist eine Art Freilichtmuseum am Rande der Stadt, in dem alte Skulpturen und Statuen einen Platz gefunden haben.

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Einer meiner Favoriten waren wohl die (neueren) Metro-Stationen! Jede ist anders gestaltet und bietet ein „Oha, schau mal!“ oder ein „Wie cool ist das denn!?“

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Leider war der Ausflug nach Budapest viiiieeel zu kurz und wir werden bestimmt wiederkommen – schließlich gibt es noch so viel zu sehen!

 

Gruß und Kuss,

PiusLucius