Ich bewerfe meine Hunde – und stehe dazu!

 

Ich habe einen ziemlich hohen Verbrauch an Wattebällen. Schließlich habe ich drei Hunde, die ich täglich damit bewerfe, da summiert sich die Menge mit der Zeit ganz schön. (Das ist bildhaft zu sehen und generell übertreibe ich bei manchen Beiträgen gerne, ihr lieben Leser.)

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Und ganz ehrlich? Ja, ich mache das auch in der Öffentlichkeit und schäme mich nicht dafür. Zwar werde ich oft genug angegiftet, schließlich hinterlasse ich ja einiges auf der Straße und dadurch sieht es im Sommer auch oft nach Neuschnee aus. Zudem hätte ich keine Ahnung von Hunden und meine Lieblinge würden unter meiner unsicheren Hand leiden.

Aber ich halte dagegen.

Meine Hunde dürfen vor mir durch die Türe gehen und liegen auch auf dem Sofa. Bis jetzt haben sie noch nicht versucht die alleinige Herrschaft zu übernehmen und ich glaube auch nicht, dass dies in nächster Zeit passieren wird.

Sie sehen mich nicht als Alpha – Tier und das ist mir auch mehr als recht. Ich bin ja nicht der Rudelführer (den es ja sowieso nicht gibt). Was aber nicht heißt, dass meine Hunde keine Regeln kennen. Ganz im Gegenteil. Sie wissen sehr wohl, wie sie sich zu Benehmen haben. Und wenn ich ihnen sage, dass sie sich setzen sollen, dann setzen sie sich.

Und um zu üben wird bei uns nun mal viel mit positiver Verstärkung gearbeitet. Das motiviert zum guten Benehmen.

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Anka traut sich, durch ihr Vertrauen zu uns und ihr dadurch wachsendes Selbstvertrauen, Neues zu erkunden und lässt ihre schlimme Vergangenheit so Schritt für Schritt hinter sich und lebt ein glückliches Hundeleben

 

Und sie haben Vertrauen zu mir. Sie wissen, dass ich nichts tue, was ihnen schaden würde. Besonders meine kleine Anka vertraut mir und meiner Mutter quasi blind. Anderen Menschen übrigens nicht, da ist sie sehr skeptisch und lässt uns nicht aus den Augen, damit wir ihr Sicherheit bieten können.

Ja gut, wir sind „Leckerliemaschinen“ und es ist in meinen Augen auch nichts Verwerfliches daran. Belohnungen sind eine gute Motivation, sich zu bemühen. Wir Menschen sind da ja auch nicht wirklich anders. Und Vertrauen macht das Leben miteinander einfach viel schöner.

Warum sollte ich also meine Hunde unterdrücken wollen? Da werfe ich lieber mit Watte.

 

Gruß und Kuss,

PiusLucius

 

(Ja, dieser Beitrag ist recht schwarz-weiß geschrieben. Ich weiß natürlich, dass es in dieser Welt viel mehr gibt. Ich schlage auch schon mal einen strengeren Ton an, wenn meine Fellnasen gerade ihren eigenen Willen durchsetzen wollen. Also ruhig Blut ihr Lieben 😉 ) 

 

Werft ihr auch mit Watte?

Ein Kommentar zu “Ich bewerfe meine Hunde – und stehe dazu!

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