Liebe Katze

Du bist etwas ganz besonderes.

Eigentlich bin ich ja ganz und gar ein Hundemensch, kann mit Stubentigern nicht viel anfangen. Doch mit dir ist es anders.

Anfangs war unser Verhältnis noch sehr distanziert. Wir trauten einander nicht über den Weg und verstanden den anderen einfach nicht. Nur ganz zögerlich näherten wir uns einander an und als ich einige Tage auf dich achten sollte, da dein Mensch fort musste, da war uns beiden nicht ganz wohl.

Aber ich kümmerte mich um dich und machte mir sogar ziemliche Sorgen, als du dich auf einmal vollkommen anders verhieltst.

Doch diese paar Tage, sie machten etwas mit uns. Es schien auf einmal ein Band zwischen uns zu geben. Ganz schwach und dünn, aber es war da.

Auch als dein Mensch wieder da war, kamst du, wenn du dachtest, dass ich bereits schlafe, ins Bett gehüpft. Wenn ich die Augen aufmachte, zogst du dich schnell wieder zurück. Doch das war okay.

Ich lernte mit der Zeit immer mehr deine Sprache, übernahm es, dich zu füttern und durfte dich immer mehr streicheln. Irgendwann begannst du sogar, mich dazu aufzufordern! Ein ganz besonderes Gefühl.

Wir bestritten gemeinsam kleine Abenteuer, spielten und waren füreinander da, wenn es dem anderen nicht so gut ging. Mittlerweile waren wir sogar soweit, dass Kuscheln auch im Bett und wenn ich wach war, kein Problem mehr war.

Ich fing an, mir auch ein wenig Fachwissen zu deiner Art anzueignen, wollte immer nur das Beste für dich und machte mir auch Gedanken über dich, wenn du gar nicht in meiner Nähe warst.

Vor einiger Zeit saß ich am Stuhl neben deinem Lieblingsplatz im Winter, der Heizung, und schaute dich an. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen.

Du bist etwas ganz besonderes.

Mit dir ist es anders.

Ich mag dich.

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Mehr Mut! -Monatsrückblick November 18

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Hallo ihr Lieben!

Es geht wieder weiter mit den Monatsrückblicken …

Die Offenbarung

Wenn man Künstler im Freundeskreis hat, kommt man an der Kunst einfach nicht vorbei – und das ist super! Eine meiner besten Freundinnen ist Schauspielerin und da ist es doch meine Pflicht, zu den Stücken zu gehen, die sie auf die Bühne bringt.

Im November war ich also bei der „Offenbarung“ – dem ersten Teil der „Dystopie“, entwickelt und gespielt vom „Misfit Ensemble“.

Die Schauspieler haben mich wirklich mitgerissen! So sehr, dass ich mit meinen eigenen Gefühlen nicht so ganz zurecht kam. Das hat das Ensemble gut gemacht 😉

Hier kommt ihr zu deren Website.

Flocke ist ein Jahr alt

Nicht nur mein Liebster hatte im November Geburtstag, sondern auch Flocke! Ihr erster Geburtstag!

Wie schnell doch die Zeit fliegt, gerade kam sie doch als kleines Knäuel bei uns an…

Mittlerweile ist sie eine liebevolle (aber auch wahnsinnig wilde) Hündin geworden, die ich in meinem Leben nicht mehr missen möchte. Sie ist unsere erste Hündin, die nichts Schlimmes in ihrer Vergangenheit erlebt hat und so ist es etwas ganz anderes, mit ihr die Welt zu erkunden, als mit den anderen. Es ist anders – aber weder besser noch schlechter!

BabyFlockePiusLucius
Da war Flocke noch klein, dabei war sie da schon einige Wochen bei uns…

 

FlockePiusLucius
…und jetzt ist sie schon so eine „große“….

 

Spontaner Konzertbesuch

Sehr spontan habe ich meinen Liebsten zu einem Konzert begleitet und es war einfach super! Wir hatten an dem Abend wahnsinnig viel Spaß, dabei hat es mich ziemlich viel Mut gekostet, unvorbereitet in die Menge zu gehen.

Hier ein paar Einblicke in die Musik des Abends – Viel spaß beim anhören:

 

Advent am Mittelaltermarkt

Wie ihr wisst, sind mein Liebster und ich Freunde des Mittelalters und deshalb war es für uns ganz klar, dass wir auf den mittelalterlichen Adventmarkt gehen. Und zum Aufwärmen waren wir mit unseren Freunden im Heeresgeschichtlichen Museum.

heeresgeschichtliches Museum
… aufwärmen ist immer mal wieder wichtig – und interessant, wenn am Marktwochenende Aufführungen im Museum stattfindet

Bastelabend

Vorweihnachtszeit ist Bastelzeit und wir haben gebastelt! Zum ersten Mal habe ich mit meinem Liebsten gemeinsam gebastelt – und zwar einen Adventskranz! Also ich freu mich ja total drüber!

Mein Nachbar Totoro

Wenns draußen kalt und ungemütlich wird, dann ist die Zeit der Filme da! Mein Liebster und ich haben uns im November für den Ghibli-Film „Mein Nachbar Totoro“ entschieden.

Der Film ist herzergreifend und wirklich einfach nur süß.

Hier habt ihr den Trailer:

 

Gruß und Kuss,

PiusLucius

 

 

*von keinem der genannten Künstler oder Produzenten werde ich bezahlt oder erhalte andere Gegenleistungen.

Advent – Gefahrenzeit für Hunde

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt!

Der Advent ist für viele eine wunderbare Zeit. Es wird gebacken, gebastelt, gesungen… Aber die Zeit, die für uns so wunderbar sein kann, kann für unsere geliebten Vierbeiner zur gefährlichsten Zeit im Jahr werden.

Hier habe ich einige Infos zusammen getragen, damit auch euer Advent nicht zum Horrortrip mit dem Hund wird.

giftiges Grünzeug

Haustiere knabbern gerne Pflanzen an, oder nehmen Blätter bzw. Nadeln auf, die auf den Boden fallen. Unter anderem folgende Pflanzen werden in der (Vor-)Weihnachtszeit gerne zur Deko verwendet, sind aber giftig für den Hund:

Weihnachtsstern

Schön anzusehen, aber falls Hund oder Katze von der Pflanze naschen, kann dies zu Entzündungen und Blasenbildung im Maul, zu Durchfall, Bewegungs- und Kreislaufstörungen sowie zu Atemnot führen. Der in den Blättern enthaltene weiße Saft ist giftig und wirkt stark reizend. Somit kann er starke Vergiftungen beim Haustier hervorrufen.

Eibe

In unserer Natur eine der giftigsten Pflanzen.

Erkennbar an den grünen Nadeln und roten Beeren, welche im späten Herbst enstehen  – vor allem die Beeren sind gefährlich, da diese die giftigen Samen enthalten, die bereits in kleinen Mengen bei Hunden zum Tode führen können.

Buchsbaum

Die Blätter lösen bei Ihrem Haustier starke Magenreizungen und großes Unwohlsein aus. Besonders die eintretenden Atembeschwerden machen dem Tier zu schaffen.

Dekofalle

Die immer länger werdenden Abende werden oft und gerne zum Basteln genutzt. Mache ich auch sehr gerne! Aber Hundehalter (generell Tierhalter) müssen aufpassen:

Kleine Splitter, Schnipsel, Kunststofffetzen etc. können im Ernstfall tödlich enden für unsere Liebsten.

Achtet darauf, dass sie nichts erwischen. Falls doch etwas verschluckt wird → am Ende des Beitrags findet ihr Erste-Hilfe-Tipps.

tödliche Weihnachtsbäckerei

Generell ist Süßes nichts für Hunde. Wer also grundsätzlich darauf achtet, dass der Hund nichts von der Weihnachtsbäckerei erwischt, ist auf der sicheren Seite. Bei folgendes Zutaten müsst ihr aber auf alle Fälle acht geben:

Birkenzucker (Xylit[ol]) – absolutes Gift für Hunde!

Bei Hunden führt Xylitol zu einer starken Ausschüttung von Insulin, die wiederum zu lebensbedrohlichen Hypoglykämien (Abfall des Blutzuckerspiegels) führt. Auch kann es zu schweren Leberschäden bis hin zu einem tödlichen Leberversagen kommen. Als tödliche Dosis gilt für einen Hund etwa 3-4 Gramm Xylitol pro Kilogramm Körpergewicht. (Quelle: http://www.vetzentrum.de)

Rosinen

Weintrauben (und somit auch Rosinen) sind pures Gift für Hunde, auf welches sie mit Erbrechen, Durchfall, Magenkrämpfen und Zittern reagieren können. Bei zu hoher Aufnahme, kann ein Nierenversagen oder sogar der Tod folgen.

Weintrauben und Rosinen sind regelrechtes Gift für Hunde. Nach dem Verzehr der süßen Früchte können Hunde mit Erbrechen, Durchfall, Magenkrämpfen und Zittern reagieren. Bei einer hohen Dosierung kann die Aufnahme ein Nierenversagen verursachen und sogar tödlich verlaufen.

Zimt

Falls Hund (oder Katze) viel von dem Gewürz verschlucken (oder an Zimtöl lecken), kann es zu lokalen Schleimhautreizungen, Erbrechen oder Benommenheit kommen – Nicht schön, oder?

Also die Gewürze am Besten außer Reichweite aufbewahren.

Schokolade

In Schokolade (besser gesagt im Kakao) ist Theobromin enthalten. Dieses führt beim Hund zu einer Überstimulation des Nervensystems.

Die Aufnahme dieses Stoffes hat (auch auf längerem Zeitraum verteilt!) diese Folgen:

  • Über-Nervosität
  • Herzrasen

Letzteres kann zum Tod führen. Wenn euer Hund Schokolade aufnimmt, kontaktiert euren Tierarzt!

Weitere Infos findet ihr hier.

(Im Internet gibt es viele tolle Rezepte für Weihnachtskekse für Hunde – falls ihr euren tierischen Freunden doch etwas zu naschen geben wollt)

Brandgefahr

Adventkränze, Weihnachtsbäume, Duftkerzen, … in der Vorweihnachtszeit werden viele kleine Flammen entzündet.

Hübsch, nicht wahr?

Aber im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich! Gerade junge Hunde sind neugierig und werfen so auch mal etwas um, oder auch im Vorbeigehen kann ein Hund mit der Rute zu nah an die Flammen kommen.

Auf keinen Fall sollten die Tiere mit offenen Flammen allein gelassen werden (auch nicht  „einfach kurz aus dem Raum gehen“)!

Noch besser bieten sich künstliche – mit Batterie betriebene – Kerzen an. Da kann nichts passieren.

Silvester naht

Wenn Weihnachten vor der Tür steht, dann rückt auch der Jahreswechsel immer näher und wir wissen alle, dass nicht nur in der Silvesternacht Böller fliegen. Hier in der Großstadt ist es so schlimm, dass ich Sweety bereits Ende November am Sicherheitsgeschirr führe.

Aber auch bei Hunden, die an sich schussfest sind, kann ich nur an die Vernunft der Hundehalter appellieren:

Bitte sichert eure Hunde um die Zeit rund um Silvester!

Jeder kann sich mal erschrecken und wenn der Hund in Panik verfällt, dann kann eine Leine Leben retten (nicht nur das des Hundes … stellt euch vor, er rennt vor ein Auto und der Fahrer versucht noch auszuweichen…)

Erste-Hilfe-Tipps

  • Wenn der Hund etwas Spitzes oder Scharfkantiges geschluckt hat (oder ihr es einfach vermutet) sofort rohes Sauerkraut füttern. Das Kraut wickelt sich im Verdauungstrakt um den Gegenstand, wodurch er, meist ohne weitere Schäden, den Darmtrakt wieder verlassen kann. Trotzdem sollte man zur Sicherheit auch den Tierarzt kontaktieren.
  • Wen der Hund etwas Giftiges gefressen haben könnte bzw hat, dann hilft Aktiv-Kohle, diese bindet (schwächere) Giftstoffe. Zur Sicherheit sollte man sich danach sofort mit der Giftnotrufzentrale oder dem Tierarzt in Verbindung setzen.

 

Ich wünsche euch eine besinnliche Weihnachtszeit!

Gruß und Kuss, 

PiusLucius

Ein neues Kapitel beginnt – Monatsrückblick Oktober 2018

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Hallo ihr Lieben!

Momentan hänge ich mit den Monatsrückblicken (naja, eigentlich mit allen Beiträgen) ja dezent hinterher. Um wenigstens ein bisschen aktuell zu sein, gibt es heute mal den Rückblick über den Oktober …

Matura – endlich ist es geschafft

Ihr habt ganz bestimmt mitbekommen, dass ich im Mai und im Juni meine Maturaprüfungen hatte und ein Fach nicht bestanden hatte (wer kommt auch auf die Idee in Physik zu maturieren …).

Mitte Oktober hatte ich also die Nachprüfung. Schon Tage vorher hatte ich meine Nerven weggeschmissen. Ich konnte nicht richtig schlafen, war extrem angespannt und zickig (das hat mein Liebster zum Teil abbekommen … sorry an der Stelle). Aber ich war nicht ohne Grund so aufgeregt, schließlich hing viel von der Prüfung ab, unter anderem meine finanzielle Lage.

Weil ich erst gegen Mittag dran war, aber bereits in der Früh dort sein wollte, begleitete mich eine liebe Freundin. Sonst wäre ich wahrscheinlich umgekippt.

Uuuund ich hab´s geschafft! Zwar nicht mit der besten Note, die ich vielleicht erreichen hätte können (ich hatte vor lauter Aufregung zum Teil so einen Stuss zusammengestottert, da ist die Note, die ich bekommen habe völlig in Ordnung).

Jetzt habe ich endlich die Reifeprüfung in der Hand und keiner kann sie mir mehr wegnehmen!

Unileben – ein ganz neues Kapitel

Jetzt habe ich also die Matura und das Lernen geht direkt weiter. Ich habe mich auf der Uni Wien inskribiert und werde jetzt mindestens zwei Semester Lehramt Deutsch und Biologie studieren.

Mein Traumberuf ist ja eigentlich Tierarzt. Also etwas komplett anderes, aber ich konnte dieses Jahr noch nicht auf die Veterinärmedizinische Universität (einerseits wegen der noch nicht abgelegten Matura, andererseits habe ich auch den Aufnahmetest nicht geschafft…). Nächstes Jahr versuche ich aber nochmal mein Glück.

Jetzt lerne ich einfach mal das Unileben kennen und versuche den Anfang dieses Kapitels zu genießen, so gut ich nur kann.

Vorpremiere Wuff

Ich war mal wieder im Kino und das sogar bei einer Vorpremiere. Spaß hat die Komödie “Wuff“ auf alle Fälle gemacht. Was mein Kritikpunkt war, könnt ihr hier nachlesen.

Kuchen backen – was mache ich bloß falsch?

Weil mein Liebster Anfang November Geburtstag hat, hieß es für mich im Oktober „backe backe Kuchen“. Wie auch im Mai wollte es einfach nicht so ganz klappen und auch dieses Mal musste ich einen „Notfallanruf“ tätigen, weil ich etwas Wichtiges vergessen hatte und ich befürchtet hatte, dass ich jetzt alles nochmal machen müsste (ich habe bei meinem Liebsten gebacken, weil ich selbst momentan kein so wirklich richtig funktionierendes Backrohr habe … und mein Liebster hatte zu diesem Zeitpunkt noch keinen Mixer, was die ganze arbeit etwas anstrengend gemacht hat … deshalb wollte ich es nicht nochmal beginnen)

Ich sags mal so … der Kuchen wurde nicht so, wie ich es wollte, aber er hat uns geschmeckt und das ist die Hauptsache, oder?

Bloggeburtstag?

Den Blog gibt es jetzt seit zwei Jahren! Finde ich toll und deshalb habe ich mich dazu entschieden, mir eine eigene Domain zu kaufen. Wer genau schaut, merkt, dass das „.wordpress“ im Link fehlt. Für euch als Leser wahrscheinlich keine große Sache, aber ich freue mich wahnsinnig darüber.

Kafkas „Verwandlung“ im Theater

Es war mal wieder Zeit für eine Datenight und mein Liebster und ich (wir sind beide Fans von Kafka) nutzten die Gunst der Stunde und gingen ins Pygmalion-Theater in Wien.

Das war am 31. Oktober und ich bin froh, dass wir in die Vorstellung gegangen sind, statt Halloween zu feiern (hätten wir so oder so wahrscheinlich nicht), denn wir beide sind immer noch begeistert davon, wie ein einzelner Schauspieler „Die Verwandlung“ so grandios darstellen kann – von uns ganz klar eine Empfehlung!

Tag der seelischen Gesundheit

Ende des Monats fand im Wiener Rathaus der „Tag der seelischen Gesundheit“ statt. Da musste ich natürlich hin. Infostände der verschiedensten Einrichtungen und Vereine, die sich um das Thema drehen, waren vor Ort. Auch der Verein, in dem ich ehrenamtlich tätig bin, hatte einen Stand und führte eine Art „Mini-Stück“ auf der Bühne auf.

Sehr informativ und interessant war der Besuch der kleinen Messe und ich bin motiviert, mich weiter in dieser Richtung zu bilden und Experte in eigener Sache zu werden.

 

Wie war euer Oktober? Habt ihr Halloween gefeiert? 

Gruß und Kuss, PiusLucius

„WUFF“ – Mein Besuch der Vorpremiere

Unbezahlte Produktplatzierung!*

Das Event

Hallihallo ihr Lieben!

Vor kurzem durfte ich die Vorpremiere zum Kinofilm „WUFF“ besuchen und heute möchte ich euch über das Event berichten und eine kleine Rezension zum Film abgeben.

Wir waren im Kino *wohoo* (okay, Kino klingt nicht besonders, aber ich gehe kaum ins Kino und so ist jeder Besuch dann doch ein richtiges Highlight.)

Genauer gesagt, waren wir im Urania-Kino und waren gespannt auf den Film und noch bevor die Vorführung begann, gab es eine kleine Show Einlage von Lukas Pratschker („Supertalent“ 2013) und seinen Hunden. Dogdance finde ich immer wieder schön anzusehen, vor allem, wenn man den Hunden ansieht, dass es ihnen Spaß macht..

Wer sich für Lukas und seine Hunde, oder generell Dogdance, interessiert, kann gerne mal hier klicken.

(Eigentlich hatte ich vor, hier selbst geschossene Fotos einzufügen, aber da wir ziemlich weit hinten saßen und ich nur mein Smartphone zur Verfügung hatten, sind die nicht so geworden, wie ich wollte … auch, weil die Hunde einfach zu flott waren für die Handykamera 😉 )

Der Trailer

 

Kleine Meinung zum Film

Gleich vorweg: Ich habe zum Teil sehr herzlich gelacht!

Komödien dieser Art sind genau mein Humor, obwohl einiges vorhersehbar war, gab es immer wieder überraschende Momente und selbst in traurigen Szenen gab es etwas zum Schmunzeln.

Vielleicht versteht den einen oder anderen Witz nur ein Hundenarr, so wie ich es auch bin, aber selbst meine Begleitung, die Hunde zwar mag und süüüüß findet, aber sonst nicht viel mit ihnen zu tun hat, hatte sichtlich Freude am Film.

Früher oder später werde ich ihn mir auf alle Fälle noch einmal ansehen.

Kritikpunkt

An sich fand ich den Film genial, aber einen Punkt muss ich leider kritisieren:

Der Rottweiler war mal wieder der Böse. Okay, ich verstehe schon, Filme arbeiten viel mit Klischees. Momentan gibt es aber viele hitzige Diskussionen, da vor ein paar Wochen ein Rottweiler in Wien ein einjähriges Kind so schwer verletzt hat, dass es seinen Verletzungen erlegen ist. Aber auch zuvor war, unter anderem, diese Rasse sehr verschrien, da es „böse böse Kampfhunde sind, vor denen man sich fürchten muss“.

Da dieser Punkt im Film aufgegriffen und das Klischee erfüllt wurde, wird der Hass auf diese Rasse (wenn auch nicht bewusst) beim Zuseher eventuell auch noch verstärkt, was ich sehr kritisch sehe.

 

Wie bereits gesagt, fand ich den Film und auch generell den Abend sehr gelungen und freue mich auf meinen nächsten Besuch im Kino!

Gruß und Kuss,

PiusLucius

*  Die Karten zur Vorpremiere wurden bei einem Gewinnspiel gewonnen. Ich stehe weder mit den Veranstaltern noch mit den Produzenten in Verbindung und ziehe aus diesem Beitrag keinerlei Vorteil

„Kauft Leute“ – Kurzrezension

Kauft Leute

Kauft Leute – Jan Kossdorff

(unbezahlte Produktplatzierung – nähere Informationen am Ende des Beitrags*)

Titel: Kauft Leute

Autor: Jan Kossdorff

Milena Verlag

ISBN 978-3-902950-91

250 Seiten

Klappentext:

Kennen Sie das, wenn Sie etwas im Schaufenster anlächelt?

Am größten Shopping-Gelände vor der Stadt öffnet ein ganz neuer Markt seine Tore. Neu ist, dass seine Ware atmet, spricht und im Schaufenster posiert: HÜMANIA ist ein Kaufhaus, das Menschen anbietet.

Arbeiter, Liebhaber, Lebensmensch oder der ersehnte Nachwuchs – jeder bekommt hier was ihm oder ihr zum Glück fehlt.

Die Werbetexterin Caro braucht einen Neustart. Sie heuert bei dem massiv gehypten Megamarkt an – und muss sich bald die Frage nach ihrem eigenen Preis stellen.

So auch Christian. Der gestrandete Globetrotter tauscht seine Freiheit gegen einen Vertrag mit HÜMANIA. Und wird als Toyboy in eine Nobelvilla verkauft.

Eine Geschichte über die perfekte Vermarktung des Produktes Mensch und die Frage: Kann etwas, das vor aller Augenpassiert, trotzdem falsch sein?

„Gut“, sagte Christian, „in all den Fällen haben wir´s also mit klassischscheußlichen Partnerschaften zu tun, aber woran erkenne ich den anderen Typus? Dass er sein Spätzchen im Markt geholt hat?“ „Ich sag dir, woran du es merkst: Er wird es dir sagen! Jeder Mann, der das Geld für so ein Spielzeug hat, hat sich seine Frauen früher auch schon gekauft. Auf andere Art eben, und an anderen Orten. Er sieht keine Qualität darin, dass Leute glauben, sie wäre wirklich seine Freundin. Genauso wenig wie er sagen würde: ‚Schaut´s amoi, dieser Porsche ist mir zugelaufen, und weil er mich so gern hat, bleibt er bei mir!‘ Er hat den Wagen gekauft, weil er ihn besitzen wollte und ihn sich leisten kann, Gleiches gilt für sein Haser´l“

Mein Fazit:

Am Anfang war es für mich schwierig, mich in den Text einzufinden, aber ich war von Seite zu Seite mehr begeistert von „Kauft Leute“.

Es ist für mich ein wahnsinnig tolles Buch. Kossdorff hat es geschafft, mich an den richtigen Stellen zum Nachdenken zu bringen. Es ist Konsumkritik auf den Punkt gebracht.

Zwar waren nicht alle Protagonisten ganz so sympathisch, wie ich es mir sonst in Romanen wünsche, doch bei diesem Werk ist es auch gar nicht nötig, da die Protagonisten in dem Fall sogar austauschbar gewesen wären.

Ich schreibe übrigens ganz bewusst von mehreren Protagonisten, da der Roman aus mehreren Geschichten besteht, die am Schluss alle zusammen führen.

Die Geschichte hat mich gleich gefesselt, vielleicht weil sie genau so passieren könnte, wie sie von Kossdorff niedergeschrieben wurde. Vielleicht aber auch, weil es so absurd wirkt. Zumindest auf den ersten Blick… Erschreckend, aber ich würde es den Menschen zutrauen, schließlich ist auch jetzt im 21. Jahrhundert Sklaverei noch längst keine Vergangenheit…

Ich hatte das Buch sogar für meine Leseliste der mündlichen Matura aus Deutsch gewählt (ich durfte/musste noch nach dem alten System maturieren) und durfte „Kauft Leute“ bei meiner Prüfung vor dem Vorsitzenden interpretieren.

Ganz zart Beseitete sollten „Kauft Leute“ vielleicht mit etwas Vorsicht genießen, aber grundsätzlich würde ich sagen, dass man dieses Buch ab etwa 16 Jahren gut lesen kann und auch die Thematik versteht.

Welches Buch fandet ihr zuletzt einfach richtig gut?

Gruß und Kuss,

PiusLucius

(*Dieses Buch habe ich selbst erworben und ich stehe in keinerlei Verbindung zum Autor oder dem Verlag. Ich habe keinerlei Vorteile durch die Veröffentlichung dieses Beitrags.)