Ethletic Shoes

Von Vogelkindern und Fotoshootings – Monatsrückblick April + Mai 2019

Es ist Anfang Juni, was bedeutet, dass ich mal wieder ein bisschen über die vergangenen zwei Monate nachzudenken.

Nightingale Vienna

Im April begann für mich ein spannendes Programm. Ich bin bei den Kinderfreunden, genauer gesagt beim Programm „Nightingale Vienna“. Für etwa ein dreiviertel Jahr bin ich jetzt Mentorin von einem jungen Mann. Die vergangenen beiden Monate würde ich als Kennenlernphase bezeichnen.

Über das Programm und die erste Zeit wird demnächst ein Beitrag online kommen. Ihr dürft gespannt sein, denn auch den Rest des Programms möchte ich euch mitnehmen, auf eine persönliche Reise, denn nicht nur der Bub und seine Familie lernen und wachsen in der Zeit, sondern auch ich.

Reisefieber – im wahrsten Sinne des Wortes

Wie ich in meinem Reisebericht über München schon erzählt habe, lief unser Ausflug nach München nicht optimal …. Leider wurde ich krank. Durchfall, Erbrechen und leichtes Fieber. Klingt nicht lustig, war es auch nicht. Einige schöne Stunden konnte ich trotzdem mit meinem Liebsten in der deutschen Stadt verbringen.

München
Ein kleiner Eindruck aus München

Fotoshootings

Ich stand im Mai zweimal vor einer Kamera und hatte dabei großen Spaß, obwohl ich zugeben muss, dass ich gerade Anfangs doch recht angespannt war. Schließlich ist das keine alltägliche Situation. Zumindest nicht für mich.

Einmal stand ich mit meinem Liebsten bei „New Age Fotografie“ vor der Linse. Ich hatte über ein Facebook-Gewinnspiel ein Shooting gewonnen. Ein echt lustiges Erlebnis, welches mir aber ohne Gewinnspiel zu teuer gewesen wäre.

Einige Tage später habe ich mit einer Künstlerin aus der freien Szene in Wien zusammen gearbeitet. Sophie hat viele tolle Bilder gezaubert, die mich sehr glücklich machen (und meinen Instagram Feed besser!).

PiusLucius
Mein liebstes Bild – von Sophie Mashraki geschossen

Fotos freuen mich im Moment immer mehr und ich bekomme langsam aber sicher auch mehr Selbstvertrauen, wenn ich vor der Linse stehe.

Die Pfotentruppe

Bleiben wir gleich beim Thema Instagram.

Ich versuche euch als Lesern immer besseren Content zu liefern und der spielt sich ja nicht nur auf diesem Blog ab, sondern eben auch auf den Sozialen Medien. Mein Instagram Feed war bis jetzt ein bunt zusammengewürfelter Haufen von Bildern und dementsprechend auch die Inhalte. (Oder umgekehrt, je nachdem wie man es betrachtet).

Mich hat das in letzter Zeit immer mehr gestört und ich habe angefangen einige Bilder ins Archiv zu schieben. Übrig geblieben sind vor allem die Themen „Selbstliebe“ und „Nachhaltigkeit“. Hier und da mal ein Bild von einer Reise (das gehört einfach zu mir dazu).

Aber ich will auch Bilder von meinen Hunden, der Katze und den Schildkröten teilen. Ich stand kurz vor einem kleinen Dilemma, aber habe mich dann kurzerhand dafür entschieden, einen weiteren Instagram Kanal zu eröffnen. Einen, der nicht zwingend mit mir als PiusLucius etwas zu tun hat.

Yoyo
Hundebilder müssen bei mir einfach sein!

So entstand die „Pfotentruppe“.

Spatzenkind Rosi

Anfang Mai fand ich auf der Straße ein kleines Spatzenkind. Weit und breit war kein Nest zu sehen.

Da der Vogel alleine überhaupt keine Chance gehabt hätte (spätestens das nächste Auto wäre drüber gerollt), sah ich gar keine andere Möglichkeit, als ihn mitzunehmen.

Rasch hatte ich einen Karton und einen Käfig so umgebaut, dass meine Hunde dem Zwerg nichts tun konnten, während ich mit der Wildtierhilfe-Wien telefoniert habe und im Garten mit einer Pinzette bewaffnet auf Futtersuche ging.

Da der Mai ja nicht besonders warm war und ich gerade keine Wärmelampe zur Hand hatte, war meine eigene Körperwärme gefragt. Da habe ich das Spatzenkind „Rosi“ getauft.

Ich hatte das Gefühl, dass Rosi Kraft zu tanken schien und schon wieder fitter war, als zu dem Zeitpunkt,  als ich es gefunden hatte.

Aber leider ist die Natur oft grausam und Rosi überlebte den Tag nicht. Der eine oder andere kann sich vielleicht vorstellen, dass ich sehr mit mir gehadert hatte und auch wütend auf die Welt war.

Doch eine gute Bekannte, die selbst schon einige Vögel groß gezogen hatte, konnte mich beruhigen. Schließlich sei die Chance bei so kleinen und jungen Vögeln doch sehr gering.

Und wer weiß, wie der kleine Spatz mitten auf die Straße gelangt war?

Mein Interesse für Vögel ist jetzt allerdings geweckt und ich möchte dazulernen, wie ich Vögeln generell das Leben etwas leichter machen kann!

Fair Fashion

Letztes Jahr war der Nikolo sehr großzügig (ob ich wirklich so brav war?) und hat mir einen Gutschein für neue Treter zukommen lassen.

Ich bin aber nicht gerade eine einfache Person, wenn es um Shoppen geht. Ich bin ungeduldig, weil nichts wirklich passt oder gefällt und auch kommt immer wieder das schlechte Gewissen in die Quere, da die Materialen und Herstellungsbedingungen meist alles andere als optimal sind.

Im Internet bin ich dann auf Schuhe von „Ethletic“ gestoßen und durfte mir dort ein paar bestellen.

Ethletic Shoes
Vor lauter Freude konnte ich gar nicht mehr aufhören zu grinsen, als die Schuhe ankamen!

Ich bin überglücklich, denn diese Schuhe sind meine erste Fair-Fashion Anschaffung (sonst habe ich meine Kleidung ja meist secondhand, was auch echt cool ist, aber den Gutschein wollte ich einfach gut einsetzen).

Relaxen in der Therme

Ich hatte im Mai Geburtstag und dieses Jahr wollte ich keine Feier veranstalten. Das wäre mir einfach zu stressig gewesen.

Dafür bekam ich von meinem Liebsten einen Tag in der Therme Oberlaa und nicht nur das. Er spendierte mir einen Relax-Tagesurlaub. Und es war ein wirklicher kleiner Kurzurlaub, den wir dort hatten.

Zwischendurch (vor allem bei den Rutschen und in der Grotte) konnte ich die Sorgen des Alltags beiseite schieben und entspannen beziehungsweise Kind sein.

Ich kann dieses Relax-Paket nur wärmstens empfehlen und sage hiermit nochmal Danke für diesen schönen Tag!

 

Wenn ihr Tipps habt, wie man Vögeln helfen kann, dann lasst mich und alle anderen in den Kommentaren gerne daran teilhaben!

 

Gruß und Kuss, 

PiusLucius

München

Ein Wochenende in München

Hallo ihr Lieben!

Wie der eine oder andere wahrscheinlich schon über Instagram oder Facebook mitbekommen hat, war ich mit meinem Liebsten am Osterwochenende in München.

In diesem Beitrag möchte ich euch erzählen, was wir in München erlebt und entdeckt haben und was nicht ganz so toll lief.

Tag 1

Die Anreise*

Der erste Weg führte uns von Wien mit der Westbahn nach Salzburg-Stadt. Dort stiegen wir um in den Meridian Richtung München-Hauptbahnhof. (Da die Westbahn eine Verspätung hatte, hatten wir genau eine Minute, um aus dem einen Zug auszusteigen, runter in die große Halle zu laufen, zu checken, wo Bahnsteig 5 war, die Stufen dorthin hinauf zu sprinten und in den nächsten Zug hinein zu hechten … Spätestens da war ich wirklich munter!)

Insgesamt waren wir von Wien nach München etwa viereinhalb Stunden unterwegs. Ein Hoch auf diese super Verbindung!

Erstmal orientieren

Nachdem wir uns unsere Öffi-Tickets organisiert hatten liefen wir mal direkt in die verkehrte Richtung.

Zum Glück haben wir das recht bald gemerkt und machten kehrt. Next Stop: Die Innenstadt.

Zufällig kamen wir dort an einer Osterparade vorbei, die von lebhafter Musik begleitet wurde und richtig gute Stimmung verbreitete. Lange hielten wir uns allerdings nicht dort auf, da wir so vieles sehen wollten und dadurch einiges vor hatten auf unserer kurzen Reise.

Ostermarsch München 2019
Was ist denn hier so los? Oh! Ein Ostermarsch!

Die Frauenkirche

Ich glaube mich erinnern zu können, dass ich damals auf der München-Reise mit der Schule auch in der Frauenkirche war. Ganz sicher bin ich mir allerdings auch nicht.

So oder so ist die Kirche einen kleinen Besuch wert!

Wir marschierten weiter, waren fasziniert von dem U-Bahn-Netz und kamen an vielen interessanten Gebäuden vorbei.

Oh, in München gibt es noch so viel zu sehen, das kann man ja gar nicht in zwei bis drei Tage packen!

Die Unterkunft*

Wir hatten für zwei Nächte ein Privatzimmer bei „Munich`s Living Room by Sarah“ gebucht.

Das Zimmer entsprach unseren Erwartungen und mein Liebster war geradezu begeistert, da wir einen Wasserkocher, Löskaffee und Kekse und auch Mineralwasser zur Verfügung gestellt bekommen haben.

Das Gepäck abgelegt und einen Plan geschmiedet, wo wir als nächstes hin wollten, schlüpften wir wieder in unsere Schuhe und weiter ging es.

Ein Marsch durch den Englischen Garten

Auch hier hatte ich noch Erinnerungen durch die Schulreise. Allerdings hatte ich einen kleinen Park im Kopf. Nun, klein ist der Englische Garten ganz und gar nicht. Aber wir genossen den Spaziergang zurück Richtung Innenstadt.

Englischer Garten München
Auf jede dieser Säulen hat jemand Tiere und andere Symbole gezeichnet.

Samurai in der Kunsthalle München*

Ganz zufällig kamen wir an der Kunsthalle München vorbei und da war zum Zeitpunkt unserer Reise gerade eine Sammlung namens „Samurai“ ausgestellt.

Da ich einen Japan-Fan an meiner Seite habe, war es klar, dass wir in die Kunsthalle schauen. Aber auch ich kam auf meine Kosten, denn die Ausstellung war so gestaltet, dass auch mein Interesse geweckt wurde.

Schon spannend so ein Samurai!

Samurai München
Zum Angriff! In der Samurai-Ausstellung erfuhren wir einiges über die Kampfkünste und die Lebensweise der Samurai

Und wir haben auch einige Zeit in der Ausstellung verbracht, denn plötzlich war es Abend…

Ein klassisches Abendessen im „Franziskaner“ *

Gut, als Österreicher ist für uns die bayrische Küche nichts wirklich besonderes, aber wir finden es nun mal schön, auf Reisen regionale Köstlichkeiten zu verputzen. So gab es für meinen Liebsten einen Schweinsbraten und für mich Käsespätzle.

Nach dem Essen waren wir platt. Wir waren schon so lange auf den Beinen und dann noch das üppige Abendessen…da wollten wir nur mehr ins Bett.

Tag 2

Das Deutsche Museum*

Unser erster Stop am zweiten Tag war das Deutsche Museum, da es am Weg in die Innenstadt lag.

Technik, Naturwissenschaften und Co sind darin zu bewundern. Wer mich und meinen Liebsten kennt, weiß, dass wir da hängen bleiben.

Deutsches Museum
Oh hallo!
Deutsches Museum München
Leider fand gerade keine Vorführung statt, aber ich weiß noch von der Klassenreise, dass diese Demonstration von Strom und Spannung beeindruckend war.

Wir haben darin einige Stunden verbracht, dabei haben wir uns nicht mal alles so genau angeschaut, sondern sind ein paar Räume eher flott durchgegangen

Schloss Nymphenburg

Mit einem Kaffee und einer kleinen Jause ausgestattet war unserer nächster planmäßiger Halt: Schloss Nymphenburg.

Da es ein verlängertes Wochenende war, hätten wir eigentlich mit den Menschenmengen rechnen können, aber so weit hatten wir zuerst gar nicht gedacht und so besuchten wir nicht die Burg direkt, sondern bewunderten die kleinen, im Garten verstreuten, Gebäude und Gewässer.

PiusLucius
Solche Brücken bieten sich natürlich super für zerzauste Bilder an
München
Die Gegend ist aber auch wirklich schön

Am Weg zum Bus kamen wir an einer kleinen Konditorei vorbei, in der wir uns je einen Eisbecher genehmigten. Und diese Eisbecher waren riesig! Obwohl mein Liebster mich bei meinem Eis unterstützt hat, war ich danach wirklich satt. Wir brauchten an dem Tag beide kein Mittagessen.

Erste Probleme

Als nächstes wollten wir zum Olympiastadion. Aber irgendetwas stimmte nicht mit mir. Mir wurde schlecht und mein Kreislauf war auf einmal nicht mehr in der Höhe. (Und ich war sehr dankbar für öffentliche Toiletten!)

Ich vermutete, dass ich das Eis nicht vertragen hatte (mein Körper ist Milchprodukte nicht wirklich gewöhnt), und die Hitze mir zu plötzlich kam.

Gut, dann also etwas ruhiger an die Sache heran gehen. Mein Liebster meinte zwar, dass wir ins Zimmer fahren könnte, aber ich wollte nicht wegen ein paar kleiner Beschwerden nur im Bett liegen.

Auf ins Kino*

Schon am Vortag haben wir ein super Kino-Angebot gesehen und hatten uns da schon vorgenommen, dass wir, wenn wir nicht zu erschöpft sein werden, am zweiten Abend dorthin gehen würden.

So verlegten wir dieses Vorhaben einfach auf den Nachmittag, damit mein Kreislauf sich beruhigen konnte und ich danach wieder fit genug bin um noch weiter die Stadt zu erkunden.

Die Filmauswahl fiel auf „Monsieur Claude 2“.

Eine, meiner Meinung nach, gelungene Fortsetzung des ersten Teiles!

Im Hans im Glück*

Wir bekamen mit der Zeit Hunger und direkt beim Kino war ein „Hans im Glück“. Ich hatte schon des öfteren von diesem Burgergrill gehört und war dadurch sehr neugierig auf den veganen Burger.

Ich muss zugeben, die Lobpreisungen haben nicht zu viel versprochen! Und von dem Burger war ich mehr als satt, obwohl auch hier mein Liebster mir etwas aushelfen musste.

Nach dem Essen wollte ich aber doch nicht weiter durch die Stadt bummeln. In mir rumorte es zu stark und so besprachen wir noch, was wir uns am dritten und letzten Tag unserer Reise ansehen wollten und fuhren in die Unterkunft.

Tag 3

Es geht nicht mehr

Mein gesundheitlicher Zustand hatte sich über Nacht verschlechtert (da war ich mir sicher, dass ich mir etwas eingefangen hatte, den SO kann sich auch das größte Eis nicht auswirken!).

Wir hatten bereits ausgecheckt, da wir ja auch nur zwei Nächte geplant hatten. Allerdings hatte ich nicht einmal mehr die Kraft, um zur Apotheke zu kommen und so wartete ich eine gefühlte Ewigkeit an einer Straßenbahnstation und mein Liebster holte mir die notwendigen Medikamente (ganz ehrlich, ich hätte es sonst wohl nicht nach Österreich zurück geschafft, ohne dass eine kleine Katastrophe geschehen wäre).

Da fiel dann die Entscheidung, dass wir uns gleich auf den Weg nach Hause machen und die eigentlich geplanten Sehenswürdigkeiten auslassen würden.

Die gesamte Zugfahrt habe ich verschlafen (bis auf drei Runden „Mau-Mau“! Die habe ich durchgestanden!)

So war unser Urlaub etwas (naja, um einiges) weniger intensiv als geplant, aber trotzdem war er (bis auf die gesundheitlichen Aspekte (mein Liebster hatte ordentlich mit einer Allergie zu kämpfen)) wirklich schön!

Wir kommen auf alle Fälle wieder und schauen uns an, was wir verpasst haben. Und es gibt auch sonst noch so viel mehr zu sehen.

Wart ihr schon einmal in München? Könnt ihr etwas besonderes empfehlen?

Gruß und Kuss,

PiusLucius

Bei mit einem * markierten Absätzen handelt es sich streng genommen um Werbung. Allerdings entspricht alles meiner persönlichen Meinung und ich stehe in keinerlei Verbindung mit den Unternehmen.

Faszination Flughafen? – Monatsrückblick März 2019

Etwas spät, aber doch, ist wieder ein Monatsrückblick an der Reihe.

Es ist viel passiert und ich kann euch (noch) nicht alles erzählen … aber ein paar Sachen gibt es natürlich zu erzählen …

Einen Blick hinter die Kulissen der Haustiermesse Wien …

… konnte ich erhaschen, da ich das gesamte Wochenende an der Besucherkasse stand. Für mich eine komplett neue Erfahrung! Das Team war wirklich sehr lieb, doch wir waren alle ziemlich angespannt.

Es ging für uns natürlich viel früher los, als die Messe geöffnet war und der Trubel war schon in aller herrgotts Früh enorm. Auch der Lärmpegel ist gar nicht zu unterschätzen, wenn man so viele Stunden zwischen tausenden Menschen und vielen Tieren verbringt.

Aber ich bin sehr froh, diese Erfahrung gemacht zu haben und vielleicht sieht mich die Haustiermesse nächstes Jahr in dieser Position wieder.

Und bleiben wir thematisch doch gleich bei unseren tierischen Freunden…

Sweety …

… wurde im März stolze zwölf Jahre alt. Langsam merke ich, wie meine Maus älter wird. Blödsinn wie ein junger Hund hat sie aber auch noch zur genüge im Kopf.

Fast zeitgleich mit ihrem Geburtstag jährte sich eine Entscheidung, die einen anderen unserer Hunde betrifft…

Sweety
Auch im Alter wird man vom Regen nicht verschont

Anka …

… kam vor über vier Jahren zu uns. Zu Beginn wollten wir ihr einen neuen Platz suchen, da sie alles andere als geplant zu uns kam.

Aber sie war damals so ein verstörter kleiner Zwerg gewesen (sie kam mit etwa fünf Monaten zu uns und wir waren offiziell die fünften Besitzer … offiziell sage ich deshalb, weil in ihrem Lebenslauf eine Lücke zwischen zwei Vorbesitzern war … wer weiß, wo sie in dieser Zeit war?).

Gemeinsam mit unserer Tierärztin recherchierten wir über die Vergangenheit der kleinen Hündin, die wir auch immer mehr ins Herz schlossen …

Dann kam der Entschluss: Anka bleibt!

Wie sonst, sollte sie je zur Ruhe kommen können. Schließlich hatte sie damals sehr regelmäßig Panikattacken und regelrechte Aussetzer. „Gelähmt vor Angst“ , so bezeichnete die Tierärztin ihr Verhalten.

Und so ist der kleine schwarze Hund, mit dem manchmal recht seltsamen Verhalten, schon vier Jahre ganz offiziell bei uns.

Aber natürlich habe ich im März auch einiges erlebt, das nichts mit Tieren zu tun hat …

Am Flughafen Wien-Schwechat…

… haben wir die Chance genutzt und sind in die Besucherwelt gegangen.

Mein Liebster und ich sind ja kleine Ausflugsjunkies und am liebsten haben wir Unternehmungen, bei denen wir auch etwas Neues dazulernen können …

So haben wir viele interessante Infos über den Flugverkehr und im Besonderen natürlich über den Flughafen erfahren.

Wirklich empfehlenswert!

(Natürlich sollte man der Umwelt zuliebe versuchen, so wenig wie möglich zu fliegen. Aber Infos vor Ort sind natürlich am interessantesten und so kann man auch als Nicht-Flieger mal vorbei schauen.)

Tolle junge Künstlerinnen …

… habe ich über den Femme Artists Circle Vienna kennengelernt.

Das monatliche Treffen ermöglicht Frauen*, die sich als Künstler sehen, Kontakte untereinander zu knüpfen und sich so gegenseitig bei verschiedenen Projekten zu unterstützen.

(Am Ende des Beitrags verlinke ich euch die Mädels, die ich darüber kennengelernt habe, beziehungsweise, die auch Teil dieser Truppe sind. Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall!)

Einen Film …

… habe ich im März auch gesehen. Und zwar „Divergent – Die Bestimmung“.Wer mich kennt, weiß, dass ich ein großer Freund von Dystopien bin und durch diesen Film steht gleich mehr als ein weiteres Buch auf meiner Wunschliste …

Hier der Trailer zum ersten Teil:

Was habt ihr im März so erlebt?

Gruß und Kuss,

PiusLucius

 

 

Die Künster:

Das Misfits-Ensemble: Homepage +  Instagram + Facebook

Küken Wien (Künstlerinnen Kollektiv-Ensemble): Homepage + Instagram

Nicole Haselbacher (Schauspielerin, Performance Art, Regisseurin, Produzentin): Instagram  +  Facebook

Sophie Mashraki (Schauspielerin, Model, Regisseurin, Produzentin): Homepage + Instagram + Facebook

Linda Stonem (Schauspielerin): Instagram

Lena Sophie Knapp (Schauspielerin, Model): Instagram

Alica Ouschan (Schauspielerin): Instagram

Berenice Brause (Schauspielerin): Instagram

Manon Pichon (Videokünstlerin): Homepage + Instagram + Facebook

 

 

5 Benimmregeln für Hundehalter

Wer auf Facebook in verschiedenen Hundegruppen ist, oder auch sonst mit anderen Hundehaltern in Kontakt kommt, merkt schnell, dass sich in Sachen Hundeerziehung die Geister scheiden. Und zwar gewaltig!

Trotzdem sollten – für ein möglichst konfliktfreies Miteinander – ein paar Leitsätze eingehalten werden. Sie sind wirklich einfach umzusetzen und erleichtern insgesamt sowohl das Leben der Hundehalter, als auch das der Mitmenschen.

Warum sind diese Benimmregeln so wichtig?

Gefühlt immer mehr Menschen nehmen einen oder mehrere Hunde bei sich auf. Finde ich als Hundefreund ja grundsätzlich auch super! Aber wir leben in keiner Blase, in der unser Verhalten niemand anderen beeinflusst.

Wenn wir mit unseren Hunden unterwegs sind, dann treffen wir auf andere Menschen. Menschen, die selbst einen Hund dabei haben. Menschen, die Angst vor Hunden haben. Menschen, die gebrechlich sind. Menschen, die Hunde nicht mögen.

Dabei sollten wir darauf achten, dass möglichst niemand durch den Hund zu schaden kommt.

Auch bin ich der festen Überzeugung, dass es weniger Giftanschläge auf Hunde gäbe, wenn alle mehr Rücksicht aufeinander nehmen würden. (Nein, ich heiße Giftköder keinesfalls für angebracht oder in Ordnung, aber ich kann auch dieFrustration von Nicht-Hundefreunden verstehen, wenn sie im Slalom um Hundehaufen laufen müssen, oder vielleicht auch von Hunden bedrängt werden)

Benimmregeln für Hundehalter

Kontakt zu anderen Hunden im Vorfeld absprechen!

Bevor man seinen Hund (egal, ob an der Leine, oder nicht), zu einem anderen Hund lässt, sollte man immer kurz mit dem Halter des Hundes in Kontakt treten. (Ja, auch, wenn der eigene Hund „nix tut“ oder „nur spielen will“!)

Es gibt verschiedenste Gründe, warum ein Hund gerade keinen Kontakt zu seinen Artgenossen haben soll. Beispielsweise durch Läufigkeit, Unverträglichkeit, Krankheit oder weil er gerade trainiert wird.

Ein „Nein“ sollte in dem Fall immer akzeptiert werden. Auch im Sinne des eigenen Hundes.

Bei sämtlichen Begegnungen den Hund dicht bei sich führen!

Wenn wir mit unseren pelzigen Freunden unterwegs sind, wollen wir, dass sie sich auch ein wenig auspowern können und dürfen gerne mal weiter weg. (Hier meine ich einige Meter. Der Hund sollte immer in Sichtweite und abrufbar sein!)

Wenn allerdings andere Personen unseren Weg kreuzen sollten wir unsere Vierbeiner stets dicht bei uns führen. (Es muss keinesfalls ein strenges „Fuß-Gehen“ sein, aber der Hund sollte keinem Fußgänger, Radfahrer, Reiter, etc. in die Quere kommen können)

(Kinder-) Spielplätze sind tabu!

Ich dachte eigentlich immer,  es sei selbstverständlich, dass Hunde auf Kinderspielplätzen nichts zu suchen haben. Spätestens die Beschilderung rund um die Spielplätze sollte es einem klar machen. Aber da habe ich wohl falsch gedacht.

Immer öfters beobachte ich Hunde auf Spielplätzen oder lese auf Social Media Sätze wie „Ja, bei uns sind Hunde auf Spielplätzen auch behördlich verboten, aber ich sehe nicht ein, warum ich meinen Hund nicht mitnehmen darf.“

Es gibt viele gute Gründe, warum Hunde auf öffentlichen Spielplätzen verboten sind. Einige Kinder haben beispielsweise Angst vor Hunden. Außerdem ist die Verletzungsgefahr für alle Beteiligten höher und auch die Verschmutzung der Spielgeräte ist ein Thema.

Benimmregeln für Hundehalter

Hinterlassenschaften wegräumen!

Schon mal ins Glück getreten? Ja? Na dann weiß man ja, was zu tun ist: Die Notdurft des Lieblings wegräumen. Tut nicht sonderlich weh. Wirklich nicht! In vielen Städten findet man mittlerweile auch an jeder dritten Ecken einen Sackerl-Spender, wodurch man nicht einmal mehr Geld für die kleinen Beutel ausgeben muss.

Also einfach einmal kurz in die Knie gehen und die Straßen sind um einiges sauberer.

(Und es ist übrigens nicht sonderlich sinnvoll, wenn man den Hundekot in einen Beutel gibt, diesen aber dann in die Wiese wirft.)

Rücksichtsvoll in der Hundezone!

Ich lasse meine Hunde relativ selten in den sogenannten Hundezonen mit anderen Hunden laufen. Warum? Naja, viele Besitzer geben ihre Verantwortung scheinbar am Eingangstor ab. Dabei ist gerade dort der erste wichtige Punkt: Wenn schon ein Hund auf der Spielwiese ist, fragen, ob es okay ist, seinen eigenen dazu zu lassen! Es gibt schließlich zig Gründe, warum das keine so gute Idee ist.

(Man kann sich ja beispielsweise auch einigen, dass einer den oder die Hund(e) anleint und etwas früher geht als vielleicht geplant, damit der andere auch die Möglichkeit auf einen gesicherten Freilauf hat. Egal wie, man findet bestimmt eine Lösung.)

Wenn der eigene Hund anfängt, die anderen boshaft zu ärgern, zu belästigen oder gar aggressiv wird, ist es höchste Zeit, ihn zu sich zu rufen und zu gehen. Hunde machen es sich nämlich nicht immer „einfach untereinander aus“!

Genauso sollte man sich um seinen Liebling kümmern, wenn man sieht, dass er sich mit den anderen nicht wohl fühlt. Es macht keinen Sinn, ihn zum Kontakt mit anderen zu zwingen, wenn er nicht will. Die Resultate können von verängstigten Hunden bis hin zu Aggression und Raufereien führen. Das ist es nicht wert.

Und auch hier: Bitte räumt die Haufen eurer Hunde weg!

 

Bleibt fair!

 

Gruß und Kuss,

PiusLucius

 

Ein Jahr ohne Pille – Nie wieder Hormone nehmen?

Hallo ihr Lieben!

Ich möchte euch von meinen Erfahrungen mit der Antibabypille erzählen. Warum ich aufgehört habe, sie zu nehmen und wie es mir jetzt – etwas über ein Jahr, nachdem ich sie abgesetzt habe – geht.

Die Zeit der Pillen-Einnahme

Begonnen mit der Einnahme der Antibabypille habe ich mit 16 Jahren. Ich ging zu meiner damaligen Frauenärztin und fragte nach Verhütungsmitteln. Sie verschrieb mir recht schnell die Pille und gut war’s. So schien es zumindest. Die Ärztin sprach nur von den Vorteilen und nicht von möglichen Nachteilen oder gar Risiken.

Fast fünf Jahre habe ich sie eingenommen und den eigentlichen Zweck haben die Hormone erfüllt: Ich wurde nicht schwanger – Yay!

Aber ich habe mich mit der Zeit immer unwohler gefühlt. Immer häufiger hatte ich Zwischenblutungen und dann auch die Blutung generell außerhalb der Pillenpause. Vor allem im letzten Jahr hatte ich während der Pillenpause immer öfter unfassbar starke Kopfschmerzen und Unterleibskrämpfe.

Irgendwann war für mich klar: Ich will die Pille nicht mehr nehmen. Ich will keine künstlichen Hormone mehr.

In der Zwischenzeit hatte ich Frauenarzt gewechselt und die neue Ärztin hat mich in meinem Entschluss nur noch mehr bestärkt.

ein Jahr ohne Pille

 

Direkt nach dem Absetzen

Ich nahm dann also keine Pille mehr. Die erste Woche verlief wie die Pillenpause und dann ging es mir für fast zwei Wochen wirklich schlecht. Mir war richtig übel, ich hatte eiskalte Schweißausbrüche und das Gefühl, mein Schädel würde zerbersten.

„Ihr Körper ist jetzt wie auf Entzug“, erklärte mir meine Ärztin.

Das war ein erschreckender Moment für mich. Was hatte ich meinem Körper die letzten Jahre angetan? Hatte ich ihn wirklich ein bisschen abhängig gemacht?

1-3 Monate nach dem Absetzen

Jetzt passierte also das, was vielen Frauen passiert, wenn sie die Antibabypille absetzen: Die Haut verändert sich. Wird unreiner.

Ich persönlich hatte relativ Glück, da ich nicht extrem viele Pickel bekommen habe, allerdings war es schon ein merkbarer Unterschied, der mir ordentlich zu schaffen machte.

Viel schlimmer war allerdings das Gefühlschaos in mir. Auf einmal hatte ich so ein starkes Bedürfnis, „Nest zu bauen“ und Familie zu gründen. Mein Kopf wusste natürlich, dass das in der jetzigen Situation purer Blödsinn ist, aber in mir spielte alles verrückt.

In dieser Zeit habe ich sehr viel geweint. Es war einfach zu viel Gefühl auf einmal.

bis 9 Monate nach dem Absetzen

Meine Gefühlswelt hat sich nach der Zeit aber auch wieder beruhigt. Einmal im Monat finde ich Kinder zwar gaaaaanz toll, aber das ist nur natürlich und stört mich überhaupt nicht.

Dafür kann ich seitdem meine Libido genießen, die ich so nie kannte. Als ich angefangen habe, die Pille zu nehmen, war ich ja noch ein halbes Kind und so war so manches ganz neu für mich.

Neu war auch, dass mir ziemlich viele Haare ausgegangen sind. Für ein paar Monate hatte ich wirklich jedes mal, wenn ich an meinen Kopf gefasst habe, ein paar lose Strähnen in der Hand.

Mein Fazit – Ein Jahr nach dem Absetzen

Mittlerweile ist über ein Jahr vergangen, in dem ich die Antibabypille nicht mehr genommen habe.

Meine Haut ist zwar nicht wieder ganz so rein, wie in der Zeit, in der ich die Hormone genommen habe, aber sie ist um einiges besser geworden, als in den Wochen nach dem Absetzen. Sie reagiert allerdings mehr auf verschiedene Einflüsse, wie zum Beispiel meine Ernährung oder Stress.

Auch meine Haare wachsen wieder gut nach und am Ansatz sind sie wieder schön dicht.

Mein Körpergefühl hat sich in diesem Jahr total verändert. Früher dachte ich immer, es sei „Hippie-Gerede“, wenn eine Frau darüber sprach, dass sie sich ohne Pille viel besser spüren kann. Nun, wenn das so ist, dann bin ich wohl auch ein Hippie.

Vielleicht ist es Einbildung, aber ich glaube, dass es mir ohne Pille auch psychisch besser geht. Zu hundert Prozent kann ich das allerdings nicht sagen, da sich bei mir in den letzten Jahren auch in der Therapie viel getan hat.

Mittlerweile freue ich mich richtig darüber, meinen echten Zyklus beobachten zu können und meinem Körper nicht mehr vorzuspielen, dass er schwanger sei.

Ich persönlich werde – wenn es keine medizinische Notwendigkeit hat – nie wieder künstliche Hormone einnehmen.

Gruß und Kuss, 

PiusLucius

Bitte bedenkt, dass dieser Beitrag auf meiner ganz persönlichen Erfahrung basiert.

 

Warum so lange kein Beitrag kam – Monatsrückblick Jänner und Februar 2019

Hallo ihr Lieben!

Es gab von mir jetzt einige Zeit nichts zu lesen und das hat auch so seine Gründe…Einen Teil dieser Gründe werde ich euch in diesem Beitrag gerne verraten.

Im Jänner und Februar war auf alle Fälle viel los und heute gibt es einen zusammengefassten Beitrag über diese beiden Monate.

Dieser Beitrag enthält UNBEZAHLTE und UNBEAUFTRAGTE Werbung.

Beginnen wir mit dem Start ins neue Jahr…

… mein Liebster und ich hatten ein paar Freunde zu uns eingeladen. Ich war leicht angespannt, wie eigentlich immer zu Silvester. Mich stresst der Lärm um ehrlich zu sein und ich würde am Liebsten einfach meine Hunde einpacken und irgendwo hinfahren, wo niemand böllert …

Trotz alledem hatten wir eine sehr schöne Feier und ich wundere mich gerade wieder, wie schnell die Zeit doch vergeht.

Ich hatte Magen-Darm und Grippe …

… und das war einer der Gründe, warum man einige Zeit so gut wie gar nichts von mir gehört hat. Insgesamt lag ich mehrere Wochen flach und ich brauchte dann noch eine Weile, um wieder vollkommen fit zu sein.

Flocke …

… war im Jänner ein Jahr bei uns. Aus dem kleinen Pups ist eine stattliche Hündin geworden.

Flocke - Chihuahua Hündin
Richtig erwachsen ist sie geworden

 

Yoyo …

… ist mittlerweile über 14 Jahre bei uns und auch ihre Tumor-OP war im Februar mittlerweile 2 Jahre her. Da bin ich wirklich sehr glücklich, dass wir uns damals für eine OP und gegen die Euthanasie entschieden haben!

Die Operation war die beste Entscheidung!

Mew …

… , die Katze meines Liebsten, ist generell ja recht scheu und fressen aus der Hand war eigentlich immer undenkbar. Im Jänner hielt ich ihr trotzdem wieder etwas in der Hand hin und tatsächlich! Sie nahm – gaanz vorsichtig – das Stückchen Schinken von meinem Finger! Ich konnte es kaum glauben und musste mich wirklich zusammenreißen, um nicht vor lauter Freude los zu hüpfen … da hätte ich die Maus ja erst recht erschreckt …

Wir waren Touri in der eigenen Stadt …

… , fuhren mit der Vienna-Ring-Tram, waren im Haus der Musik und im Museum der Illusionen. Ich bin ja generell ein Fan davon, auch in seiner Heimatstadt mehr oder weniger regelmäßig verschiedene Museen zu besuchen und immer wieder Neues zu lernen. Schließlich gibt es auch quasi vor der eigenen Haustüre so viel zu entdecken!

Museum der Illusionen - PiusLucius
irgendwie habe ich mich sehr klein gefühlt an diesem Tag?

 

In der Wiener Hofburg …

… war ich mit meinem Liebsten im Jänner zum ersten Mal. Wir haben den Ball der Technischen-Universität Wien besucht und haben dort sehr viel getanzt, denn nur weil wir beide nicht wirklich tanzen können, heißt es nicht, dass wir nicht voller Begeisterung dabei sein können!

TU-Ball 2019 PiusLucius
Es war ein so wunderschöner Abend!

 

Wellenreiten …

… war ich auch mit meinem Liebsten … naja, okay, nicht so ganz. Wir waren in einem Erlebnisbad, in dem es auch ein Wellenbecken gibt.

Wir hatten eine 4 Stundenkarte, die wir voll genutzt haben und wir haben beide die Zeit wahnsinnig genossen. Wir waren für diese Stunden nur Kind und haben unsere Sorgen draußen gelassen.

Eine Buchparty …

… habe ich auch besucht. Genauer gesagt die Buchparty von Martin Peichl, der aus seinem Debütroman „Wie man Dinge repariert“ vorgelesen hat.

Natürlich habe ich mir das Buch gleich gekauft – nicht nur, weil ich den Autor persönlich kenne, sondern, weil ich seinen Schreibstil sehr spannend finde und den Roman auch wirklich lesen wollte.

Martin Peichl Autor: Wie man Dinge repariert
ein kleiner Schnappschuss vom Autor

 

Filmabende …

… gab es bei mir natürlich auch. Ich war ja doch einige Zeit recht schlapp und da habe ich nicht die Kraft, die wache Zeit mit Lesen oder ähnlichem zu verbringen.

Zoomania …

… habe ich das erste Mal in Irland gesehen und ich fand den Film so toll und herzig, dass ich ihn mir jetzt immer ansehe, wenn ich die Gelegenheit dazu habe. Einfach toll!

Der Knastcoach …

… war nicht so mein Humor. Es war okay ihn zu sehen, ein zweites Mal brauche ich aber nicht unbedingt.

The Boss Baby …

… habe ich auch zum ersten Mal gesehen und fand ich wirklich amüsant. Gerne wieder. Genauso wie:

Der geilste Tag …

… von Florian David Fitz und Matthias Schweighöfer. Ich biu generell ein Fan von den beiden und der Film hat mich sehr berührt. Ein paar Mal blieb mir im wahrsten Sinne des Wortes kurz der Atem weg und ein paar Tränen habe ich auch vergossen …

 

Wie war euer Start ins Jahr? Was habt ihr in den ersten Monaten erlebt?

 

Gruß und Kuss,

PiusLucius

Liebe Katze

Du bist etwas ganz besonderes.

Eigentlich bin ich ja ganz und gar ein Hundemensch, kann mit Stubentigern nicht viel anfangen. Doch mit dir ist es anders.

Anfangs war unser Verhältnis noch sehr distanziert. Wir trauten einander nicht über den Weg und verstanden den anderen einfach nicht. Nur ganz zögerlich näherten wir uns einander an und als ich einige Tage auf dich achten sollte, da dein Mensch fort musste, da war uns beiden nicht ganz wohl.

Aber ich kümmerte mich um dich und machte mir sogar ziemliche Sorgen, als du dich auf einmal vollkommen anders verhieltst.

Doch diese paar Tage, sie machten etwas mit uns. Es schien auf einmal ein Band zwischen uns zu geben. Ganz schwach und dünn, aber es war da.

Auch als dein Mensch wieder da war, kamst du, wenn du dachtest, dass ich bereits schlafe, ins Bett gehüpft. Wenn ich die Augen aufmachte, zogst du dich schnell wieder zurück. Doch das war okay.

Ich lernte mit der Zeit immer mehr deine Sprache, übernahm es, dich zu füttern und durfte dich immer mehr streicheln. Irgendwann begannst du sogar, mich dazu aufzufordern! Ein ganz besonderes Gefühl.

Wir bestritten gemeinsam kleine Abenteuer, spielten und waren füreinander da, wenn es dem anderen nicht so gut ging. Mittlerweile waren wir sogar soweit, dass Kuscheln auch im Bett und wenn ich wach war, kein Problem mehr war.

Ich fing an, mir auch ein wenig Fachwissen zu deiner Art anzueignen, wollte immer nur das Beste für dich und machte mir auch Gedanken über dich, wenn du gar nicht in meiner Nähe warst.

Vor einiger Zeit saß ich am Stuhl neben deinem Lieblingsplatz im Winter, der Heizung, und schaute dich an. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen.

Du bist etwas ganz besonderes.

Mit dir ist es anders.

Ich mag dich.

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