Neue Wagnisse und Panik im Kino – MoRü September & Oktober 2019

Hallo ihr Lieben!

Ich habe wieder viel zu erzählen. Dass viel passiert ist, habt ihr in meinem letzten Gefühlskarussell bereits gelesen, aber heute möchte ich euch einen genaueren Rückblick auf den September und Oktober geben.

Leben mit dem Liebsten

Ich bin umgezogen! Und zwar bin ich zu meinem Liebsten gezogen, was mir zum Teil doch recht Angst gemacht hat, aber jetzt lebe ich schon ein paar Wochen hier und es ist alles entspannt und meine Ängste haben sich zurückgezogen.

Momentan macht es mir auch total Spaß, gemeinsam mit meinem Liebsten Kleinigkeiten in der Wohnung zu verändern, sodass es sich immer mehr nach unserem gemeinsamen Zuhause anfühlt.

Und da Sweety mit hierher gezogen ist, können wir drei die Gegend erkunden und die Parks in der Umgebung unsicher machen.

Blogger für mehr Nachhaltigkeit

Im September habe ich bei einer Blogparade teilgenommen. Ihr wisst, ich interessiere mich sehr für das Thema Nachhaltigkeit und möchte auch die Welt ein kleines bisschen besser machen. Da habe ich den Aufruf der Parade genutzt und einige Punkte zusammengefasst, mit denen jeder die Welt ein bisschen besser machen kann. Und das ohne großen Aufwand!

Ich selbst beschäftige mich auch immer mehr mit dem Thema. Schließlich haben wir nur diese eine Welt und jeder von uns kann zu ihrem Erhalt beitragen.

Bäume pflanzen mit Ecosia
Bäume sind das Atmungsorgan der Natur und ein natürlicher Filter.

Sport ist (kein) Mord!

In den letzten Wochen war ich wieder bewusst beim Sport. Ich weiß gar nicht, warum ich das so habe schleifen lassen in den letzten Monaten. Das Gefühl etwas nur für mich und meine Gesundheit zu tun macht mich richtig glücklich! Und auch meiner Psyche tut es richtig gut. Egal, ob ich ins Fitnessstudio gehe, ein kleines Work-out zu Hause mache oder mal auch nur eine große Runde mit den Hunden unterwegs bin. Ich fühle mich danach richtig gut und auch im Gesamten sinkt mein Stresslevel.

Gesundheit

Leider war ich in den letzten Monaten immer wieder krank. Von Magen-Darm bis zur klassischen Grippe hatte ich gefühlt alles und das zum Teil mehrmals. Sehr wahrscheinlich ist das eine Folge des Stresses, dem ich ausgesetzt war.

Mittlerweile geht es mir zum Glück wieder viel besser. Unter anderem deshalb, weil ich mir mehrmals die Woche ganz bewusst Zeit für mich nehme.

Nichtsdestotrotz (huch, dieses Wort musste ich erstmal nachschlagen um mir sicher zu sein, wie man es schreibt und es sieht eeecht komisch aus!) werde ich mich jetzt auch wieder bewusster mit meiner Ernährung auseinander setzen, um meinem Körper auch auf Dauer etwas Gutes zu tun.

Tierarztbesuche

Aber nicht nur ich war gesundheitlich angeschlagen. Die liebe Flocke hatte Verletzungen an den Augen (erst nur auf einem, dann auch auf dem anderen), die vermutlich von ihrer wilden Art zu spielen herrühren. Die Bindehaut war zum Teil durchstoßen, was viele Tierarztbesuche und Medikamente zur Folge hatte.

Flocke
Die Augen mehrmals täglich einzusalben und das über zwei Monate hinweg war natürlich nicht gerade das Lustigste am Tag, aber es hat sich gelohnt

Das war natürlich kosten- und vor allem zeitintensiv, aber wir waren diese Woche bei der letzten Kontrolle, denn in den zwei Monaten konnte alles gut abheilen.

Ich hoffe nur, dass auf die kleine Maus keine schlimmeren Verletzungen zukommen. Denn wir können sie ja nicht vom Spielen abhalten….

Ein Wochenende voller Feste

Bei uns im Dorf war Oktoberfest – die „Weißwurstparty“. Dieses Mal kam mein Liebster mit und ich war fast überrascht, dass es ihm gefallen hat.

Und wie jedes Jahr im September haben wir in Eggenburg eine „Zeitreise ins Mittelalter“ gemacht. Leider war es an dem Wochenende sehr verregnet, wodurch wir nicht alle Schaustellungen sehen konnten, die wir wollten, aber das Spektakel „Ritterturnier“ konnten wir uns ansehen.

Film

Filmtechnisch kann ich über September und Oktober nicht viel sagen. Obwohl ich sogar einmal im Kino war. Mein Liebster und ich hatten unseren dritten „Kennenlerntag“ (wir feiern Jahrestage nicht wirklich, aber wir zelebrieren die Jährung unseres ersten Dates.

Dieses Jahr sind wir die Donau entlang spaziert und dann ins Kino. Da waren wir aber nicht lange, denn ich bekam Panik. Mein Liebster hatte „Ready or not – auf die Plätze, fertig, tot“ ausgesucht und ich hatte den Fehler gemacht, mir den Trailer nicht vorher anzusehen.

Denn im dunklen Kinosaal, in dem ich den Film ja nicht einfach mal pausieren kann, um kurz durchzuatmen, war mir die Vorstellung einfach zu viel.

Auch wenn mich das schlechte Gewissen etwas geplagt hat, sind wir raus und durch die halbe Stadt nach Hause spaziert. Der Abend lief anders als geplant, aber es war trotzdem schön und sobald wir das Kino hinter uns gelassen hatten, ging es mir auch schon ein gutes Stück besser.

Erste Begegnung mit Sebastian Fitzek

Ihr wisst, ich bin ein großer Bücherfreund und lese wahnsinnig gern! So habe ich natürlich schon vom Autor Sebastian Fitzek gehört, aber noch nie etwas von ihm gelesen. Bis jetzt. Denn ich habe in einem offenen Bücherschrank „Der Seelenfresser“ von ihm entdeckt und dachte mir, da könnte ich ja mal reinlesen. Zwar habe ich das Buch noch nicht fertig gelesen, aber ich glaube ich bin schockverliebt!

Wie waren die letzten Monate bei euch?

Gruß und Kuss

PiusLucius

Alles verändert sich – Gefühlskarussell

Momentan steht alles Kopf und so ist es auch in mir drinnen gerade einfach ein Chaos.

Es ist so vieles passiert in den letzten Monaten, dass ich entschlossen habe, dass es wieder ein Gefühlskarussell geben soll. Das Format, in dem ich ganz offen und ungeschönt über meine Gefühle schreibe.

 

Nachdem das Semester aus war und ich viel Zeit zu Hause verbrachte, kamen alte Gedanken, Vorstellungen und Gefühle hoch. Ich war am Verzweifeln, denn meine Therapeutin war gerade in Sommerpause gegangen und obwohl ich weiß, dass ich sie auch da jederzeit kontaktieren kann, wenn ich sie brauche, habe ich das vorerst nicht gemacht. Es widerstrebt mir irgendwie sie anzurufen oder ihr zu schreiben, wenn sie sich gerade frei genommen hat.

Irgendwann meldete ich mich dann doch bei ihr. Sie gab mir ein paar Kontakte durch, an die ich mich im Notfall wenden sollte, was ich dann auch gemacht habe, denn ich spürte immer mehr, wie ich wieder in alte, schädliche Muster verfiel.

 

Im Juli verstarb dann meine geliebte Yoyo und das Loch, das sie in mir hinterlassen hat, ist immer noch eine klaffende Wunde. Dabei habe ich bereits in einigen Therapiesitzungen und auch in der Selbsthilfe darüber gesprochen.

Es war auch kein plötzlicher Tod. Yoyo wäre jetzt 15 und das obwohl sie als Welpe als Lebenserwartung etwa fünf bis maximal sieben Jahre prognostiziert bekam. Ja, im Alter war sie nach einem Schlaganfall schon etwas schief und auch die Demenz hat ihr und uns einige Steine in den Weg gelegt, aber sie war trotzdem ein glücklicher kleiner Hund.

Ihr Tod war also abzusehen und trotzdem hat es mich innerlich zerrissen, als sie auf meinem Schoß aufgehört hat zu atmen.

Zwei Tage lang lag ich eigentlich fast nur um Bett. Hätte ich meine anderen Hunde nicht, um die ich mich kümmern musste und denen ich den Schmerz nehmen wollte, wäre ich wohl noch länger liegen geblieben.

 

Dann beschlossen mein Liebster und ich, dass ich zu ihm ziehen würde.

Denn Yoyo war es gewesen, die mich bisher daran gehindert hat, zu ihm zu ziehen. Sie war schon so pflegebedürftig, dass ich sie nicht einfach mitnehmen hätte können, aber so auf mich bezogen, dass es auch keine Option gewesen war, sie bei meiner Mutter zu lassen.

Und ich brauchte eine Veränderung, die ich selbst in die Wege leiten konnte und mir nicht einfach vom Schicksal vor die Nase gesetzt bekam.

Natürlich habe ich mich über den Entschluss gefreut. Aber dann überkamen mich Ängste und Schuldgefühle.

Was, wenn die Beziehung nicht mehr funktioniert, wenn ich mit Davor zusammen ziehe? Trennen wir uns dann?

Und ist es nicht gemein Yoyo gegenüber, die Situation mehr oder weniger auszunutzen?

 

Sollte ich nicht lieber trauern, anstatt einen Umzug zu planen?

Das waren die Fragen, die sich immer mehr in mein Gehirn brannten, bis ich nicht mehr schlafen konnte und wieder instabiler wurde.

Immer mehr Ängste und Befürchtungen kamen auf und endlich kam der Tag, an dem ich nach der Sommerpause wieder bei meiner Therapeutin war.

Allerdings hatte ich mich in den Tagen und Wochen zuvor schon bei Freunden so weit geöffnet, dass es bei der Therapie gar nicht mehr so schwierig war auszusprechen, was gerade alles in meinem Kopf vor sich geht.

 

Nach und nach ging es mir besser.

Der Rest des Sommers verging und jetzt stand der Umzug schon vor der Tür. Nochmal überfielen mich meine Ängste. Ich konnte nicht schlafen und manchmal musste ich ganz plötzlich weinen. Zum Beispiel im Supermarkt, weil ich nicht gleich fand, was ich wollte.

Plötzlich war ich wieder total instabil. Meine innere Anspannung stieg immer wieder stark an, ich war schreckhaft und ängstlich. Die „kleine Pia“ in mir drängte sich in den Vordergrund.

 

Nach außen hin wirkte ich wohl auch ziemlich launisch. Naja, ich war es auch.

Jetzt wohne ich seit drei Wochen mit meinem Liebsten zusammen und ich merke, wie ich immer entspannter werde. Klar gibt es so Tage wie heute, an denen ich in nicht so guter Stimmung bin, aber das wird es immer geben und das ist auch okay so.

Ganz zu Beginn war es auch schwierig für mich, wirklich jede Nacht jemanden neben mir im Bett liegen zu haben, aber auch hier freue ich mich mittlerweile, dass ich jede Nacht die Möglichkeit habe, mit meinem Freund zu kuscheln.

Ich vermisse auch Anka und Flocke, die Hunde, die bei meiner Mama geblieben sind, ganz schrecklich. Dabei sehe ich sie mehrmals in der Woche.

 

Die verschiedensten Gefühle prasseln teilweise im Minutentakt auf mich ein und ich freue mich ehrlich auf die nächste Therapie-Einheit …

 

Gruß und Kuss,

PiusLucius

Eine Überlebende sexueller Belästigung – Gastgeflüster

Hallo ihr Lieben!

Heute gebe ich wieder jemanden über das „Gastgeflüster“ die Möglichkeit, über seine Erfahrungen mit psychischen Problemen zu berichten. Dieses mal ist es die liebe Meike, der ich auf Instagram begegnet bin.

Sie schreibt:

„Ich heiße Meike, bin 17 Jahre alt und ich bin eine Überlebende. Wer die Serie „ToteMädchen lügen nicht“ gesehen hat, weiß jetzt sofort, über welches Thema ich in diesem Beitrag schreiben werde.

Sexuelle Belästigung!

Als ich das erste Mal sexuell belästigt wurde war ich 11. Aber das schlimmste Malwar, als ich gerade 15 geworden war. Ich war bei einem Jungen auf eine „Party“ eingeladen. Als ich nichtsahnend angekommen war, hatte ich bereits ein mulmiges Gefühl im Bauch. Im Keller, wo die Party stattfinden sollte saßen er undzwei seiner Freunde. Mir war sofort klar, dass das hier alles andere, als eine Party geben würde. Dennoch ging ich nicht, was ich bis heute bereue. Zuerst war alles okay, aber dennoch sehr angespannt und auf einmal ging es Schlag auf Schlag. Seine Freunde und er begangen mich abwechselnd anzufassen. Überall… Ich war wie erstarrt, wollte wegrennen, aber es ging nicht. Als einer der drei dann mein T-Shirt auszog und mich alle anstarrten, kam ein letzter Lebenswille in mir hoch. Ichschaffte es mich von den Händen der Jungs loszureißen und rannte. Ich rannte so schnell, wie nie zuvor und ich war geschockt, wie nie zuvor. In dieser Nacht dachten meine Eltern, dass ich bei einer Freundin schlafe, aber in Wirklichkeit warich die ganze Nacht zusammengekauert dagesessen und wusste nicht weiter.

Als ich am nächsten Tag heimkam, waren meine Eltern arbeiten. An diesem Tag war ich verstört in einer Ecke gesessen und vor mich hingestarrt. Ich fühlte völlige Leere, aber war dennoch voll mit Emotionen. Auch das viele und lange Duschen an diesem Tag und das Aufkratzen der Haut, bis sie blutig war ließ mich nicht von diesem widerlichen Gefühl auf meiner Haut entkommen.

Was macht ein solches Erlebnis mit einer Person?

Man mag es zuerst nicht glauben, aber es gibt tatsächlich ein paar wenige, gute Nebeneffekte neben den unendlich scheinenden Schlechten. Seitdem ist mir das Wohl anderer Menschen sehr wichtig. Ich sehe, wenn es einer Person nicht gut geht und irgendwie schaffe ich es meistens, dass die Personen mit mir über ihre Probleme reden und mich um Hilfe bitten, obwohl ich bisher nur einer Person auf dieser Welt die ganze Geschichte erzählt habe.

Allerdings verändert man sich auch sehr stark. Ich denke das Schlimmste ist, dass ein solches Ereignis es fast unmöglich macht einer Person blind zu vertrauen. Man denkt nach, ob vielleicht Freunde oder Menschen im eigenen Umfeld auch solche Dinge tun oder, ob ihnen schon solche Dinge passiert sind. Man wird in sich gekehrter, ruhiger und gibt sich die Schuld für das Geschehene.

Außerdem wird diese Situation mindestens 5 Mal am Tag in meinem Kopf abgespielt, wie ein Film, von dem man immer wieder die selbe Szene gezeigt bekommt. Ganz zu schweigen von den Alpträumen, die nachts auf mich warten. Was das sexuelle angeht, konnte ich mich zwei Jahre lang nicht wirklich öffnen. Küssen war das höchste der Gefühle, aber wenn mein Exfreund mir zum Spaß auf den Po klatschte oder meine Brust anfasste, kamen immer wieder diese Bilder in mir hoch und ich bekam jedes Mal Panik.

Ich spüre heute, zwei Jahre später, immer noch ihre Blicke auf meiner Haut.Aber es gibt Hoffnung! Das Wichtigste ist, dass darüber geredet wird und, dass man sich nicht selbst dafür verurteilt. Man selbst hat keine Schuld! Ich lenke mich viel durch Malen, Cello spielen oder singen auch, wenn ich keine begabte Sängerin bin, ab. Jeder muss seinen eigenen Weg finden mit einem solchen Erlebnis klar zu kommen und jeder wird damit klar kommen!“

 

gefangene Frau
Betroffene fühlen sich oft gefangen in ihren eigenen Gedanken und Erinnerungen…
Meikes Instagramseite : hilfe.bei.depressionen ; E-Mail: askmeforhelp@web.de

Der Froschkönig meines Lebens

Es gibt ein Märchen, welches von einem Prinzen erzählt, der durch einen Fluch in einen Frosch verwandelt wurde. Nur durch den Kuss einer Prinzessin würde er wieder in seine ursprüngliche Gestalt zurückkehren können.

Als wäre es ein Zufall, fällt in den Brunnen, in dem der verwandelte Prinz sitzt, eine Kugel aus Glas. Diese Kugel gehört einer Prinzessin, die dem Frosch verspricht, ihn mit ins Schloss zu nehmen, wenn er ihr die Kugel aus dem Brunnen holt.

Die Geschichte nimmt seinen Lauf und etwas widerwillig küsst die Prinzessin schließlich den Frosch, der sich auch sofort in einen Prinzen verwandelt.

Prinz und Prinzessin werden ein Paar. Sie heiraten und leben glücklich bis an ihr Lebensende.

Sie erlebten all dies wie in einem Märchen.

 

Das wahre Leben ist allerdings kein Märchen.

Ich bin weder eine Prinzessin, noch lebe ich in einem Schloss. Auch eine Glaskugel besitze ich nicht.

Vielleicht gibt es auch gar keine Flüche, die Menschen in Frösche oder andere Lebewesen verwandeln.

Und trotzdem habe ich einen Prinzen gefunden. Zwar nicht in einem Brunnen, aber dafür in der großen Stadt. In einer Stadt, die so groß ist, wie es in keinem Märchen möglich ist.

Ich war ihm sogar schon einmal begegnet, aber wie das wahre Leben nun mal so ist, hatten wir keine Augen füreinander. Wenn ich ehrlich bin, hat mich derjenige, der sich als Prinz herausstellen sollte, nicht einmal gesehen.

Schließlich hatte ich meinen Tarnumhang an.

Aber dann, Jahre später, trafen wir einander.

Wären wir in einem Märchen, würde ich schreiben, dass wir einander vor dem großen Markt getroffen hatten. Es war ein ähnlicher Ort.

Gemeinsam reisten wir beide zu einem Schauspiel, welches uns in eine andere Welt zauberte und unsere Leben sollten sich von nun an verändern.

Die Welt in der wir durch das Schauspiel waren, war voller Tiere. Der Prinz wurde zu einem Pinguin. Und ich… wurde ein bereits ausgestorbener Krebs, der im Zweifelsfall seinen Penis abwirft und diesen durch die Gegend wirft…

…aber zurück zum Märchen!

Es stellte sich bald heraus, dass der Prinz im wahren Leben ein Frosch war.

Nach dem Kuss der Prinzessin, die ich gar nicht bin, brach etwas, als wäre es ein Fluch gewesen. Der Prinz warf seine Rüstung ab und zeigte seine weiche Seite.

Da war er. Mein Froschkönig!

 

Dies ist nun 3 Jahre her.

3 ist eine Zahl, die auch im Märchen oft zu finden ist.

3 Schweinchen. 3 Brüder. 3 Wünsche.

 

Vielleicht ist dies ein Zufall. Vielleicht.

 

Bäume pflanzen mit Ecosia

Wie jeder die Welt ein bisschen besser machen kann

Hallo ihr Lieben!

Immer wieder höre ich, dass viele das Thema Nachhaltigkeit zwar interessiert, sie aber nicht wissen wo sie anfangen sollen. Das perfekte Zero-Waste und Öko-Leben erscheint so kompliziert. Aber muss es denn perfekt sein? Helfen nicht auch kleine Schritte in die richtige Richtung?

Heute gibt es von mir eine Liste (die ich immer wieder aktualisieren werde – öfter reinschauen lohnt sich also!), die kleine Schritte aufzählt, mit denen man zum Teil jeden Tag die Welt ein bisschen besser machen kann.

Dieser Beitrag entsteht übrigens im Rahmen einer Blogparade. Das heißt, einige Blogger schreiben unter dem Motto „Ich möchte nachhaltiger leben! Wo fange ich an?“. Am Ende des Beitrages werde ich euch eine Seite verlinken, auf der diese Beiträge gesammelt werden. Dort könnt ihr euch also auch noch weitere Ideen holen!

 

Naturkosmetik

Jeder von uns nutzt Kosmetik. Der eine mehr, der andere weniger. Um hier einen positiven Beitrag zu leisten, achtet darauf, dass ihr zertifizierte Naturkosmetik nutzt. Diese ist tierversuchsfrei und nachhaltiger produziert als die meiste konventionelle Kosmetik.

Hier habe ich euch bereits einen kompletten Beitrag über die Vorteile von Naturkosmetik geschrieben.

 

Eis essen – aber umweltfreundlich!

Ich liebe Eis! Wenn ich in einem Eissalon eines hole und unterwegs futtere, dann nie in einem Becher, sondern immer im Stanitzel (in Deutschland „Tüte“ genannt). Die Becher aus Pappe sind nämlich mit einer Kunststoffschicht überzogen und sind leicht vermeidbarer Abfall.

Für Zuhause habe ich Formen für Eis am Stil. So kann ich aus Obst ganz einfach Eis machen (welches noch dazu gesund ist), ohne zusätzlich Müll zu produzieren, denn diese Formen sind wiederverwendbar.

 

In der Regel nachhaltig

Etwa die Hälfte der Menschen sind weiblich und bekommt etwa einmal im Monat die Periode. Da produziert man im Laufe eines Lebens ganz schön viel Abfall. Wie man diesen mit Alternativen reduzieren kann und auch noch Geld dabei spart, habe ich euch bereits hier zusammengefasst.

 

Brillen für einen besseren Blick in die Zukunft

Kontaktlinsen produzieren im Gegensatz zu Brillen regelmäßig Müll. Auch die Kontaktlinsenflüssigkeit ist nicht gerade umweltfreundlich.

Ein Brillengestell hingegen hat man meist ein paar Jahre.

 

Recyclingpapier

Muss man sich wirklich mit extra produziertem Papier den Po abwischen? Ist eigentlich ganz schön schade um die vielen Bäume, die dafür gebraucht werden, nicht wahr? Lieber wo es nur geht zu Recyclingpapier greifen. Egal ob für Klopapier oder Schulheft.

 

Besteck für unterwegs

Am Weg zur Verabredung noch schnell Nudeln beim Imbiss holen? Ja, aber ohne das Plastikbesteck oder die Holzstäbchen nehmen zu müssen!  Einfach eine Gabel in der Tasche haben und nach dem Gebrauch wieder mit nach Hause nehmen.

 

Fußabdruck checken

Und zwar nicht nur irgendeinen, sondern den ökologischen! Auf  www.mein-fussabdruck.at kann man sich seinen eigenen ungefähren Verbrauch an Ressourcen errechnen und mit diesem sieht man, wie viele Erden es gäben müsste, wenn alle Menschen diese Art von Konsum leben.

Man sieht dadurch, wo man noch die eine oder andere Sache verbessern könnte und die Website bietet auch Tipps und Tricks, wie man das anstellen kann.

 

Mehr Bio kaufen

Kontrollierte Biobetriebe dürfen ihre Pflanzen nicht mit giftigen Pestiziden oder ähnlichem behandeln. So kommt auch kein Gift auf die Frucht oder ähnliches. Außerdem erhalten einige Betriebe einen gesunden Boden.

So helfen wir nicht nur der Umwelt, sondern tun auch uns selbst etwas Gutes.

 

Flüge meiden

Flugzeuge sind gewaltige Maschinen, die sehr viel Treibstoff brauchen. Flüge meiden ist also aktiver Umweltschutz!

Wenn es sich nicht vermeiden lässt zu fliegen, kann man kompensieren, indem man an Projekte spendet, die beispielsweise Bäume pflanzen. (Noch besser ist es aber eben, so gut es geht zu verzichten!)

 

Weniger tierisches

Tierische Nahrungsmittel verbrauchen enorm viele Ressourcen. Schließlich muss sehr viel Futter gefressen werden, um zum Beispiel einen Kilo Fleisch zu erzeugen. Auch die Tiertransporte und die Ausscheidungen der Tiere produzieren viele Treibhausgase.

Tierleid verhindern bedeutet also auch die Natur schützen.

Es muss auch nicht jeder sofort vegan leben, aber wie wäre es mit einem veganen Tag in der Woche? Oder ein paar vegetarische Speisen mehr pro Woche?

 

Kein Standby Modus mehr

Bei vielen Geräten gibt es einen Standby Modus. Dieser verbraucht aber auch (unnötig) Energie. Geräte also komplett abschalten!

 

Drehtüren nutzen

Klingt vielleicht im ersten Moment verrückt, aber Drehtüren, wie man sie oft bei Einkaufszentren vorfindet, sind so konstruiert, dass die klimatisierte Luft im Gebäude bleibt und die Klimaanlage so weniger arbeiten muss als bei den normalen Türen.

 

Eigenen Sauerstoff produzieren

Wie das geht? Indem man einen Baum pflanzt! Je nach Art und Größe kann ein Baum Sauerstoff für bis zu sechs Menschen produzieren. Sein ganzes Leben lang!

Ein Baum ist übrigens auch ein tolles Geschenk für Geburten oder Hochzeiten.

 

Papier doppelseitig nutzen

Regelmäßig kommen Rechnungen in den Briefkasten geflattert und auch in Studium und Beruf brauchen die meisten von uns immer wieder Papier.

Bevor es in den Papiercontainer wandert, kann man die Rückseiten für Notizen etc. nutzen.

Bei Ausdrucken achte ich persönlich darauf, das Papier auf beiden Seiten zu bedrucken und die Schriftgröße etwas kleiner zu stellen.

So werden Papier und Tinte ganz einfach gespart.

Und immer wieder überlegen, ob man den Ausdruck wirklich braucht.

 

Lernen um zu verändern

Vor allem geschichtliches und naturwissenschaftliches Wissen hat eine große Bedeutung, wenn wir die Welt ein bisschen besser machen wollen. Da wir mit diesem Wissen allerdings nicht geboren werden, ist es wichtig, sich immer weiter zu bilden.

In Zeiten des Internets ist es auch einfacher denn je! Es gibt so viele tolle Dokus, zum Beispiel über Tier- oder Umweltschutz, die meist auch kostenlos zugänglich sind.

 

Wissen weitergeben

Und das erworbene Wissen kann man prima weiter geben. Dabei sind vor allem auch Tipps für den Alltag Gold wert. Schließlich können wir da am meisten verändern.

 

Jeden Ort schöner verlassen

Ich habe mir vorgenommen, jeden Ort möglichst schöner zu verlassen, als ich ihn vorgefunden habe. So hebe ich zum Beispiel Zigarettenstummel oder anderen Müll auf oder mache eine andere Sache, die mir sinnvoll erscheint, um den jeweiligen Ort besser zu verlassen.

 

Fair statt Fast Fashion

Vor allem Kleidung wird viel zu oft viel zu billig produziert. Insbesondere die Arbeiter, die die Ware herstellen, arbeiten oft unter widrigen Umständen und bekommen ein paar Cent von dem Preis, den wir im Laden zahlen.

Noch dazu wird immer öfter so produziert, dass die Kleidung, wenn es gut läuft, eine Saison hält.

Wer lieber ein paar Euro mehr zur Hand nimmt und in qualitativ bessere Fair Fashion statt Fast Fashion investiert, der hat meist länger etwas davon und auch diejenigen, die diese Produkte herstellen, können so ihre Familien leichter ernähren.

Ethletic Shoes
Auch faire Schuhe gibt es! Beispielsweise von „ethletics“.

Secondhand tut allen gut

Die nachhaltigste Form des Konsums ist sogenanntes „Secondhand“. Die Ressourcen wurden für einen erzeugten Gegenstand schon verbraucht und so ist es besonders nachhaltig, wenn man diesen Gegenstand möglichst lange nutzt.

Für die Umwelt also optimal.

Und bares Geld lässt sich dabei auch sparen.

 

Die Demokratie erhalten

So gut wie niemand möchte in einer Diktatur leben. Ich übrigens auch nicht.

Da Frauen vor genau 100 Jahren um das Wahlrecht gekämpft haben, darf ich als Frau in Österreich wählen.

Obwohl Politik manchmal fast schon nervig sein kann, nutze ich dieses Recht. Denn so habe ich die Möglichkeit mitzubestimmen und meine Stimme zu nutzen.

 

Tiere aus dem Tierschutz statt vom Züchter

Haustiere sind etwas Feines. In Tierheimen warten viele Tiere auf ein neues Zuhause. Auch Jungtiere! Denen eine Chance geben ist Tierschutz pur.

(Wer kein Tier bei sich aufnehmen kann, aber trotzdem etwas tun will, kann in Tierheimen beispielsweise aushelfen.)

 

Kleine Betriebe unterstützen

Für kleine Betriebe zählt jeder Kunde. Zwar sind Produkte von großen Unternehmen meist etwas günstiger, aber hin und wieder sollte man auf alle Fälle auch die Kleinen unterstützen!

 

Stoffbeutel immer dabeihaben

Stoffbeutel kann man wunderbar klein zusammenfalten und so in jede Tasche stecken. Spontane Einkäufe sind so kein Problem mehr und es müssen keine Plastik- oder Papiersackerl gekauft werden.

 

Reparieren (lassen)

Viele Dinge landen im Müll, weil sie kaputt sind. Dabei kann man sie in vielen Fällen reparieren. Wer geschickt ist, kann es selbst versuchen oder man gibt einem Schuster oder Schneider Arbeit.

 

Blut oder Blutplasma spenden

Wer Menschen helfen will und gesund ist, kann Blut oder Blutplasma spenden. Nach Unfällen oder Operationen wird manchmal Fremdblut gebraucht, um Leben zu retten.

Aus Blutplasma können lebensnotwendige Medikamente hergestellt werden.

Erkundigt euch nach den Möglichkeiten in eurer Nähe!

 

Sand statt Salz

Der Winter kommt und so auch die vereisten Straßen. Wer selbst streut sollte auf Salz verzichten und Sand nutzen. Salz zieht nicht nur in den Boden und ist so alles andere als umweltfreundlich, sondern ist auch schädlich für Haus und Wildtiere, die mit den blanken Pfoten darauf gehen und das Salz ablecken.

 

Erst rechnen, dann Malen

Manchmal müssen Wände neu gestrichen werden. Bevor man in den Baumarkt fährt, sollte man die Fläche der Wände berechnen, um möglichst genau Farbe kaufen zu können. Spart Geld und man muss nicht unnötig viel Farbe zum Recyclinghof bringen.

 

Schwächeren helfen

Jeder kann mal in eine Situation kommen, in der er Hilfe braucht. Deshalb sollte man auch anderen Menschen, die Hilfe brauchen, unterstützen.

 

Seife im Hotel verweigern

In den meisten Hotels findet man als Gast im Bad kleine extra verpackte Seifen. Diese liegen zu lassen hilft, unnötige Verpackung zu sparen. Einfach ein kleines Stück der eigenen Seife abschneiden und in die Reisetasche packen  hilft der Umwelt.

 

Heizung runter

Die Heizung ein Grad Celcius runter drehen macht für einen selbst kaum etwas aus. Meistens merkt man den Unterschied nicht. Aber dieser kleine Schritt spart Energie und ist somit nicht nur gut für unsere Umwelt, sondern auch für unsere Geldbörse.

 

Eisfach abtauen

Einmal im Jahr sollte das Eisfach oder die Gefriertruhe komplett abgetaut werden. Das spart bis zu 30% Strom!

 

Lufttrocknen lassen

Haare und Wäsche trocknen auch prima ohne Trockner oder Haarföhn. Lufttrocknen spart viel Energie und Geld.

 

Wasserhahn zudrehen

Viele lassen beim Rasieren oder Zähneputzen das Wasser laufen. Wenn man bedenkt, dass man zweimal täglich Zähne putzt und sich meist auch nicht selten Rasiert, kommen einige Liter Wasser zusammen, die aufwendig wieder aufbereitet werden müssen.

 

Geschirrspüler statt Handwäsche

Ein Punkt der mir sehr in die Hände spielt, denn ich hasse es regelrecht, Geschirr mit der Hand abwaschen zu müssen. Zum Glück wohne ich in einem Haushalt mit Geschirrspüler!

Und noch dazu wird weniger Wasser und Energie verbraucht, wenn man die Maschine arbeiten lässt.

Neuere Geschirrspülmaschinen haben sogar Energie-Spar-Programme, die noch sparsamer sind.

 

Losen Tee genießen

Vor allem im Herbst und Winter trinke ich wahnsinnig gerne Tee. Hier versuche ich auf Teebeutel zu verzichten und losen Tee zu genießen. So spare ich den einen oder anderen Teebeutel und kann trotzdem Tee schlürfen. Auf Märkten und in vielen Apotheken kann man losen Tee ohne Probleme erhalten. Wenn man sein eigenes Behältnis mitnimmt, kann man auch hier nochmal Verpackung sparen.

 

Holzzahnbürsten

Auch die Zähne kann man umweltfreundlich putzen. Ein wichtiger Schritt hier sind Zahnbürsten aus Holz statt aus Plastik. Und keine Angst: Holz wirkt antibakteriell und ist somit keinesfalls unhygienischer als das Plastik

 

Ecosia statt Google fragen

Die Firmen, die Suchmaschinen betreiben, verdienen mit jeder Suchanfrage Geld. Klar, umsonst würden sie ja nicht arbeiten.

Und auch mit unseren Suchanfragen können wir der Umwelt helfen, und zwar, indem wir Ecosia statt Google nutzen. Ecosia pflanzt mit seinen Einnahmen nämlich Bäume und diese sind wahre Helden was den Umweltschutz betrifft, da sie Kohlenstoff, welches ein Treibhausgas ist, binden.

Ecosia ist für den Nutzer kostenlos und gibt es auch fürs Smartphone.

Es wird einem übrigens auch angezeigt, wie viele Bäume durch die eigenen Suchanfragen schon gepflanzt wurden.

Bäume pflanzen mit Ecosia
Bäume sind das Atmungsorgan der Natur und ein natürlicher Filter. Also helft dabei, möglichst viele zu Pflanzen!

 

Regional kaufen

Regional kaufen bedeutet kurze Transportwege. Also ganz klar, dass Produkte aus Österreich besser für die Umwelt (und auch die heimische Wirtschaft) sind, als beispielsweise Wein aus Frankreich oder Butter aus Irland.

 

Keine Einweg-Rasierer mehr

Viele von uns rasieren sich. Einweg-Rasierer, die man nach wenigen Rasuren in den Müll wirft, verbrauchen wahnsinnig viele Ressourcen. Viel besser sind Rasierer mit Wechselkopf oder ein Rasierhobel, bei dem lediglich die Klinge gewechselt werden muss. (Ein Rasiermesser ist eine komplett müllfreie Variante, allerdings nicht für jeden etwas.)

Wer noch Einwegrasierer hat, sollte sie erstmal aufbrauchen oder beispielsweise Obdachlosenzentren spenden. Keinesfalls einfach unbenutzt wegwerfen!

 

Mini-Packung ergibt maximalen Müll

Mittlerweile gibt es fast alles in Mini-Packungen. Diese produzieren aber viel Verpackungsmüll. Also lieber große Packungen kaufen. Diese sind meist auch günstiger.

 

Qualität statt Quantität

Gute Qualität ist zwar meist etwas teurer, aber die zahlt sich auch aus. Bessere Herstellungsbedingungen, längere Haltbarkeit und so weiter.

 

Borgen statt kaufen

Viele Dinge brauchen wir vielleicht einmal und dann nie wieder. Diese Dinge können wir uns ausleihen, statt sie extra zu kaufen. Egal ob bei Freunden, Nachbarn oder in einem Verleih. Spart Geld und Ressourcen.

 

Selbst anbauen

Jeder kann Küchenkräuter selbst anbauen. Auch Paradeiser (Tomaten) kann man prima auf der Fensterbank oder am Balkon pflanzen. Wer einen Garten hat, kann sich mit Beeren selbst versorgen. Nutzt das!

 

„Unkraut“ wachsen lassen

Meine Wiese ist voll mit Klee, Löwenzahn und anderem Grünzeug. Und ich finde es super! Abgesehen davon, dass meine Schildkröten sich ihr Futter so zum Teil selbst beschaffen können, finden auch andere Tiere es super, dass wir das vermeintliche Unkraut nicht vernichten. Insekten, die sehr wichtig für unser Ökosystem sind, haben so die Möglichkeit, Nektar aus den Blüten zu holen.

Eine blühende Wiese entsteht schnell, wenn man giftige Unkrautvernichter beiseitelässt und sieht noch dazu schön aus.

 

Menschenrechtsverletzungen boykottieren

Einige große Firmen unterstützen schreckliche Bedingungen. „Nestlè“ beispielsweise meint, Wasser sei KEIN Menschenrecht. Ohne sauberes Trinkwasser kann der Mensch nicht überleben und trotzdem will das Unternehmen Wasser immer weiter privatisieren.

Wir als Konsumenten können bei jedem Einkauf unsere Stimme gegen solch ein Vorgehen abgeben, indem wir Produkte solcher Firmen (und ganz wichtig auch deren Tochterfimen – Listen wer zu welchem Konzern gehört, findet man im Internet) nicht kaufen, sondern auf Alternativen zurückgreifen.

 

Fahrgemeinschaften bilden

Gerade am Land ist das Auto nur schwer wegzudenken. Allerdings ist durchaus bekannt, dass die Kraftfahrzeuge nicht gerade toll für die Umwelt sind. Ein guter Kompromiss sind hier beispielsweise Fahrgemeinschaften, die Treibstoff und so auch Geld sparen.

Wenn man zum Einkaufen fährt, kann man ja auch den Nachbarn fragen, ob man ihm etwas mitnehmen soll. So muss er einmal weniger das Auto starten.

 

Feste Seife und festes Shampoo

Verpackungsmüll sparen ist eine wirklich wichtige Sache. Ein ganz einfacher Schritt ist eine feste Seife und festes Shampoo. Seife gibt es auch für empfindlichere Haut (und seifenfreie Waschstücke gibt es auch in der Apotheke für sehr trockene Haut). Feste Seife gibt es mittlerweile auch im Drogeriemarkt. Man muss sie nur etwas aufschäumen und hat ganz normales Shampoo nur mit weniger Müll.

 

Sich ehrenamtlich einsetzen

Im Natur- und Tierschutz werden immer helfende Hände gebraucht. Aber auch im sozialen Bereich.

Jeder kann helfen! Hört euch um, wo in eurer Nähe Hilfe gebraucht wird und helft. Auch wenn es nur ein paar Stunden sind, werden diese dankbar angenommen werden.

 

Heizung und Klimaanlage rechtzeitig abdrehen

Wer einheizt oder die Klimaanlage laufen hat, kann eine halbe Stunde, bevor er das Haus verlässt, abdrehen und so Energie sparen. Warm beziehungsweise kühl genug bleibt es bis zum Schluss ohne Probleme.

 

Naturfasern statt Plastik tragen

Wir alle tragen Kleidung. Und auch mit dem was wir tragen, können wir einiges beitragen.  Achtet auf Naturfasern und versucht künstliche Stoffe zu vermeiden. Fasern wie Leinen oder Baumwolle werden nicht wie andere Stoffe aus Erdölen hergestellt und produzieren auch kein Mikroplastik beim Waschen. Also in jeder Hinsicht besser.

 

Kompost als Dünger

Pflanzen müssen gepflegt werden. Wasser und hin und wieder mal ein bisschen Dünger. Aber da braucht es nix Chemisches! Kompost ist das Beste für Pflanzen und komplett natürlich.

Wer die Möglichkeit hat, einen eigenen Komposthaufen zu haben kann auch hier die Umwelt schonen, indem der Abtransport des Biomülls nicht notwendig ist.

(Wer keinen Garten hat, kann sich zum Beispiel eine Wurmkiste bauen.)

 

Hundegold beseitigen

Abgesehen davon, dass es echt nicht schön ist, wenn man in eine Hundehaufen tritt (was meiner Meinung nach bestimmt dazu beiträgt, dass der Eine oder Andere zum Hundehasser wird und beispielsweise Giftköder legt), ist Hundekot ein potenzieller Überträger verschiedenster Erkrankungen und Parasiten. Also ab damit in den Restmüll.

 

Sich helfen lassen

Anderen helfen ist wichtig. Genauso wichtig ist es, selbst auch Hilfe anzunehmen! Denn es nutzt niemandem, wenn es einem schlecht geht.

 

Stoffservietten und Taschentücher

Früher wurden sie ganz selbstverständlich genutzt und sind leider in Vergessenheit geraten. Mit Stofftaschentüchern und Stoffservietten kann man ganz einfach Papier sparen.

Wenn die Nase mal so läuft, dass man mit dem Waschen nicht hinterher kommt, am besten Papiertaschentücher in den Papp-Spendern (die es auch aus Recyclingkarton gibt), so spart man die Folie, die um die kleinen Päckchen gewickelt ist.

 

Medikamente nicht im Hausmüll entsorgen

Es kann schnell passieren, dass man mal ein Medikament kauft, aber nicht alles aus der Packung aufbrauchen muss. Irgendwann laufen Arzneimittel dann ab. Was dann? Viele werfen die Tabletten einfach in den Müll oder noch schlimmer in die Toilette.

So können die Inhaltsstoffe schnell in die Umwelt gelangen. Was uns beim Gesundwerden hilft, kann in Gewässern großen Schaden anrichten.

Die meisten Apotheken nehmen abgelaufene Medikamente ohne Probleme an und entsorgen diese dann fachgerecht.

 

Zigarettenstummel nicht auf den Boden werfen

Dass Rauchen alles andere als gesund ist, brauche ich euch ja nicht sagen. Aber auch für die Umwelt sind Zigaretten ungesund. Tiere fressen Zigarettenstummel vom Boden und vergiften sich so und das Grundwasser wird ebenfalls verschmutzt.

Deshalb gehören Zigarettenstummel in einen Aschenbecher und nicht auf den Boden.

Vögel auch im Sommer füttern

Vögel finden immer weniger Insekten zur Nahrung. Wenn man ihnen auch über die Frühlings- und Sommermonate Futter zur Verfügung stellt, können sich die Elterntiere daran satt essen und haben so mehr Zeit und Energie, um Insekten für ihre Jungen zu fangen.

Aber bitte keine Brotstückchen oder ähnliches füttern! Diese machen Vögel krank und das ist nicht im Sinne des Tierschutzes. Lieber im Tierfachhandel (oder oft auch im Baumarkt) Samen kaufen und an einem geschützten Platz verfüttern.

 

Nicht vergessen: Niemand muss die ganze Welt auf einmal retten!

Also nicht unterkriegen lassen, wenn jemand auf den Punkten herumhakt, die vielleicht noch nicht so optimal laufen. Jeder einzelne Schritt zählt. Ganz egal, wie groß er ist!

 

Was sind eure Tipps und Tricks in Sachen Nachhaltigkeit?

 

Gruß und Kuss,

PiusLucius

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Meine Erfahrung mit Zwangsgedanken und was mir geholfen hat – Gastgeflüster

Hallo ihr Lieben!

Heute gibt es einen Gastbeitrag von der lieben Lea (wir haben ihren Namen geändert). Sie erzählt uns von ihren Zwängen und wie sie damit umgeht:

Was ist der Zwang?

Meine Therapeutin sagt, der Zwang ist ein Monster, das wir ins Abstellkammerl sperren müssen und wenn es sich herauswagt, schlagen wir die Türe wieder zu.

Der Zwang ist auch eine Störung des Gehirns, die dazu führt, dass unsinnige oder unangenehme Gedanken nicht aussortiert werden, sie bleiben quasi hängen im Gehirn und egal wie sehr man versucht sie abzuschütteln und sich ihrer Unangebrachtheit, Unsinnigkeit und Realitätsfremdheit bewusst ist, gehen sie trotzdem nicht einfach weg.

Je mehr man sie loswerden will, desto mehr Präsenz bekommen sie. Das hängt damit zusammen, dass Menschen wie ich – also Betroffene – mit sehr starken Emotionen, wie Angst, Ekel und Abscheu auf diese Gedanken reagieren, weil sie ihren eigenen Werten wiedersprechen.

Ich fände es zum Beispiel sehr schlimm ein gewalttätiger Mensch zu sein.

Das bin ich gar nicht, aber der Gedanke, es könnte so sein, macht mir sehr viel Angst. Wenn ich also einen aggressiven Gedanken habe, setzt sich dieser in meinem Kopf fest
und ich werde ihn nur schwer wieder los.
Pervers zu sein fände ich auch ganz schlimm – Perversionen rufen in mir ganz starke Abscheu und Ekel hervor.
Das sind Beispiele für Zwangsgedanken. Auf Zwangsgedanken reagieren Betroffene
mit Zwangshandlungen. Es gibt offene Zwangshandlungen, wie z.B. beim
Waschzwang, aber auch mentale Zwangshandlungen. Ich führe keine offenen
Zwangshandlungen aus – meine Form von Zwang unterscheidet sich daher von
den allgemeiner bekannten Zwängen – ich leide primär unter Zwangsgedanken.
Wohl aber versuche ich manchmal mich mental zu beruhigen, in dem ich mir z.B.
selbst rückversichere, dass ich nicht gewalttätig bin.
Das mag sinnvoll klingen, ist es aber nicht, weil das Gehirn dadurch lernt, dass es einen Grund gibt beunruhigt zu sein, wo es keinen gibt und dann immer öfter beruhigt werden muss, was nie lange klappt. Mentale Beruhigung ist eine verdeckte Zwangshandlung. Vermeiden ist auch eine Zwangshandlung.

Früher habe ich Dinge und Situationen vermieden, die mich an meine Zwangsgedanken erinnern könnten.

Solche Verhaltensweisen (Beruhigung, Vermeidung etc.) muss man lernen zu
unterlassen, weil sie den Zwang langfristig stabilisieren.
Am Anfang meiner Erkrankung wusste ich noch nicht was mit mir los ist, da hatte ich wirklich große Angst ich könnte tatsächlich ein schlechter Mensch sein und diese Vorstellung hat mich sehr, sehr traurig gemacht, weil ich mich immer sehr bemüht habe ein guter Mensch zu sein – da waren Beruhigung und Vermeidung quasi die einzigen
Methoden die mir einfielen um die Angst erträglich zu machen.

Der Zwang hatte einen massiven Angriff auf meine Identität gestartet und ich konnte mich immer schlechter dagegen wehren.

Ich musste sehr, sehr stark sein um das auszuhalten. Mir war damals meistens schon bewusst, dass meine Gedanken absurd sind, aber manchmal hat mich die Angst so erfasst, dass ich dachte, die Dinge die ich denke könnten wirklich wahr sein. Das ist jetzt viele Jahre später manchmal Inhalt meiner Zwangsgedanken.
Ich finde es ganz, ganz entsetzlich, dass mich der Zwang so im Griff hatte, dass ich diese Dinge manchmal wirklich kurz geglaubt habe, und deshalb setzt sich dann der Gedanke / die Erinnerung, dass das so war fest und ich grüble darüber nach.
Grübeln ist in meinem Fall auch ein Symptom des Zwangs und etwas von dem ich weiß, dass ich lernen muss es zu unterlassen, was mir aber noch schwer fällt.

Vor ca. drei Jahren ging es mir (nach gescheiterten Versuchen in psychoanalytischer und personenzentrierter Psychotherapie) über einen längeren Zeitraum sehr schlecht.

Ich Erfuhr vom 8- wöchigen verhaltenstherapeutischen Turnus im AKH.
Das Programm war für mich teilweise sehr anstrengend, weil es auf der Station wenig Rückzugsraum gab und es mich auch betrübt hat, so viele Menschen zu sehen, denen es auch schlecht geht.
Es hat mich auch gestört, dass die Therapeutinnen und die behandelnden
Ärzte noch in Ausbildung waren. Ich hätte mich sicherer gefühlt und besser
verstanden bei jemanden, der schon mehr Erfahrung gehabt hätte mit meinem
konkreten Problem.
Ich habe aber motiviert und engagiert an allen Therapien teilgenommen und einige Methoden zur Zwangsbewältigung gelernt. Die psychotherapeutische Leiterin der Station hat mir dann die Kontakte von drei Verhaltenstherapeutinnen gegeben, die sie für mich empfehlen würde und ich fand alle drei beim Erstgespräch schon sehr sympathisch.
Schließlich hab ich mich relativ intuitiv für einen Therapeutin entschieden und dort bin ich jetzt seit drei Jahren in Therapie.

Ich bin sehr froh, dass ich eine Verhaltenstherapie begonnen habe.

Meine Therapeutin hat mir viele unterschiedliche Übungen
beigebracht und wir haben stark an der Verbesserung meines Selbstwertgefühls
gearbeitet. Ich fühle mich von ihr akzeptiert und wertgeschätzt und mag sie sehr
gerne. Sie vermittelt mir, dass sie an mich glaubt und stolz ist auf mich und
meine Fortschritte.

Folgende Punkte haben mir in der Vergangenheit besonders geholfen und / oder helfen mir noch heute:

  • Es war für mich sehr wichtig eine Diagnose zu bekommen und zu lernen, was die Ursachen meiner Erkrankung sind und wie sie funktioniert.
  • Medikamente – Serotonin-Wiederaufnahmehemmer helfen meinem Gehirn dabei normal zu arbeiten.
  • Verhaltenstherapie – es gibt eine Menge Studien dazu, dass Verhaltenstherapie die langfristig wirksamste Methode für Zwangsstörungen ist. Andere Therapieformen sind leider oft wenig effektiv. Ich wünsche mir, dass Betroffene gleich an die richtige Adresse geschickt werden, wenn sie Hilfe suchen.
  • Beschäftigung mit Dingen, die mir Spaß machen, die mich Interessieren und die mir wichtig sind: Freunde treffen, kreativ sein, Bewegung, Arbeit und Studium.
  • Mir über meine eigenen Stärken und Qualitäten bewusst zu werden.“
Ich hoffe, ihr fandet den kleinen Einblick, den uns Lea in ihre Zwangsgedanken gegeben hat, auch so interessant wie ich. Sollten Fragen an sie aufkommen, kann ich diese gerne weiterleiten.

Gruß und Kuss,

PiusLucius

Trotz Angststörung aufs Festival

Ein Festival kann eine echt coole Sache sein, wenn man das richtige für sich gefunden hat.

Wenn man allerdings eine Angststörung hat, kann so ein Festival aber eine sehr große Herausforderung werden.

Ich habe es gewagt und bin dieses Jahr aufs Nova Rock gefahren. Das letzte Mal war ich im Jahr 2015 dort.

Seither hat sich einiges in meinem Leben geändert. Zwischendurch ging es mir so mies, dass ich nicht mal mit den Öffis fahren konnte. Zu der Zeit war es unmöglich, auf eine Veranstaltung wie diese zu gehen und lange dachte ich, ich würde nie wieder auf ein Konzert oder gar ein Musik-Festival gehen können.

Aber ich wollte so gerne wieder auf ein Festival. Trotz meiner Probleme mit der Angst.

Mittlerweile geht es mir um ein gutes Stück besser, doch topfit ist meine Psyche in dieser Hinsicht trotzdem nicht. Gerade in Menschenmengen bin ich relativ anfällig für Panikattacken.

Deshalb konnte ich natürlich nicht unvorbereitet losfahren.

Wie ich euch bereits in einem älteren Beitrag erzählt hatte, war ich im Laufe der letzten Jahre immer wieder auf kleinen Konzerten und habe dort meine persönlichen Grenzen Schritt für Schritt erweitert. Auch bei anderen Veranstaltungen (oder einfach am Wochenende auf einer Einkaufsstraße) konnte ich „üben“.

Besonders seit dem Kauf der Tickets waren meine Gedanken oft bei meinen ganz persönlichen Vorbereitungen für das Festival und scheinbar waren diese nicht umsonst, denn bis auf einen kleinen Zwischenfall (in der Zuschauermenge überfiel mich einmal plötzlich die Angst, doch sobald ich aus dem regen Treiben etwas draußen war, konnte ich langsam wieder herunterfahren) lief alles sehr gut!

Deshalb möchte ich mit euch ein paar Punkte teilen, die ich befolgt habe und von denen ich überzeugt bin, dass sie auch dem einen oder anderen meiner Leser helfen könnte, trotz Angst eine so große Veranstaltung genießen zu können.

Sich gut vorbereiten

Ich habe ja schon erwähnt, dass ich mich auf das Festival besonders gut vorbereitet habe. Schließlich wollte ich so wenig Risiko wie möglich eingehen. Ich habe die Gegebenheiten des Geländes studiert und sowohl mit meinem Liebsten, als auch mit meiner Therapeutin besprochen, wo „Gefahren“ lauern können und wie ich mit verschiedenen Situationen umgehen kann.

Begleitung einweihen

Auf ein Festival fährt man selten alleine, besonders dann nicht, wenn man an einer Angststörung leidet.

Da ist es besonders wichtig, dass man seine Begleitung einweiht. Woher sollen die anderen denn wissen, was los ist und was zu tun ist, wenn man plötzlich eine Panikattacke bekommt?

Auch wenn es vielleicht etwas schwer fällt: Den Freunden Bescheid geben ist Gold wert, denn das Wissen, dass die anderen richtig reagieren können, gibt schon sehr viel Sicherheit.

Dieses Abenteuer bin ich mit meinem Liebsten und einem befreundeten Pärchen angegangen.

Mein Liebster weiß natürlich, wie es mit meinen Ängsten aussieht und obwohl meine beiden Freunde grundsätzlich wissen, dass ich mit der Angst das eine oder andere Problem habe, habe ich sie extra für das Festival noch einmal gebrieft.

Erprobte Skills mitnehmen

Skills sind eine tolle Sache, denn so werden (unter anderem) Gegenstände oder kleine Übungen, die einen in eine „akzeptable“ Anspannung bringen können.

Ein Festival ist für die meisten von uns eine Ausnahmesituation und da ist es durchaus empfehlenswert, die eine oder andere Sache mit dabei zu haben. Bei mir waren es zum Beispiel ein kleiner Knetball und ein Ätherisches Öl, welches ich mir auf ein Wattepad tropfe. Auch ein paar mentale Übungen trage ich in solchen Fällen quasi mit mir mit.

Was man mitnimmt sollte allerdings erprobt sein, denn im Falle einer Panikattacke sollte die Anwendung ihren Nutzen zeigen.

Einen Notfallplan bereit haben

Selbst für Menschen ohne Angststörung kann ein Festival sehr stressig werden. In dem Fall hat man aber eher selten einen Notfallplan an der Hand.

Für mich war ein solcher Plan allerdings sehr wichtig. Er gab mir viel Sicherheit, denn ich wusste in jedem Moment, dass ich, sollte es mir zu viel werden, ihn einfach nur Schritt für Schritt abgehen musste.

Ich wusste, in welcher Tasche ich meine Skills hatte und dass meine Freunde auch wusste, wo mein Notfallsmedikament war. Außerdem hatte ich eine Reihe von Telefonnummern (unter anderem von meiner Therapeutin), die ich anrufen konnte. Und auch die Möglichkeit nach Hause zu fahren bestand jederzeit.

Ruhepausen einplanen

Auch wenn es auf einem Festival eine gar nicht so leichte Aufgabe ist, zur Ruhe zu kommen, ist es wahnsinnig wichtig. Selbst wenn man kein Problem mit der Angst hat!

Wir haben uns für unser Lager ein Plätzchen relativ am Rand des Geländes gesucht und dort verbrachte ich auch regelmäßig Zeit damit, die Augen kurz zu zumachen, auch ohne zu schlafen, und meine Anspannung etwas abfallen zu lassen.

Wäre das nicht möglich gewesen und meine Anspannung wäre zu hoch geworden, wäre ich mit meinem Liebsten zum Auto und für ein oder zwei Stunden ein paar Kilometer vom Trubel weggefahren.

Feiern – aber ohne Alkohol

Alkohol (und auch andere, nicht legale Substanzen) kann die Stimmung verstärken. Es ist also keine gute Idee, etwas zu trinken, wenn man an posttraumatischen Belastungsstörungen oder einfach an einer Angststörung leidet.

Mit alkoholfreien Getränken macht das Feiern genauso Spaß!

Trotz Angststörung am Festival
Durch ein paar Maßnahmen konnte ich das Festival wieder richtig genießen!

Gruß und Kuss,

PiusLucius