Eine Herzenssache? – Monatsrückblick Jänner 2020

Der Jänner ist rum und so gibt es wieder einen kleinen Monatsrückblick. Nachdem die Weihnachtszeit und der Advent ja doch recht voll waren, habe ich mir im neuen Jahr bewusst mehr Zeit für mich genommen.

Ein gemütlicher Abend mit Freunden?

Gleich zu beginn des Monats haben wir ein paar wenige Freunde eingeladen, um einen Punsch zu trinken und bei uns eine gemütliche Zeit zu verbringen.

Auch wenn der Abend nicht so verlaufen ist, wie wir es uns gedacht hatten, war es wirklich schön und ich kann nur an jeden appellieren, öfter mal einfach so Zeit mit seinen Liebsten zu verbringen.

Im Buchungsfieber?

Was auffällig war im Jänner – ich habe gleich mal drei Reisen gebucht und noch eine weitere ist geplant. Die erste startete direkt in der ersten Februarwoche und war eine wunderbare Zeit.

Demnächst wird es auch einen Reisebericht und ein Video darüber geben.

Ein Auf und Ab?

Psychisch war der Jänner für mich recht schwierig, da es ein ewiges Auf und Ab war. Der Dezember hat mich viel Kraft gekostet und das habe ich gleich zu Beginn des Jahres ziemlich gemerkt.

Ich habe sehr viel Zeit in der Badewanne verbracht und habe versucht, möglichst kein schlechtes Gewissen zu haben, da so ein Bad ja doch recht viel Wasser verbraucht.

Neben den ganz schlechten Tagen hatte ich aber auch prima Zeiten und an denen versuche ich mich fest zu halten.

Auf Herz und Nieren?

Zu Weihnachten hatten mein Liebster und ich einen Besuch in den Körperwelten geschenkt bekommen. Ich war richtig glücklich, denn ich wollte schon immer einmal in diese Ausstellung.

Leider war an dem Tag, an dem wir dort waren, richtig richtig viele Menschen dort. Dadurch hatte ich ehrlich gesagt nicht die Ruhe, mir alles so intensiv anzusehen, wie ich es eigentlich wollte, da mich solche Menschenmengen dann doch noch ziemlich nervös machen.

Aber an sich ist die Ausstellung wirklich sehr spannend und ich kann sie jenen weiterempfehlen, die sich für Körper, Anatomie und Gesundheit interessieren.

Ende der Kieferbeschwerden?

Wer meinen Dezember-Rückblick gelesen hat, weiß, dass ich da einen chirurgischen Eingriff am Kiefer hatte, da ich in den letzten Jahren starke Schwierigkeiten mit dem Kieferknochen, ein paar Zähnen und letztendlich auch meiner Gaumenplatte hatte.

Im Jänner war ich noch einmal in der Klinik für eine Nachuntersuchung und einen weiteren kleinen Eingriff, der mir noch mehr geholfen hat.

Mittlerweile ist alles gut abgeheilt und ich bin richtig verblüfft, denn seit gut einem Monat bin ich schmerzfrei, was nach vier Jahren fast mit chronischem Schmerz im Mund wirklich ungewohnt, aber auch echt toll ist.

Wieder mehr Ghibli Filme?

Lady Bird

hatte ich bereits im Kino gesehen und ist ein angenehmer Film über ein Mädchen, welches sich „Lady Bird“ nennt und sich in einem Alter befindet, in dem man sich selbst und seine Prioritäten immer wieder finden muss.

Hier kommt ihr zum Trailer.

Vielleicht lieber morgen

ist einer meiner liebsten Filme. Obwohl er unter anderem ein recht schwieriges Thema behandelt (und ich jedes mal einige Tränen verdrücken muss und nachdenklich werde), strahlt er eine Leichtigkeit und eine Lebensfreude aus, die mich jedes mal mitreißt.

Hier kommt ihr zum Trailer.

Me, Earl and the dying Girl

ist super gemacht und auch bis zu einem gewissen Punkt wirklich lustig. Leider hat mich eine Szene sehr getriggert, wodurch ich mir diesen Film wohl eher nicht noch einmal ansehen werde.

Hier kommt ihr zum Trailer.

Grand Budapest Hotel

hatte ich auch schon einmal gesehen, aber ich hatte Lust auf einen Film, der mich mit Sicherheit zum Lachen bringt. Das kann der Film mit seinen Übertreibungen sehr gut und er ist ein Empfehlung wert.

Hier kommt ihr zum Trailer.

Sleepy Hollow

ist wie ein auf gruselig getrimmtes Märchen, das uns doch auch an einen Cartoon erinnert hat. Jonny Depp spielt einen Forensiker, der eine mysteriöse Mordserie im verschlafenen Örtchen Sleepy Hollow aufklären soll.

Obwohl ich anfangs eher skeptisch war, hat mir der Film im Gesamten gefallen, aber ich weiß nicht, ob ich ihn ein zweites mal sehen werde.

Hier kommt ihr zum Trailer.

Mad Max – Fury Road

war ganz nett, einmal gesehen zu haben. Ich bin selbst kein großer Fan von Actionfilmen und konnte daher nicht allzu viel damit anfangen, auch wenn ich bei manchen Szenen dann doch etwas mitgefiebert habe.

Hier kommt ihr zum Trailer.

Porco Rosso

war mein erster Ghibli Film in diesem Jahr und hat bei mir viele Fragen hinterlassen. Er konnte mich, wie auch „Mad Max -Fury Road“ irgendwie nicht wirklich abholen und ließ mich daher recht unbefriedigt zurück.

Hier kommt ihr Zum Trailer.

Stimme meines Herzens

war glaube ich mein Filmhighlight im Jänner, zumindest, was neue Filme betrifft. Es geht um junge Liebe, Bücher und eine Katze. Muss ich noch mehr dazu sagen?

Hier kommt ihr zum Trailer.

Only Yesterday

hat mich leider auch nicht so richtig abgeholt, meinem Liebsten allerdings hat er scheinbar richtig gut gefallen. In dem Film blickt eine junge Frau in ihre Grundschulzeit und lässt, für sie prägende, Erinnerungen revue passieren.

Hier kommt ihr zum Trailer.

Eine Podcastentdeckung?

Ich höre ja sehr gerne Podcasts, vor allem wenn ich tagsüber alleine zu Hause bin.

Im Jänner habe ich auf Spotify den Podcast „Paardiologie“ von Charlotte Roche und ihrem Mann Martin Keß-Roche entdeckt. Die beiden sprechen sehr offen über ihre Beziehung und die Höhen und Tiefen darin. Sie diskutieren und besprechen Probleme und als Zuhörer bekommt man das Gefühl, bei einem vollkommen privaten Gespräch dabei zu sein.

Mehr Arbeit am Blog?

Ich habe mir für das Jahr 2020 vorgenommen, meinen Blog wieder mehr auf Vordermann zu bringen und regelmäßig Beiträge zu schreiben.

Da habe ich natürlich gleich im Jänner gestartet und ich bin stolz auf mich, dass ich trotz der Höhen und Tiefen vier Beiträge veröffentlicht habe. Auch einen Gastbeitrag für einen anderen Blog habe ich geschrieben (sobald dieser online ist, gebe ich euch natürlich bescheid) und die Startseite habe ich aktualisiert.

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich durchaus zufrieden mit dieser Leistung bin, vor allem, da das Bloggen ja bei weitem nicht das Einzige ist, das ich zu tun habe.

Hier nochmal die im Jänner veröffentlichten Beiträge.

Das war mein 2019 – Ein Jahresrückblick

Die Zeit der Filme – Rückblick Nov. und Dez. 19

Was ich in 5 Jahren Therapie gelernt habe

Schluss.Mit. Plastik – Martin Dorey|Kurzrezension

 

Habt eine schöne Zeit!

Gruß und Kuss

PiusLucius

 

 

Schluss.Mit. Plastik – Martin Dorey|Kurzrezension

Plastik und dessen Vermeidung sind Themen, welche immer relevanter werden.

Tiere verhungern mit vollem Magen und auch wir essen mehr Mikroplastik als uns eigentlich lieb ist… und so habe ich zu folgendem Buch gegriffen:

Sachbuch: Schluss.Mit.Plastik. Martin Dorey

deutscher Titel: Schluss.Mit.Plastik.

Originaltitel: No.More.Plastic.

Autor: Martin Dorey

Übersetzer: Martin Bauer

Wilhelm Heyne Verlag

ISBN: 978-3-453-60509-1

159 Seiten

 

Klappentext:

Mal schnell ein bisschen die Welt retten.

Zwei Minuten für leere Mülleimer.

Zwei Minuten für ein leichteres Gewissen.

Zwei Minuten für eine saubere Umwelt.

Endlich klare Informationen und leicht umsetzbare Tipps in einer immer unübersichtlicheren Flut aus Plastik.

 

Textausschnitt:

Ich habe schlechte Nachrichten: Die meisten Teebeutel enthalten Plastik. Ein harter Schlag für alle, die brav ihre Teebeutel kompostieren und jetzt ihren Garten mit Plastik gedüngt haben. Warum sagt man das uns erst jetzt?

Und Einwegkaffeekapseln? Dass ein ehemaliger Chef von Nespresso die Kapseln im Jahr 2016 als Katastrophe für die Umwelt bezeichnete, sagt ja wohl alles.

Die 2-Minuten-Lösung

  • Kaufe dir ein wiederverwendbares Teesieb und verwende lose Teeblätter. Die kannst du hinterher direkt auf den Kompost werfen – ganz wie gewohnt, nur ohne Pastik.
  • Inzwischen gibt es auch plastikfreie Teebeutel. Überprüfe, ob deine Beutel noch Plastik enthalten. Falls ja, wechsle die Marke.

Mein persönliches Fazit

Ich habe nicht einmal zwei Stunden gebraucht, um das Buch durchzulesen. Es ist geschrieben, als würde man sich gerade mit dem Autor unterhalten, vollkommen ohne das Gefühl, dass er einen belehren möchte.

Da ich mich schon länger mit einem nachhaltigeren Lebensstil beschäftige, waren viele Fakten und Alternativen keine Neuheiten für mich, trotzdem habe ich einige neue Infos aus dem Text mitnehmen können.

Die 30 „2-Minuten-Lösungen“, die am Ende des Buches nochmals aufgelistet sind, finde ich, neben den ganzen Fakten, sind eine super Inspiration, vor allem für diejenigen, die recht neu in der Thematik sind, aber auch diejenigen, die sich schon länger damit beschäftigen und da vielleicht manchmal den Fokus aus den Augen verlieren, sind die nette kleine Erinnerungen.

Ich kann jedem dem die Umwelt und die eigene Gesundheit am Herzen liegt einen Blick in das Buch empfehlen. Keine Sorge, es ließt sich wirklich schnell – ich bin weiß Gott keine schnelle Leserin…

 

Gruß und Kuss

PiusLucius

Was ich in 5 Jahren Therapie gelernt habe

Wie ihr wisst, bin ich in Psychotherapie. Mittlerweile sind es fünf Jahre, in denen ich regelmäßig zu Sitzungen mit meiner Gesprächstherapeutin gehe.

In der Therapie geht es nicht darum, dass meine Therapeutin mir Lösungen zu meinen Problemen gibt. Das kann sie auch gar nicht. Sondern sie gibt mir immer wieder Denkanstöße, indem sie mir die richtigen Fragen stellt, über die ich vor allem in der Zeit zwischen den Terminen nachdenke.

In den fünf Jahren habe ich einige Dinge gelernt und ein paar davon möchte ich in diesem Beitrag mit euch teilen.

Es gibt keine positiven oder negativen Gefühle

Für manche von euch mag das vielleicht gerade etwas komisch klingen. Was soll denn an Trauer, Wut und Angst positiv sein?

So einiges!

Angst schützt uns vor Gefahren. 

Trauer hilft uns, Verluste zu verarbeiten.

Wut zeigt uns, dass wir mit der Situation nicht zufrieden sind. 

Wir empfinden solche Gefühle oft als unangenehm und verurteilen sie daher schnell als „negativ“. Dabei sind auch diese Emotionen dazu da, uns zu schützen und gut durch unser Leben zu kommen.

(Deshalb ist es wichtig, diese auch zuzulassen. Nur wenn sie übermäßig und ohne „realen“ Grund aufkommen, sollte man dagegen vorgehen.)

Als ich noch sehr stark unter Angst und Trauer gelitten habe, wollte ich diese Sicht nicht wirklich wahrhaben, aber seit ich verstanden habe, dass diese Gefühle einen sinnvollen Ursprung haben, fällt es mir leichter damit umzugehen und daran zu arbeiten.

Auch unangenehme Gefühle vergehen

Alles ist vergänglich. So auch Gefühle. Angenehme Gefühle vergehen, aber eben auch unangenehme. Oft empfinde ich Gefühle als sehr schwer auszuhalten. Das führt schnell zu einer hohen Anspannung, die mich wiederum auf schlechte Gedanken bringt.

Meine Therapeutin sagt immer, wenn ich ihr von der Angst erzähle, die ich vor diesen Momenten habe: „Versuche dieses Gefühl auszuhalten, sitze es einfach aus. Auch wenn du schlechte Gedanken dabei hast. Deine Gefühle selbst können dir nichts tun und sie vergehen.“ 

Und ich muss sagen, dass sie recht hat mit ihrer Aussage. Auch wenn es manchmal richtig schwer ist zu glauben, vergehen auch die unschönen Zeiten.

Ich bin nicht verantwortlich für das Glück anderer

Oft habe ich mich sehr schlecht gefühlt, wenn jemand in meiner Umgebung wirklich unverständliche Entscheidungen trifft oder es der Person grundsätzlich schlecht geht, sich aber nicht wirklich helfen lässt.

Ehrlich gesagt überkommt mich da manchmal immer noch ein abgrundtief schlechtes Gewissen.

Ich kann ehrlich nicht sagen, wieso ich mich so dermaßen verantwortlich für andere fühle, aber es wird besser, denn ich habe gelernt, dass ich nicht für das Glück anderer Menschen verantwortlich bin, sondern nur für mein eigenes (und das meiner Tiere und später eventuell mal das meiner Kinder, aber das ist wieder eine andere Sache bezüglich Verantwortung und Abhängigkeit).

Ich habe das Recht NEIN zu sagen

Früher habe ich viele Dinge mit mir machen und über mich ergehen lassen, die ich so überhaupt nicht wollte. Ich ließ mir einreden, dass ich nicht zu widersprechen hätte, da ich sonst nicht geliebt werden würde.

Das macht über die Jahre ganz schön kaputt und ist einer der Gründe, warum ich zur Therapeutin gehe.

Durch die Gespräche habe ich immer mehr verstanden, dass ich durchaus das Recht habe, „nein“ zu sagen. Wer das nicht akzeptieren kann, hat an meiner Seite nichts mehr zu suchen.

Gerade dieser Punkt war für mich sehr lange schwer zu verinnerlichen. Auch jetzt habe ich manchmal noch ein schlechtes Gewissen oder fürchte, nicht mehr lieb gehabt zu werden.

Aber es ist auf alle Fälle besser geworden und meine Lebensqualität ist um einiges gestiegen.

Ich – und nur ich – darf Entscheidungen über meinen Körper treffen

Dieser Punkt hängt mit dem vorherigen zusammen, aber ich möchte ihn euch trotzdem noch einmal extra erklären.

Einige Menschen, wie beispielsweise mein Liebster, haben das Glück, so gut wie nie zum Arzt zu müssen und bis auch hin und wieder mal eine Erkältung sind sie fit.

Ich habe leider ein paar Baustellen. Nichts tragisches, aber ich muss den einen oder anderen Arzt dann doch öfter aufsuchen.

Grundsätzlich bin ich einer der Patienten, die sich leicht unterbuttern lassen. Oder besser gesagt ließen. Selbst wenn ich eine Untersuchung (natürlich keine überlebensnotwendigen) so gar nicht wollte, habe ich sie ohne Widerrede sofort machen lassen, auch wenn ich dadurch gelitten habe wie ein Hund. 

Es hat lange gedauert, aber seit dem letzten Jahr habe ich es verinnerlicht:

Ich bin die Chefin, wenn es um meinen eigenen Körper geht!

Ich bestehe, wenn ich es für nötig halte, auf eine Bedenkzeit. Wenn abgemacht war, dass diese oder jene Untersuchung nur stattfindet, wenn mein Freund dabei ist, dann beharre ich mittlerweile darauf, auch wenn ich dabei noch die eine oder andere Träne vergieße.

Mit diesem Punkt habe ich viel weniger Stress vor Arztterminen, da die vermeindliche Macht des Arztes über mich viel geringer und weniger gruselig ist.

Das waren meine fünf Dinge, die ich in fünf Jahren Gesprächstherapie gelernt habe.

Gruß und Kuss

PiusLucius

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Die Zeit der Filme – Rückblick Nov. und Dez. 19

In den vergangenen Monaten war ich viel damit beschäftigt, in meinem neuen Zuhause richtig anzukommen. Ich habe viel Zeit hier auf dem Sofa oder in der Uni verbracht. Viele Gedanken mussten erst sortiert werden. Aber von ein paar Sachen möchte ich euch dennoch erzählen,

Kleidertauschparty

Wir haben ja fast alle Kleidung im Kasten hängen, die man einfach nicht mehr trägt. Auch ich habe durch meinen Umzug ordentlich aussortiert und da traf es sich sehr gut, dass eine liebe Freundin eine Kleidertauschparty organisiert hat.

Auf solchen Veranstaltungen bringt jeder aussortiertes (aber noch brauchbares) Gewand mit und tauscht es mit anderen aus. So werden wertvolle Ressourcen gespart und man trifft auf spannende Leute.

Organisiert doch auch mal unter Freunden eine kleine Kleidertauschparty, anstatt neue Kleidung shoppen zu gehen!

Sugaring

Im November war ich mal wieder bei der Zuckerfee, um mir ein paar Haare ausreißen zu lassen. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich vom Sugaring recht begeistert bin, denn so wird mein von Natur aus ziemlich schneller Haarwuchs doch eingedämmt und vor allem verlangsamt.

Natürlich ist es eine rein kosmetische Sache, die nicht überlebensnotwendig ist und ich erfülle damit ein Klischee, aber ich persönlich fühle mich einfach wohler, wenn ich an manchen Stellen nicht ganz so viele Haare habe.

Möbel fürs gemeinsame Zuhause

Seit Wochen sind mein Liebster und ich durch Möbelhäuser geschlendert und haben uns verschiedene Stücke angesehen. Denn ein paar Sachen haben noch gefehlt für unser gemeinsames Zuhause und Kleinigkeiten konnten wir schon besorgen.

Was aber noch fehlte war vor allem eine Kommode und nach langem Suchen haben wir endlich etwas passendes gefunden.

Wir sind wirklich sehr glücklich mit unserer Wahl. Vor allem haben wir uns für ein sehr gut verarbeitetes, zeitloses Stück entschieden, welches uns hoffentlich viele Jahre begleiten wird.

Klassentreffen

Ein Highlight im November war auf alle Fälle das Klassentreffen der Unterstufe!

Zum Teil hatte ich meine ehemaligen Kollegen seit Jahren nicht mehr gesehen und ich war recht aufgeregt, da mir nicht alle Personen in positiver Erinnerung geblieben sind.

Trotzdem wollte ich unbedingt hin und zum Glück ist eine meiner liebsten Freundinnen eine dieser ehemaligen Kollegen und so habe ich mich überwunden. Zum Glück, denn es war ein wunderbarer Abend, den ich wirklich gerne wiederholen würde!

Mittelalter im Advent

Wie mittlerweile jedes Jahr war ich auf dem mittelalterlichen Adventsmarkt im Wiener Arsenal zu finden. Es sind ein paar nette Stunden die ich dort gerne einmal im Jahr verbringe, um auch mal anderen Klängen zu lauschen…

Heeresgeschichtliches Museum

Da wir durch den Adventsmarkt direkt vor Ort waren, nutzten wir die Gelegenheit  und spazierten durch das Heeresgeschichtliche Museum. Obwohl wir schon das eine oder andere Mal dort waren, entdeckten wir neue Räume.

Krampfanfälle

Wie ihr wisst, ist Sweety Epileptikerin. Über ein Jahr lang hatte sie keinen Krampfanfall (zumindest keinen, den wir wahrgenommen haben), doch jetzt, Ende des Jahres, war es wieder soweit.

Sweety hatte an einem Tag zwei Anfälle. Glücklicherweise waren beide eher leicht, sodass sie kein Notfallmedikament verabreicht bekommen musste.

Trotzdem mache ich mir vermehrt Gedanken, denn beide Male lag sie auf der Couch, als sie zu krampfen begann. Beide Male war ich in der Nähe und habe rechtzeitig gemerkt, was los ist und sie von der Bank gehoben.

Aber was passiert, wenn sie alleine zu Hause ist und einen Anfall bekommt und keiner sie auf den Boden legt?

Kiefer-OP

Auf Instagram habt ihr es vielleicht mitbekommen: ich wurde Anfang Dezember am Oberkiefer operiert.

Ganz ehrlich, von der ganzen Sache war ich nicht begeistert, aber da ich in den letzten Jahren immer wieder starke Beschwerden hatte und die Chance, dass diese Probleme durch diesen Eingriff beseitigt werden würden recht hoch stand, habe ich es gewagt und mich unters Messer gelegt.

Abgesehen von ein paar Kreislaufbeschwerden nach der Operation und einer richtig dicken Backe hatte ich keinerlei unschöne Nachwirkungen.

Auch die Beschwerden, die mich zu diesem Eingriff gebracht haben, kamen bisher nicht wieder, was mich guter Dinge sein lässt, dass dies auch so bleibt.

verschiedene Feiern

Vor allem der Dezember war durchzogen von verschiedensten Feiern, die ihren Höhepunkt an den Weihnachtsfeiertagen hatten. Geburtstage, Einweihungsfeiern – so gut wie alles war dabei.

Gar nicht so einfach, dazwischen immer wieder richtig runter zu kommen.

Zwar bin ich damit schnell überfordert, aber es freut mich auch immer sehr, die Menschen mal wieder zu sehen.

Der Zwiespalt introvertierter Menschen 😉

Ganz viele Filme

Harry Potter 1-8

Mein Liebster und ich haben uns in den letzten zweieinhalb Monaten alle 8 Filme der Harry Potter Saga auf englisch angesehen. Die Filme selbst habe ich schon zig Male gesehen, aber bisher immer nur auf deutsch. Für mich gehört Harry Potter einfach zum Herbst dazu.

Ich einfach unverbesserlich 1+2

Ich finde Gru und seine kleinen gelben Helfer ja einfach absolut entzückend. Den ersten Teil hatte ich schon einmal gesehen, den zweiten hatte ich an dem Tag aber verschlafen und war richtig begeistert.

Schöne Bescherung

Ein richtig lustiger Weihnachtsfilm mit vielen Pannen. Obwohl, oder vielleicht auch weil, der Film schon etwas älter ist, hat er einen ganz besonderen Scham und macht gute Laune.

Kevin allein in New York

Ich war nie ein großer Fan von den „home alone“ Filmen. Auch als Kind nicht, als mein Papa die Filme regelrecht inhaliert hatte. Aber ich habe auch nichts gegen diese Filme. So haben wir uns auch diesen Weihnachtsfilm angesehen und ja ich gebe zu, ein paar mal musste ich auch lachen.

The Thing 2011 +1982

Ich glaube das waren meine ersten Filme aus dem Genre „Body Horror“. Anfangs war ich skeptisch, ob mir sowas gefallen könnte. Aber am Ende war ich trotz leichten Eckels sehr fasziniert.

Aber Achtung, die Filme sind nichts für Leute, die Blut nicht sehen können beziehungsweise wollen.

Otto´s Eleven

Otto´s Eleven ist ein angenehm leichter Film mit dem typischen Otto-Humor. Für mich ein absolutes Highlight, welches ich mir immer wieder ansehen kann. Aber das ist eigentlich bei allen Otto-Filmen so.

Alien covenant + Prometheus

Die Filme, die wir gesehen haben in den letzten zwei Monaten waren sehr Alienlastig. Auch diese beiden Filme haben mich mit außerirdischem Leben fasziniert und ich kann die Filme wider Erwarten echt empfehlen.

Annihilation

Bei dem Film kam mein Ekel etwas an seine Grenzen. Wobei es war eher die Spannung, da es echt nicht absehbar war, was  in den nächsten Minuten passieren könnte und eine große Portion Ekel und Faszination gleichzeitig.

Gruß und Kuss

PiusLucius

 

Das war mein 2019 – Ein Jahresrückblick

Wir schreiben mittlerweile das Jahr 2020 und da bietet es sich super an, über die letzten zwölf  Monate ein wenig nachzudenken und euch zu erzählen, wie mein Jahr so war und welche Ereignisse mich geprägt haben.

 

Neue Menschen in meinem Leben

Ende März habe ich mich für ein Projekt der Wiener Kinderfreunde gemeldet, über das ich ein paar wirklich tolle neue Menschen kennengelernt habe, die ich in meinem Leben nicht mehr missen möchte.

Knappe acht Monate lang war ich Mentorin eines Burschen, dessen Eltern vor jetzt genau drei Jahren mit ihm und seinen Geschwistern nach Österreich geflohen waren. In dieser Zeit durfte ich so vieles lernen und ich bin wirklich glücklich darüber, auch weiterhin mit ihm und seiner Familie befreundet bleiben zu  können.

Technisches Museum wien
Gemeinsam mit meinem Mentee habe ich einige Ausflüge gemacht. Hier waren wir im Technischen Museum und er konnte ausprobieren mit einem Rolli zu fahren.

Reise ins Nachbarland

Eine Reise habe ich dieses Jahr mit meinem Liebsten gemacht. Es ging für uns nach München. Wir haben einiges gesehen, aber leider hat mich dann eine Magendarmgrippe erwischt… Leider ging sich keine weitere richtige Reise aus, aber  für 2020 ist schon etwas geplant.

Mit Mut aufs Festival

Zwar gab es keine weitere Reise im klassischen Sinn, aber ich habe mich getraut mit meinem Liebsten und einem befreundeten Paar auf dem Nova Rock Festival. Ich bin so happy, jetzt auch mal „die Ärzte“gesehen zu haben. Aber auch die vielen anderen Künstler fand ich richtig toll und den einen oder anderen Musiker habe ich neu für mich entdeckt.

Wie ich mit meiner Angststörung auf dem Festival klar kam, habe ich euch hier zusammengefasst.

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Ich bin immer noch richtig stolz auf mich, dass ich mich getraut habe!

Abschied nehmen

Die meisten haben es wahrscheinlich mitbekommen: meine Hündin Yoyo ist im Juli verstorben. Im Alter von fast 15 Jahren ist das nicht die große Überraschung, aber egal wie vorhersehbar so etwas ist, ist es doch immer ein Einschnitt im Leben.

Oft bin ich einfach dankbar für die Zeit, die ich mit ihr hatte, aber manchmal überkommt mich noch der tiefe Schmerz, den sie hinterlassen hat.

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Eines meiner liebsten Bilder von Yoyo

ein neuer Lebensabschnitt

Eine der größten Veränderungen in diesem Jahr ist definitiv mein Umzug gewesen.

Ich hatte große Ängste und Zweifel, ob es die richtige Entscheidung ist, zu meinem Liebsten zu ziehen, doch jetzt im Nachhinein kann ich klar sagen, dass es eine super Entscheidung war.

Alles verändert sich – Gefühlskarussell

mein Buchhighlight

Irgendwie habe ich dieses Jahr auch recht wenig (zumindest für meine ganz persönlichen Verhältnisse) gelesen. Aber trotzdem habe ich ein Buchhighligt für euch.

„Nicht ohne meine Tochter“ von Betty Mahmoody

Inhalt:

Betty reist in den 1980ern mit ihrem Mann und ihrer Tochter in den Iran. Eigentlich um Urlaub bei der Familie zu machen. Doch ihr Ehemann verändert sich und hält sie gefangen. Betty gelingt es, Kontakt zu einer Botschaft aufzunehmen. Diese können allerdings nur sie über die Grenze bringen. Nicht aber ihre Tochter. Also bleibt Betty bei ihrer Tochter und riskiert mehrmals ihr Leben, bis ihnen die Flucht zurück in die Heimat gelingt.

Mich hat dieses Buch so fasziniert, da es so ungeschönt und ehrlich geschrieben ist. Ich konnte mich wunderbar in Betty hineinversetzen und habe wahnsinnig mitgefiebert. Auch hat mich das Buch motiviert, ein bisschen zu recherchieren, was die politische Lage im Iran angeht.

aufs Video gekommen

Seit einigen Monaten beschäftige ich mich mehr mit Filmen und Videos. Ich probiere verschiedene Schnittprogramme aus und ein kleines Video befindet sich schon auf YouTube.

Mein Liebster hat mir einen Gimbal (kurz gesagt ein „intelligentes“ Stativ) geschenkt und ich habe sehr viel Spaß damit und ich glaube, dass ich da in den nächsten Monaten noch einiges filmen möchte.

So lief es auf dem Blog

Ihr habt mitbekommen, dass es 2019 recht ruhig hier auf dem Blog war. Ich hatte zum Teil einfach keine Ideen und zum Teil habe ich überlegt, ob und wie ich mit dem Internet weiter machen möchte.

Ich habe viel überlegt und mir Zeit genommen.

Deshalb oder auch trotzdem kamen insgesamt 15 neue Beiträge online (beziehungsweise einen habe ich komplett umgeschrieben und neu hochgeladen)

Die drei meistgeklickten Beiträge sind übrigens

  1. 5 Benimmregeln für Hundehalter
  2. Ein Jahr ohne Pille – Nie wieder Hormone nehmen?
  3. Wie jeder die Welt ein bisschen besser machen kann

Auf meinem instagram Account war folgendes Bild am beliebtesten:

Ethletic Shoes

Und um euch auf instagram nicht mit Tierbildern zu nerven, gibt es seit 2019 den Account „pfotentruppe“, auf dem es mehr oder weniger regelmäßig Bilder von den Hunden, der Mietzekatze und den Schildkröten gibt.

Ziele fürs neue Jahr

Ich setze mir regelmäßig Ziele, die meinen Werten und Wünschen entsprechen und versuche sie in bestimmten Zeitrahmen umzusetzen.

Ein paar Punkte betreffen den Blog. Über das Jahr verteilt wird es ein paar Neuerungen geben und vor allem sind wieder regelmäßige Beiträge geplant.

Außerdem möchte ich mindestens fünf Tage in der Woche vegan essen und nur noch an maximal zwei Tagen vegetarisch. Meiner Gesundheit, den Tieren und der Umwelt zuliebe.

Auch möchte ich meinen Müll weiter reduzieren und bewusster konsumieren.

Einige Ziele betreffen meine berufliche Zukunft. Es ist einiges geplant und ich möchte in diesem Jahr ein paar Dinge verändern…Ich möchte das tun, was mich glücklich macht!

 

Ich hoffe, ihr seid gut in 2020 gestartet!

Gruß und Kuss

PiusLucius

Neue Wagnisse und Panik im Kino – MoRü September & Oktober 2019

Hallo ihr Lieben!

Ich habe wieder viel zu erzählen. Dass viel passiert ist, habt ihr in meinem letzten Gefühlskarussell bereits gelesen, aber heute möchte ich euch einen genaueren Rückblick auf den September und Oktober geben.

Leben mit dem Liebsten

Ich bin umgezogen! Und zwar bin ich zu meinem Liebsten gezogen, was mir zum Teil doch recht Angst gemacht hat, aber jetzt lebe ich schon ein paar Wochen hier und es ist alles entspannt und meine Ängste haben sich zurückgezogen.

Momentan macht es mir auch total Spaß, gemeinsam mit meinem Liebsten Kleinigkeiten in der Wohnung zu verändern, sodass es sich immer mehr nach unserem gemeinsamen Zuhause anfühlt.

Und da Sweety mit hierher gezogen ist, können wir drei die Gegend erkunden und die Parks in der Umgebung unsicher machen.

Blogger für mehr Nachhaltigkeit

Im September habe ich bei einer Blogparade teilgenommen. Ihr wisst, ich interessiere mich sehr für das Thema Nachhaltigkeit und möchte auch die Welt ein kleines bisschen besser machen. Da habe ich den Aufruf der Parade genutzt und einige Punkte zusammengefasst, mit denen jeder die Welt ein bisschen besser machen kann. Und das ohne großen Aufwand!

Ich selbst beschäftige mich auch immer mehr mit dem Thema. Schließlich haben wir nur diese eine Welt und jeder von uns kann zu ihrem Erhalt beitragen.

Bäume pflanzen mit Ecosia
Bäume sind das Atmungsorgan der Natur und ein natürlicher Filter.

Sport ist (kein) Mord!

In den letzten Wochen war ich wieder bewusst beim Sport. Ich weiß gar nicht, warum ich das so habe schleifen lassen in den letzten Monaten. Das Gefühl etwas nur für mich und meine Gesundheit zu tun macht mich richtig glücklich! Und auch meiner Psyche tut es richtig gut. Egal, ob ich ins Fitnessstudio gehe, ein kleines Work-out zu Hause mache oder mal auch nur eine große Runde mit den Hunden unterwegs bin. Ich fühle mich danach richtig gut und auch im Gesamten sinkt mein Stresslevel.

Gesundheit

Leider war ich in den letzten Monaten immer wieder krank. Von Magen-Darm bis zur klassischen Grippe hatte ich gefühlt alles und das zum Teil mehrmals. Sehr wahrscheinlich ist das eine Folge des Stresses, dem ich ausgesetzt war.

Mittlerweile geht es mir zum Glück wieder viel besser. Unter anderem deshalb, weil ich mir mehrmals die Woche ganz bewusst Zeit für mich nehme.

Nichtsdestotrotz (huch, dieses Wort musste ich erstmal nachschlagen um mir sicher zu sein, wie man es schreibt und es sieht eeecht komisch aus!) werde ich mich jetzt auch wieder bewusster mit meiner Ernährung auseinander setzen, um meinem Körper auch auf Dauer etwas Gutes zu tun.

Tierarztbesuche

Aber nicht nur ich war gesundheitlich angeschlagen. Die liebe Flocke hatte Verletzungen an den Augen (erst nur auf einem, dann auch auf dem anderen), die vermutlich von ihrer wilden Art zu spielen herrühren. Die Bindehaut war zum Teil durchstoßen, was viele Tierarztbesuche und Medikamente zur Folge hatte.

Flocke
Die Augen mehrmals täglich einzusalben und das über zwei Monate hinweg war natürlich nicht gerade das Lustigste am Tag, aber es hat sich gelohnt

Das war natürlich kosten- und vor allem zeitintensiv, aber wir waren diese Woche bei der letzten Kontrolle, denn in den zwei Monaten konnte alles gut abheilen.

Ich hoffe nur, dass auf die kleine Maus keine schlimmeren Verletzungen zukommen. Denn wir können sie ja nicht vom Spielen abhalten….

Ein Wochenende voller Feste

Bei uns im Dorf war Oktoberfest – die „Weißwurstparty“. Dieses Mal kam mein Liebster mit und ich war fast überrascht, dass es ihm gefallen hat.

Und wie jedes Jahr im September haben wir in Eggenburg eine „Zeitreise ins Mittelalter“ gemacht. Leider war es an dem Wochenende sehr verregnet, wodurch wir nicht alle Schaustellungen sehen konnten, die wir wollten, aber das Spektakel „Ritterturnier“ konnten wir uns ansehen.

Film

Filmtechnisch kann ich über September und Oktober nicht viel sagen. Obwohl ich sogar einmal im Kino war. Mein Liebster und ich hatten unseren dritten „Kennenlerntag“ (wir feiern Jahrestage nicht wirklich, aber wir zelebrieren die Jährung unseres ersten Dates.

Dieses Jahr sind wir die Donau entlang spaziert und dann ins Kino. Da waren wir aber nicht lange, denn ich bekam Panik. Mein Liebster hatte „Ready or not – auf die Plätze, fertig, tot“ ausgesucht und ich hatte den Fehler gemacht, mir den Trailer nicht vorher anzusehen.

Denn im dunklen Kinosaal, in dem ich den Film ja nicht einfach mal pausieren kann, um kurz durchzuatmen, war mir die Vorstellung einfach zu viel.

Auch wenn mich das schlechte Gewissen etwas geplagt hat, sind wir raus und durch die halbe Stadt nach Hause spaziert. Der Abend lief anders als geplant, aber es war trotzdem schön und sobald wir das Kino hinter uns gelassen hatten, ging es mir auch schon ein gutes Stück besser.

Erste Begegnung mit Sebastian Fitzek

Ihr wisst, ich bin ein großer Bücherfreund und lese wahnsinnig gern! So habe ich natürlich schon vom Autor Sebastian Fitzek gehört, aber noch nie etwas von ihm gelesen. Bis jetzt. Denn ich habe in einem offenen Bücherschrank „Der Seelenfresser“ von ihm entdeckt und dachte mir, da könnte ich ja mal reinlesen. Zwar habe ich das Buch noch nicht fertig gelesen, aber ich glaube ich bin schockverliebt!

Wie waren die letzten Monate bei euch?

Gruß und Kuss

PiusLucius

Alles verändert sich – Gefühlskarussell

Momentan steht alles Kopf und so ist es auch in mir drinnen gerade einfach ein Chaos.

Es ist so vieles passiert in den letzten Monaten, dass ich entschlossen habe, dass es wieder ein Gefühlskarussell geben soll. Das Format, in dem ich ganz offen und ungeschönt über meine Gefühle schreibe.

 

Nachdem das Semester aus war und ich viel Zeit zu Hause verbrachte, kamen alte Gedanken, Vorstellungen und Gefühle hoch. Ich war am Verzweifeln, denn meine Therapeutin war gerade in Sommerpause gegangen und obwohl ich weiß, dass ich sie auch da jederzeit kontaktieren kann, wenn ich sie brauche, habe ich das vorerst nicht gemacht. Es widerstrebt mir irgendwie sie anzurufen oder ihr zu schreiben, wenn sie sich gerade frei genommen hat.

Irgendwann meldete ich mich dann doch bei ihr. Sie gab mir ein paar Kontakte durch, an die ich mich im Notfall wenden sollte, was ich dann auch gemacht habe, denn ich spürte immer mehr, wie ich wieder in alte, schädliche Muster verfiel.

 

Im Juli verstarb dann meine geliebte Yoyo und das Loch, das sie in mir hinterlassen hat, ist immer noch eine klaffende Wunde. Dabei habe ich bereits in einigen Therapiesitzungen und auch in der Selbsthilfe darüber gesprochen.

Es war auch kein plötzlicher Tod. Yoyo wäre jetzt 15 und das obwohl sie als Welpe als Lebenserwartung etwa fünf bis maximal sieben Jahre prognostiziert bekam. Ja, im Alter war sie nach einem Schlaganfall schon etwas schief und auch die Demenz hat ihr und uns einige Steine in den Weg gelegt, aber sie war trotzdem ein glücklicher kleiner Hund.

Ihr Tod war also abzusehen und trotzdem hat es mich innerlich zerrissen, als sie auf meinem Schoß aufgehört hat zu atmen.

Zwei Tage lang lag ich eigentlich fast nur um Bett. Hätte ich meine anderen Hunde nicht, um die ich mich kümmern musste und denen ich den Schmerz nehmen wollte, wäre ich wohl noch länger liegen geblieben.

 

Dann beschlossen mein Liebster und ich, dass ich zu ihm ziehen würde.

Denn Yoyo war es gewesen, die mich bisher daran gehindert hat, zu ihm zu ziehen. Sie war schon so pflegebedürftig, dass ich sie nicht einfach mitnehmen hätte können, aber so auf mich bezogen, dass es auch keine Option gewesen war, sie bei meiner Mutter zu lassen.

Und ich brauchte eine Veränderung, die ich selbst in die Wege leiten konnte und mir nicht einfach vom Schicksal vor die Nase gesetzt bekam.

Natürlich habe ich mich über den Entschluss gefreut. Aber dann überkamen mich Ängste und Schuldgefühle.

Was, wenn die Beziehung nicht mehr funktioniert, wenn ich mit Davor zusammen ziehe? Trennen wir uns dann?

Und ist es nicht gemein Yoyo gegenüber, die Situation mehr oder weniger auszunutzen?

 

Sollte ich nicht lieber trauern, anstatt einen Umzug zu planen?

Das waren die Fragen, die sich immer mehr in mein Gehirn brannten, bis ich nicht mehr schlafen konnte und wieder instabiler wurde.

Immer mehr Ängste und Befürchtungen kamen auf und endlich kam der Tag, an dem ich nach der Sommerpause wieder bei meiner Therapeutin war.

Allerdings hatte ich mich in den Tagen und Wochen zuvor schon bei Freunden so weit geöffnet, dass es bei der Therapie gar nicht mehr so schwierig war auszusprechen, was gerade alles in meinem Kopf vor sich geht.

 

Nach und nach ging es mir besser.

Der Rest des Sommers verging und jetzt stand der Umzug schon vor der Tür. Nochmal überfielen mich meine Ängste. Ich konnte nicht schlafen und manchmal musste ich ganz plötzlich weinen. Zum Beispiel im Supermarkt, weil ich nicht gleich fand, was ich wollte.

Plötzlich war ich wieder total instabil. Meine innere Anspannung stieg immer wieder stark an, ich war schreckhaft und ängstlich. Die „kleine Pia“ in mir drängte sich in den Vordergrund.

 

Nach außen hin wirkte ich wohl auch ziemlich launisch. Naja, ich war es auch.

Jetzt wohne ich seit drei Wochen mit meinem Liebsten zusammen und ich merke, wie ich immer entspannter werde. Klar gibt es so Tage wie heute, an denen ich in nicht so guter Stimmung bin, aber das wird es immer geben und das ist auch okay so.

Ganz zu Beginn war es auch schwierig für mich, wirklich jede Nacht jemanden neben mir im Bett liegen zu haben, aber auch hier freue ich mich mittlerweile, dass ich jede Nacht die Möglichkeit habe, mit meinem Freund zu kuscheln.

Ich vermisse auch Anka und Flocke, die Hunde, die bei meiner Mama geblieben sind, ganz schrecklich. Dabei sehe ich sie mehrmals in der Woche.

 

Die verschiedensten Gefühle prasseln teilweise im Minutentakt auf mich ein und ich freue mich ehrlich auf die nächste Therapie-Einheit …

 

Gruß und Kuss,

PiusLucius

Eine Überlebende sexueller Belästigung – Gastgeflüster

Hallo ihr Lieben!

Heute gebe ich wieder jemanden über das „Gastgeflüster“ die Möglichkeit, über seine Erfahrungen mit psychischen Problemen zu berichten. Dieses mal ist es die liebe Meike, der ich auf Instagram begegnet bin.

Sie schreibt:

„Ich heiße Meike, bin 17 Jahre alt und ich bin eine Überlebende. Wer die Serie „ToteMädchen lügen nicht“ gesehen hat, weiß jetzt sofort, über welches Thema ich in diesem Beitrag schreiben werde.

Sexuelle Belästigung!

Als ich das erste Mal sexuell belästigt wurde war ich 11. Aber das schlimmste Malwar, als ich gerade 15 geworden war. Ich war bei einem Jungen auf eine „Party“ eingeladen. Als ich nichtsahnend angekommen war, hatte ich bereits ein mulmiges Gefühl im Bauch. Im Keller, wo die Party stattfinden sollte saßen er undzwei seiner Freunde. Mir war sofort klar, dass das hier alles andere, als eine Party geben würde. Dennoch ging ich nicht, was ich bis heute bereue. Zuerst war alles okay, aber dennoch sehr angespannt und auf einmal ging es Schlag auf Schlag. Seine Freunde und er begangen mich abwechselnd anzufassen. Überall… Ich war wie erstarrt, wollte wegrennen, aber es ging nicht. Als einer der drei dann mein T-Shirt auszog und mich alle anstarrten, kam ein letzter Lebenswille in mir hoch. Ichschaffte es mich von den Händen der Jungs loszureißen und rannte. Ich rannte so schnell, wie nie zuvor und ich war geschockt, wie nie zuvor. In dieser Nacht dachten meine Eltern, dass ich bei einer Freundin schlafe, aber in Wirklichkeit warich die ganze Nacht zusammengekauert dagesessen und wusste nicht weiter.

Als ich am nächsten Tag heimkam, waren meine Eltern arbeiten. An diesem Tag war ich verstört in einer Ecke gesessen und vor mich hingestarrt. Ich fühlte völlige Leere, aber war dennoch voll mit Emotionen. Auch das viele und lange Duschen an diesem Tag und das Aufkratzen der Haut, bis sie blutig war ließ mich nicht von diesem widerlichen Gefühl auf meiner Haut entkommen.

Was macht ein solches Erlebnis mit einer Person?

Man mag es zuerst nicht glauben, aber es gibt tatsächlich ein paar wenige, gute Nebeneffekte neben den unendlich scheinenden Schlechten. Seitdem ist mir das Wohl anderer Menschen sehr wichtig. Ich sehe, wenn es einer Person nicht gut geht und irgendwie schaffe ich es meistens, dass die Personen mit mir über ihre Probleme reden und mich um Hilfe bitten, obwohl ich bisher nur einer Person auf dieser Welt die ganze Geschichte erzählt habe.

Allerdings verändert man sich auch sehr stark. Ich denke das Schlimmste ist, dass ein solches Ereignis es fast unmöglich macht einer Person blind zu vertrauen. Man denkt nach, ob vielleicht Freunde oder Menschen im eigenen Umfeld auch solche Dinge tun oder, ob ihnen schon solche Dinge passiert sind. Man wird in sich gekehrter, ruhiger und gibt sich die Schuld für das Geschehene.

Außerdem wird diese Situation mindestens 5 Mal am Tag in meinem Kopf abgespielt, wie ein Film, von dem man immer wieder die selbe Szene gezeigt bekommt. Ganz zu schweigen von den Alpträumen, die nachts auf mich warten. Was das sexuelle angeht, konnte ich mich zwei Jahre lang nicht wirklich öffnen. Küssen war das höchste der Gefühle, aber wenn mein Exfreund mir zum Spaß auf den Po klatschte oder meine Brust anfasste, kamen immer wieder diese Bilder in mir hoch und ich bekam jedes Mal Panik.

Ich spüre heute, zwei Jahre später, immer noch ihre Blicke auf meiner Haut.Aber es gibt Hoffnung! Das Wichtigste ist, dass darüber geredet wird und, dass man sich nicht selbst dafür verurteilt. Man selbst hat keine Schuld! Ich lenke mich viel durch Malen, Cello spielen oder singen auch, wenn ich keine begabte Sängerin bin, ab. Jeder muss seinen eigenen Weg finden mit einem solchen Erlebnis klar zu kommen und jeder wird damit klar kommen!“

 

gefangene Frau
Betroffene fühlen sich oft gefangen in ihren eigenen Gedanken und Erinnerungen…

Meikes Instagramseite : hilfe.bei.depressionen ; E-Mail: askmeforhelp@web.de

Der Froschkönig meines Lebens

Es gibt ein Märchen, welches von einem Prinzen erzählt, der durch einen Fluch in einen Frosch verwandelt wurde. Nur durch den Kuss einer Prinzessin würde er wieder in seine ursprüngliche Gestalt zurückkehren können.

Als wäre es ein Zufall, fällt in den Brunnen, in dem der verwandelte Prinz sitzt, eine Kugel aus Glas. Diese Kugel gehört einer Prinzessin, die dem Frosch verspricht, ihn mit ins Schloss zu nehmen, wenn er ihr die Kugel aus dem Brunnen holt.

Die Geschichte nimmt seinen Lauf und etwas widerwillig küsst die Prinzessin schließlich den Frosch, der sich auch sofort in einen Prinzen verwandelt.

Prinz und Prinzessin werden ein Paar. Sie heiraten und leben glücklich bis an ihr Lebensende.

Sie erlebten all dies wie in einem Märchen.

 

Das wahre Leben ist allerdings kein Märchen.

Ich bin weder eine Prinzessin, noch lebe ich in einem Schloss. Auch eine Glaskugel besitze ich nicht.

Vielleicht gibt es auch gar keine Flüche, die Menschen in Frösche oder andere Lebewesen verwandeln.

Und trotzdem habe ich einen Prinzen gefunden. Zwar nicht in einem Brunnen, aber dafür in der großen Stadt. In einer Stadt, die so groß ist, wie es in keinem Märchen möglich ist.

Ich war ihm sogar schon einmal begegnet, aber wie das wahre Leben nun mal so ist, hatten wir keine Augen füreinander. Wenn ich ehrlich bin, hat mich derjenige, der sich als Prinz herausstellen sollte, nicht einmal gesehen.

Schließlich hatte ich meinen Tarnumhang an.

Aber dann, Jahre später, trafen wir einander.

Wären wir in einem Märchen, würde ich schreiben, dass wir einander vor dem großen Markt getroffen hatten. Es war ein ähnlicher Ort.

Gemeinsam reisten wir beide zu einem Schauspiel, welches uns in eine andere Welt zauberte und unsere Leben sollten sich von nun an verändern.

Die Welt in der wir durch das Schauspiel waren, war voller Tiere. Der Prinz wurde zu einem Pinguin. Und ich… wurde ein bereits ausgestorbener Krebs, der im Zweifelsfall seinen Penis abwirft und diesen durch die Gegend wirft…

…aber zurück zum Märchen!

Es stellte sich bald heraus, dass der Prinz im wahren Leben ein Frosch war.

Nach dem Kuss der Prinzessin, die ich gar nicht bin, brach etwas, als wäre es ein Fluch gewesen. Der Prinz warf seine Rüstung ab und zeigte seine weiche Seite.

Da war er. Mein Froschkönig!

 

Dies ist nun 3 Jahre her.

3 ist eine Zahl, die auch im Märchen oft zu finden ist.

3 Schweinchen. 3 Brüder. 3 Wünsche.

 

Vielleicht ist dies ein Zufall. Vielleicht.

 

Bäume pflanzen mit Ecosia

Wie jeder die Welt ein bisschen besser machen kann

Immer wieder höre ich, dass viele das Thema Nachhaltigkeit zwar interessiert, sie aber nicht wissen wo sie anfangen sollen. Das perfekte Zero-Waste und Öko-Leben erscheint so kompliziert. Aber muss es denn perfekt sein? Helfen nicht auch kleine Schritte in die richtige Richtung?

Heute gibt es von mir eine Liste (die ich immer wieder aktualisieren werde – öfter reinschauen lohnt sich also!), die kleine Schritte aufzählt, mit denen man zum Teil jeden Tag die Welt ein bisschen besser machen kann.

Dieser Beitrag entsteht übrigens im Rahmen einer Blogparade. Das heißt, einige Blogger schreiben unter dem Motto „Ich möchte nachhaltiger leben! Wo fange ich an?“. Am Ende des Beitrages werde ich euch eine Seite verlinken, auf der diese Beiträge gesammelt werden. Dort könnt ihr euch also auch noch weitere Ideen holen!

Naturkosmetik

Jeder von uns nutzt Kosmetik. Der eine mehr, der andere weniger. Um hier einen positiven Beitrag zu leisten, achtet darauf, dass ihr zertifizierte Naturkosmetik nutzt. Diese ist tierversuchsfrei und nachhaltiger produziert als die meiste konventionelle Kosmetik.

Hier habe ich euch bereits einen kompletten Beitrag über die Vorteile von Naturkosmetik geschrieben.

Eis essen – aber umweltfreundlich!

Ich liebe Eis! Wenn ich in einem Eissalon eines hole und unterwegs futtere, dann nie in einem Becher, sondern immer im Stanitzel (in Deutschland „Tüte“ genannt). Die Becher aus Pappe sind nämlich mit einer Kunststoffschicht überzogen und sind leicht vermeidbarer Abfall.

Für Zuhause habe ich Formen für Eis am Stil. So kann ich aus Obst ganz einfach Eis machen (welches noch dazu gesund ist), ohne zusätzlich Müll zu produzieren, denn diese Formen sind wiederverwendbar.

In der Regel nachhaltig

Etwa die Hälfte der Menschen sind weiblich und bekommt etwa einmal im Monat die Periode. Da produziert man im Laufe eines Lebens ganz schön viel Abfall. Wie man diesen mit Alternativen reduzieren kann und auch noch Geld dabei spart, habe ich euch bereits hier zusammengefasst.

Brillen für einen besseren Blick in die Zukunft

Kontaktlinsen produzieren im Gegensatz zu Brillen regelmäßig Müll. Auch die Kontaktlinsenflüssigkeit ist nicht gerade umweltfreundlich.

Ein Brillengestell hingegen hat man meist ein paar Jahre.

Recyclingpapier

Muss man sich wirklich mit extra produziertem Papier den Po abwischen? Ist eigentlich ganz schön schade um die vielen Bäume, die dafür gebraucht werden, nicht wahr? Lieber wo es nur geht zu Recyclingpapier greifen. Egal ob für Klopapier oder Schulheft.

Besteck für unterwegs

Am Weg zur Verabredung noch schnell Nudeln beim Imbiss holen? Ja, aber ohne das Plastikbesteck oder die Holzstäbchen nehmen zu müssen!  Einfach eine Gabel in der Tasche haben und nach dem Gebrauch wieder mit nach Hause nehmen.

Fußabdruck checken

Und zwar nicht nur irgendeinen, sondern den ökologischen! Auf  www.mein-fussabdruck.at kann man sich seinen eigenen ungefähren Verbrauch an Ressourcen errechnen und mit diesem sieht man, wie viele Erden es gäben müsste, wenn alle Menschen diese Art von Konsum leben.

Man sieht dadurch, wo man noch die eine oder andere Sache verbessern könnte und die Website bietet auch Tipps und Tricks, wie man das anstellen kann.

Mehr Bio kaufen

Kontrollierte Biobetriebe dürfen ihre Pflanzen nicht mit giftigen Pestiziden oder ähnlichem behandeln. So kommt auch kein Gift auf die Frucht oder ähnliches. Außerdem erhalten einige Betriebe einen gesunden Boden.

So helfen wir nicht nur der Umwelt, sondern tun auch uns selbst etwas Gutes.

Flüge meiden

Flugzeuge sind gewaltige Maschinen, die sehr viel Treibstoff brauchen. Flüge meiden ist also aktiver Umweltschutz!

Wenn es sich nicht vermeiden lässt zu fliegen, kann man kompensieren, indem man an Projekte spendet, die beispielsweise Bäume pflanzen. (Noch besser ist es aber eben, so gut es geht zu verzichten!)

Weniger tierisches

Tierische Nahrungsmittel verbrauchen enorm viele Ressourcen. Schließlich muss sehr viel Futter gefressen werden, um zum Beispiel einen Kilo Fleisch zu erzeugen. Auch die Tiertransporte und die Ausscheidungen der Tiere produzieren viele Treibhausgase.

Tierleid verhindern bedeutet also auch die Natur schützen.

Es muss auch nicht jeder sofort vegan leben, aber wie wäre es mit einem veganen Tag in der Woche? Oder ein paar vegetarische Speisen mehr pro Woche?

Kein Standby Modus mehr

Bei vielen Geräten gibt es einen Standby Modus. Dieser verbraucht aber auch (unnötig) Energie. Geräte also komplett abschalten!

Drehtüren nutzen

Klingt vielleicht im ersten Moment verrückt, aber Drehtüren, wie man sie oft bei Einkaufszentren vorfindet, sind so konstruiert, dass die klimatisierte Luft im Gebäude bleibt und die Klimaanlage so weniger arbeiten muss als bei den normalen Türen.

Eigenen Sauerstoff produzieren

Wie das geht? Indem man einen Baum pflanzt! Je nach Art und Größe kann ein Baum Sauerstoff für bis zu sechs Menschen produzieren. Sein ganzes Leben lang!

Ein Baum ist übrigens auch ein tolles Geschenk für Geburten oder Hochzeiten.

Papier doppelseitig nutzen

Regelmäßig kommen Rechnungen in den Briefkasten geflattert und auch in Studium und Beruf brauchen die meisten von uns immer wieder Papier.

Bevor es in den Papiercontainer wandert, kann man die Rückseiten für Notizen etc. nutzen.

Bei Ausdrucken achte ich persönlich darauf, das Papier auf beiden Seiten zu bedrucken und die Schriftgröße etwas kleiner zu stellen.

So werden Papier und Tinte ganz einfach gespart.

Und immer wieder überlegen, ob man den Ausdruck wirklich braucht.

Lernen um zu verändern

Vor allem geschichtliches und naturwissenschaftliches Wissen hat eine große Bedeutung, wenn wir die Welt ein bisschen besser machen wollen. Da wir mit diesem Wissen allerdings nicht geboren werden, ist es wichtig, sich immer weiter zu bilden.

In Zeiten des Internets ist es auch einfacher denn je! Es gibt so viele tolle Dokus, zum Beispiel über Tier- oder Umweltschutz, die meist auch kostenlos zugänglich sind.

Wissen weitergeben

Und das erworbene Wissen kann man prima weiter geben. Dabei sind vor allem auch Tipps für den Alltag Gold wert. Schließlich können wir da am meisten verändern.

Jeden Ort schöner verlassen

Ich habe mir vorgenommen, jeden Ort möglichst schöner zu verlassen, als ich ihn vorgefunden habe. So hebe ich zum Beispiel Zigarettenstummel oder anderen Müll auf oder mache eine andere Sache, die mir sinnvoll erscheint, um den jeweiligen Ort besser zu verlassen.

Fair statt Fast Fashion

Vor allem Kleidung wird viel zu oft viel zu billig produziert. Insbesondere die Arbeiter, die die Ware herstellen, arbeiten oft unter widrigen Umständen und bekommen ein paar Cent von dem Preis, den wir im Laden zahlen.

Noch dazu wird immer öfter so produziert, dass die Kleidung, wenn es gut läuft, eine Saison hält.

Wer lieber ein paar Euro mehr zur Hand nimmt und in qualitativ bessere Fair Fashion statt Fast Fashion investiert, der hat meist länger etwas davon und auch diejenigen, die diese Produkte herstellen, können so ihre Familien leichter ernähren.

Ethletic Shoes
Auch faire Schuhe gibt es! Beispielsweise von „ethletics“.

Secondhand tut allen gut

Die nachhaltigste Form des Konsums ist sogenanntes „Secondhand“. Die Ressourcen wurden für einen erzeugten Gegenstand schon verbraucht und so ist es besonders nachhaltig, wenn man diesen Gegenstand möglichst lange nutzt.

Für die Umwelt also optimal.

Und bares Geld lässt sich dabei auch sparen.

Die Demokratie erhalten

So gut wie niemand möchte in einer Diktatur leben. Ich übrigens auch nicht.

Da Frauen vor genau 100 Jahren um das Wahlrecht gekämpft haben, darf ich als Frau in Österreich wählen.

Obwohl Politik manchmal fast schon nervig sein kann, nutze ich dieses Recht. Denn so habe ich die Möglichkeit mitzubestimmen und meine Stimme zu nutzen.

Tiere aus dem Tierschutz statt vom Züchter

Haustiere sind etwas Feines. In Tierheimen warten viele Tiere auf ein neues Zuhause. Auch Jungtiere! Denen eine Chance geben ist Tierschutz pur.

(Wer kein Tier bei sich aufnehmen kann, aber trotzdem etwas tun will, kann in Tierheimen beispielsweise aushelfen.)

Kleine Betriebe unterstützen

Für kleine Betriebe zählt jeder Kunde. Zwar sind Produkte von großen Unternehmen meist etwas günstiger, aber hin und wieder sollte man auf alle Fälle auch die Kleinen unterstützen!

Stoffbeutel immer dabeihaben

Stoffbeutel kann man wunderbar klein zusammenfalten und so in jede Tasche stecken. Spontane Einkäufe sind so kein Problem mehr und es müssen keine Plastik- oder Papiersackerl gekauft werden.

Reparieren (lassen)

Viele Dinge landen im Müll, weil sie kaputt sind. Dabei kann man sie in vielen Fällen reparieren. Wer geschickt ist, kann es selbst versuchen oder man gibt einem Schuster oder Schneider Arbeit.

Blut oder Blutplasma spenden

Wer Menschen helfen will und gesund ist, kann Blut oder Blutplasma spenden. Nach Unfällen oder Operationen wird manchmal Fremdblut gebraucht, um Leben zu retten.

Aus Blutplasma können lebensnotwendige Medikamente hergestellt werden.

Erkundigt euch nach den Möglichkeiten in eurer Nähe!

Sand statt Salz

Der Winter kommt und so auch die vereisten Straßen. Wer selbst streut sollte auf Salz verzichten und Sand nutzen. Salz zieht nicht nur in den Boden und ist so alles andere als umweltfreundlich, sondern ist auch schädlich für Haus und Wildtiere, die mit den blanken Pfoten darauf gehen und das Salz ablecken.

Erst rechnen, dann Malen

Manchmal müssen Wände neu gestrichen werden. Bevor man in den Baumarkt fährt, sollte man die Fläche der Wände berechnen, um möglichst genau Farbe kaufen zu können. Spart Geld und man muss nicht unnötig viel Farbe zum Recyclinghof bringen.

Schwächeren helfen

Jeder kann mal in eine Situation kommen, in der er Hilfe braucht. Deshalb sollte man auch anderen Menschen, die Hilfe brauchen, unterstützen.

Seife im Hotel verweigern

In den meisten Hotels findet man als Gast im Bad kleine extra verpackte Seifen. Diese liegen zu lassen hilft, unnötige Verpackung zu sparen. Einfach ein kleines Stück der eigenen Seife abschneiden und in die Reisetasche packen.

Heizung runter

Die Heizung ein Grad Celcius runter drehen macht für einen selbst kaum etwas aus. Meistens merkt man den Unterschied nicht. Aber dieser kleine Schritt spart Energie und ist somit nicht nur gut für unsere Umwelt, sondern auch für unsere Geldbörse.

Eisfach abtauen

Einmal im Jahr sollte das Eisfach oder die Gefriertruhe komplett abgetaut werden. Das spart bis zu 30% Strom!

Lufttrocknen lassen

Haare und Wäsche trocknen auch prima ohne Trockner oder Haarföhn. Lufttrocknen spart viel Energie und Geld.

Wasserhahn zudrehen

Viele lassen beim Rasieren oder Zähneputzen das Wasser laufen. Wenn man bedenkt, dass man zweimal täglich Zähne putzt und sich meist auch nicht selten Rasiert, kommen einige Liter Wasser zusammen, die aufwendig wieder aufbereitet werden müssen.

Geschirrspüler statt Handwäsche

Ein Punkt der mir sehr in die Hände spielt, denn ich hasse es regelrecht, Geschirr mit der Hand abwaschen zu müssen. Zum Glück wohne ich in einem Haushalt mit Geschirrspüler!

Und noch dazu wird weniger Wasser und Energie verbraucht, wenn man die Maschine arbeiten lässt.

Neuere Geschirrspülmaschinen haben sogar Energie-Spar-Programme, die noch sparsamer sind.

Losen Tee genießen

Vor allem im Herbst und Winter trinke ich wahnsinnig gerne Tee. Hier versuche ich auf Teebeutel zu verzichten und losen Tee zu genießen. So spare ich den einen oder anderen Teebeutel und kann trotzdem Tee schlürfen. Auf Märkten und in vielen Apotheken kann man losen Tee ohne Probleme erhalten. Wenn man sein eigenes Behältnis mitnimmt, kann man auch hier nochmal Verpackung sparen.

Holzzahnbürsten

Auch die Zähne kann man umweltfreundlich putzen. Ein wichtiger Schritt hier sind Zahnbürsten aus Holz statt aus Plastik. Und keine Angst: Holz wirkt antibakteriell und ist somit keinesfalls unhygienischer als das Plastik

Ecosia statt Google fragen

Die Firmen, die Suchmaschinen betreiben, verdienen mit jeder Suchanfrage Geld. Klar, umsonst würden sie ja nicht arbeiten.

Und auch mit unseren Suchanfragen können wir der Umwelt helfen, und zwar, indem wir Ecosia statt Google nutzen. Ecosia pflanzt mit seinen Einnahmen nämlich Bäume und diese sind wahre Helden was den Umweltschutz betrifft, da sie Kohlenstoff, welches ein Treibhausgas ist, binden.

Ecosia ist für den Nutzer kostenlos und gibt es auch fürs Smartphone.

Es wird einem übrigens auch angezeigt, wie viele Bäume durch die eigenen Suchanfragen schon gepflanzt wurden.

Bäume pflanzen mit Ecosia
Bäume sind das Atmungsorgan der Natur und ein natürlicher Filter. Also helft dabei, möglichst viele zu Pflanzen!

Regional kaufen

Regional kaufen bedeutet kurze Transportwege. Also ganz klar, dass Produkte aus Österreich besser für die Umwelt (und auch die heimische Wirtschaft) sind, als beispielsweise Wein aus Frankreich oder Butter aus Irland.

Keine Einweg-Rasierer mehr

Viele von uns rasieren sich. Einweg-Rasierer, die man nach wenigen Rasuren in den Müll wirft, verbrauchen wahnsinnig viele Ressourcen. Viel besser sind Rasierer mit Wechselkopf oder ein Rasierhobel, bei dem lediglich die Klinge gewechselt werden muss. (Ein Rasiermesser ist eine komplett müllfreie Variante, allerdings nicht für jeden etwas.)

Wer noch Einwegrasierer hat, sollte sie erstmal aufbrauchen oder beispielsweise Obdachlosenzentren spenden. Keinesfalls einfach unbenutzt wegwerfen!

Mini-Packung ergibt maxi-Müll

Mittlerweile gibt es fast alles in Mini-Packungen. Diese produzieren aber viel Verpackungsmüll. Also lieber große Packungen kaufen. Diese sind meist auch günstiger.

Qualität statt Quantität

Gute Qualität ist zwar meist etwas teurer, aber die zahlt sich auch aus. Bessere Herstellungsbedingungen, längere Haltbarkeit und so weiter.

Borgen statt kaufen

Viele Dinge brauchen wir vielleicht einmal und dann nie wieder. Diese Dinge können wir uns ausleihen, statt sie extra zu kaufen. Egal ob bei Freunden, Nachbarn oder in einem Verleih. Spart Geld und Ressourcen.

Selbst anbauen

Jeder kann Küchenkräuter selbst anbauen. Auch Paradeiser (Tomaten) kann man prima auf der Fensterbank oder am Balkon pflanzen. Wer einen Garten hat, kann sich mit Beeren selbst versorgen. Nutzt das!

„Unkraut“ wachsen lassen

Meine Wiese ist voll mit Klee, Löwenzahn und anderem Grünzeug. Und ich finde es super! Abgesehen davon, dass meine Schildkröten sich ihr Futter so zum Teil selbst beschaffen können, finden auch andere Tiere es super, dass wir das vermeintliche Unkraut nicht vernichten. Insekten, die sehr wichtig für unser Ökosystem sind, haben so die Möglichkeit, Nektar aus den Blüten zu holen.

Eine blühende Wiese entsteht schnell, wenn man giftige Unkrautvernichter beiseitelässt und sieht noch dazu schön aus.

Menschenrechtsverletzungen boykottieren

Einige große Firmen unterstützen schreckliche Bedingungen. „Nestlè“ beispielsweise meint, Wasser sei KEIN Menschenrecht. Ohne sauberes Trinkwasser kann der Mensch nicht überleben und trotzdem will das Unternehmen Wasser immer weiter privatisieren.

Wir als Konsumenten können bei jedem Einkauf unsere Stimme gegen solch ein Vorgehen abgeben, indem wir Produkte solcher Firmen (und ganz wichtig auch deren Tochterfimen – Listen wer zu welchem Konzern gehört, findet man im Internet) nicht kaufen, sondern auf Alternativen zurückgreifen.

Fahrgemeinschaften bilden

Gerade am Land ist das Auto nur schwer wegzudenken. Allerdings ist durchaus bekannt, dass die Kraftfahrzeuge nicht gerade toll für die Umwelt sind. Ein guter Kompromiss sind hier beispielsweise Fahrgemeinschaften, die Treibstoff und so auch Geld sparen.

Wenn man zum Einkaufen fährt, kann man ja auch den Nachbarn fragen, ob man ihm etwas mitnehmen soll. So muss er einmal weniger das Auto starten.

Feste Seife und festes Shampoo

Verpackungsmüll sparen ist eine wirklich wichtige Sache. Ein ganz einfacher Schritt ist eine feste Seife und festes Shampoo. Seife gibt es auch für empfindlichere Haut (und seifenfreie Waschstücke gibt es auch in der Apotheke für sehr trockene Haut). Feste Seife gibt es mittlerweile auch im Drogeriemarkt. Man muss sie nur etwas aufschäumen und hat ganz normales Shampoo nur mit weniger Müll.

Sich ehrenamtlich einsetzen

Im Natur- und Tierschutz werden immer helfende Hände gebraucht. Aber auch im sozialen Bereich.

Jeder kann helfen! Hört euch um, wo in eurer Nähe Hilfe gebraucht wird und helft. Auch wenn es nur ein paar Stunden sind, werden diese dankbar angenommen werden.

Heizung und Klimaanlage rechtzeitig abdrehen

Wer einheizt oder die Klimaanlage laufen hat, kann eine halbe Stunde, bevor er das Haus verlässt, abdrehen und so Energie sparen. Warm beziehungsweise kühl genug bleibt es bis zum Schluss ohne Probleme.

Naturfasern statt Plastik tragen

Wir alle tragen Kleidung. Und auch mit dem was wir tragen, können wir einiges beitragen.  Achtet auf Naturfasern und versucht künstliche Stoffe zu vermeiden. Fasern wie Leinen oder Baumwolle werden nicht wie andere Stoffe aus Erdölen hergestellt und produzieren auch kein Mikroplastik beim Waschen. Also in jeder Hinsicht besser.

Kompost als Dünger

Pflanzen müssen gepflegt werden. Wasser und hin und wieder mal ein bisschen Dünger. Aber da braucht es nix Chemisches! Kompost ist das Beste für Pflanzen und komplett natürlich.

Wer die Möglichkeit hat, einen eigenen Komposthaufen zu haben kann auch hier die Umwelt schonen, indem der Abtransport des Biomülls nicht notwendig ist.

(Wer keinen Garten hat, kann sich zum Beispiel eine Wurmkiste bauen.)

Hundegold beseitigen

Abgesehen davon, dass es echt nicht schön ist, wenn man in eine Hundehaufen tritt (was meiner Meinung nach bestimmt dazu beiträgt, dass der Eine oder Andere zum Hundehasser wird und beispielsweise Giftköder legt), ist Hundekot ein potenzieller Überträger verschiedenster Erkrankungen und Parasiten. Also ab damit in den Restmüll.

Sich helfen lassen

Anderen helfen ist wichtig. Genauso wichtig ist es, selbst auch Hilfe anzunehmen! Denn es nutzt niemandem, wenn es einem schlecht geht.

Stoffservietten und Taschentücher

Früher wurden sie ganz selbstverständlich genutzt und sind leider in Vergessenheit geraten. Mit Stofftaschentüchern und Stoffservietten kann man ganz einfach Papier sparen.

Wenn die Nase mal so läuft, dass man mit dem Waschen nicht hinterher kommt, am besten Papiertaschentücher in den Papp-Spendern (die es auch aus Recyclingkarton gibt), so spart man die Folie, die um die kleinen Päckchen gewickelt ist.

Medikamente nicht im Hausmüll entsorgen

Es kann schnell passieren, dass man mal ein Medikament kauft, aber nicht alles aus der Packung aufbrauchen muss. Irgendwann laufen Arzneimittel dann ab. Was dann? Viele werfen die Tabletten einfach in den Müll oder noch schlimmer in die Toilette.

So können die Inhaltsstoffe schnell in die Umwelt gelangen. Was uns beim Gesundwerden hilft, kann in Gewässern großen Schaden anrichten.

Die meisten Apotheken nehmen abgelaufene Medikamente ohne Probleme an und entsorgen diese dann fachgerecht.

Zigarettenstummel nicht auf den Boden werfen

Dass Rauchen alles andere als gesund ist, brauche ich euch ja nicht sagen. Aber auch für die Umwelt sind Zigaretten ungesund. Tiere fressen Zigarettenstummel vom Boden und vergiften sich so und das Grundwasser wird ebenfalls verschmutzt.

Deshalb gehören Zigarettenstummel in einen Aschenbecher und nicht auf den Boden.

Vögel auch im Sommer füttern

Vögel finden immer weniger Insekten zur Nahrung. Wenn man ihnen auch über die Frühlings- und Sommermonate Futter zur Verfügung stellt, können sich die Elterntiere daran satt essen und haben so mehr Zeit und Energie, um Insekten für ihre Jungen zu fangen.

Aber bitte keine Brotstückchen oder ähnliches füttern! Diese machen Vögel krank und das ist nicht im Sinne des Tierschutzes. Lieber im Tierfachhandel (oder oft auch im Baumarkt) Samen kaufen und an einem geschützten Platz verfüttern.

Nicht vergessen: Niemand muss die ganze Welt auf einmal retten!

Also nicht unterkriegen lassen, wenn jemand auf den Punkten herumhakt, die vielleicht noch nicht so optimal laufen. Jeder einzelne Schritt zählt. Ganz egal, wie groß er ist!

Was sind eure Tipps und Tricks in Sachen Nachhaltigkeit?

Gruß und Kuss,

PiusLucius

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