Bin ich unglücklich? – Gefühlskarussell

Hallo ihr Lieben!

Heute nehme ich euch wieder mit in mein Gefühlskarussell. Zur Zeit ist es eine richtige Achterbahn und ich hoffe, dass sich das bald wieder legt.

Was ist los?

Es hat mehrere Gründe, warum ich momentan so aufgewühlt bin. Einer dieser Gründe ist der enorme Prüfungsstress, in dem ich zur Zeit stecke. Die Zeit für mich kommt daher viel zu kurz und ich laufe auf Hochtouren. Selbst wenn ich nicht gerade über meinen Skripten hänge, rotieren meine Gedanken.

Schaffe ich das alles?

Was passiert, wenn ich es nicht schaffe?

Wie geht es weiter?

Was könnte ich besser machen?

Wann kann ich wieder in den Reitstall?

Wie mache ich mit dem Blog weiter?

 

Und manchmal ist mein Kopf einfach leer. Wahnsinnig leer.

Bin ich unglücklich?

Nicht nur meine Gedanken kreisen, auch meine Gefühle erleben eine Achterbahnfahrt.

In einem Moment bin ich einfach gestresst und im nächsten bin ich unglücklich. Aber bin ich wirklich unglücklich? Im nächsten Augenblick bin ich schließlich einfach wahnsinnig froh.

Auch die Hochspannung, die ein Symptom meiner Borderline-Erkrankung ist, macht mir in letzter Zeit Probleme. Allerdings habe ich sie noch unter Kontrolle.

Doch nicht nur die Hochspannung ist momentan Thema. Nein, auch die Angst, besser gesagt die Panikattacken, haben sich wieder zurück gemeldet. Warum sie wieder da sind? Vielleicht, weil ich vor kurzem eine Retraumatisierung hatte. Oder weil ich momentan nicht die Zeit habe, mich so um mich selbst zu kümmern, wie ich es eigentlich bräuchte. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus beidem.

Trotzdem froh?

In den Zeiten, in denen es mir nicht so gut geht, merke ich schnell, wie froh ich um so manchen Menschen in meiner Umgebung bin.

Ich bin froh über meine Mutter, die mich aus dem Bett katapultiert und mir auch manchmal ein Spiegel ist, wie ich gerade drauf bin.

Ich bin froh über meine beste Freundin, die mir zur Seite steht, wenn sonst niemand da ist.

Ich bin froh über meinen Liebsten, der mir nicht böse ist, wenn ich ihn angrantl, weil ich mit der Gesamtsituation unzufrieden bin und einfach motzen will.

Ich bin froh über meine Therapeutin, die sich gefühlt jedes mal das Gleiche anhören muss, wenn ich zu ihr komme.

Früher war ich in den Momenten, in denen ich am Boden war, gar nicht mal so froh über all das. Ich konnte nicht erkennen, wie viel mir gegeben wurde. Jedes Wort hörte sich für mich an wie pure Kritik an meiner Person. Doch heute versuche ich ein bisschen Abstand zu nehmen. Quasi meine Situation von außen  zu betrachten.

Das, in Kombination mit vielen wertvollen Gesprächen und einer guten Form der Selbsthilfe, gibt mir Hoffnung. Ich weiß, dass es wieder besser werden wird. Und wenn nicht, habe ich immer einen Notfallplan.

 

Hier könnt ihr noch die anderen Beiträge zum Gefühlskarussell lesen, wenn es euch interessiert, was so in der Welt einer psychisch Kranken passiert.

Panik und Selbsthass

Depressive Phase?

 

Tierisch verreist? – Monatsrückblick Februar 18

Huhu ihr Lieben!

Endlich kann ich mich mal wieder von hier aus melden. Mein Laptop wollte nicht so, wie ich und ich muss es euch ganz ehrlich sagen: Vom Handy aus so viel tippen ist doof. Darum und aus ein paar anderen Gründen, habt ihr im Februar wenig von mir gehört.

Reisefieber? Immer wieder!

Wie ihr bestimmt mitbekommen habt, war ich am Anfang des Monats mit meinem Liebsten in Amsterdam. Wir haben unseren Urlaub wirklich genossen und ich werde euch bald noch mehr von der Reise erzählen.

(Ich weiß, ich verspreche jetzt schon länger, dass ihr einen Reisebericht bekommt, aber grad am Handy war das Formatieren der Bilder extrem langwierig und ich habe beschlossen, doch den Monatsrückblick vorzuziehen, damit ich nicht ganz von der Bildfläche verschwinde.)

PiusLucius und Davor in Amsterdam
So eine kleine Reise tut der Beziehung gut

Einfach tierisch?

Ein Besuch im Haus des Meeres

Zehn Jahre war mein letzter Besuch des Haus des Meeres her. Obwohl wir schon länger den Plan hatten, es zu besuchen, hatten wir es bisher nicht geschafft. Bis Jetzt.

So viele Meerestiere! Ein Wahnsinn, daran konnte ich mich gar nicht erinnern. Und ganz oben angekommen, hat man einen wunderbaren Ausblick über Wien.

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Diese Meeresschildkröte heißt so wie eine unserer Schildkröten 😀

Ein Gruß an den „Behinderten Hund – Na und?“ auf der Haustiermesse Wien

Ich hab euch ja schon ein paar mal vom Verein “Behinderter Hund – Na und?“ erzählt. Er hatte dieses Jahr auf der Haustiermesse wieder einen Stand und so musste ich bei ein paar lieben Leuten unbedingt vorbei schauen.

(Vielleicht habe ich euch ja sogar auch schon erzählt, dass sich da ein nettes Grüppchen zusammen gefunden hat, das befreundet ist.)

Und neben den Gesprächen mit der Obfrau Kathi, die auch das Buch geschrieben hat, welches ich euch letztens empfohlen habe, fielen mir auch Manschetten auf, wovon ich eine mit der Aufschrift “TAUB!“ für meine geliebte Yoyo mitgenommen habe.

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Yoyo ist jetzt gut gekennzeichnet durch Halstuch und Manschette vom “Behinderter Hund – Na und?“

Hallo Flocke!

Vielleicht habt ihr es ja schon auf meinem Instagram Profil oder auf Facebook gesehen – wir haben ein neues Mitglied in unserem Rudel! Um genau zu sein, ist sie schon im Jänner bei uns eingezogen, aber ihr versteht bestimmt, wenn ich solche Sachen nicht sofort mit der Öffentlichkeit teile.

Die kleine Chihuahua-Dame ist Anfang November geboren und ist eine ganz schön freche Laus!

Natürlich werde ich euch über sie am Laufenden halten.

Chihuahua Hündin Flocke
langsam verliert sie ihre kindlichen Züge

Neue Orte entdecken

Der Wunderladen

Vor kurzem habe ich mich mit meiner Liebsten Freundin getroffen und wir setzten uns in den „Wunderladen“. Es ist ein kleines Café, in dem nicht nur Kaffee und Cupcakes verkauft werden, sondern auch Schmuck verkauft wird.

Der „Wunderladen“ ist im vierten Bezirk, ganz in der Nähe der Wiener Karlskirche.

Und was soll ich sagen, ich habe mich einfach ein bisschen verliebt 😉

Wunderladen Wien
Ich finde die Einrichtung wirklich entzückend

Wunderladen Wien

Ziele für den März

Ich habe mich dazu entschieden, euch meine Ziele für den März zu verraten. Natürlich nicht all meine Ziele, schließlich habe ich auch welche, die zu privat sind, um sie im Internet mit der ganzen Welt zu teilen, aber so ein bisschen was und ich werde euch im nächsten Rückblick von der Umsetzung erzählen.

Meinen Kleiderschrank ausmisten

Sogar einer meiner Jahresziele! Ich hoffe einfach, dass es jetzt langsam wieder wärmer wird und da hat mein Kleiderschrank einfach einen Frühlingsputz verdient…

Wieder besser um den Blog kümmern

Ganz ehrlich, ich habe es wirklich vermisst und ich kann euch nicht mal sagen, warum ich das Schreiben so schweifen gelassen habe! Wie ihr aber bestimmt wisst, gehört zu einem Blog mehr als schreiben und so möchte ich auch im März

jeden Tag bei Instagram posten

und etwa jeden zweiten Tag auf meiner Facebook-Seite

Natürlich werde ich auch versuchen, mich um meinen verloren gegangenen Schreibfluss zu kümmern.

Gewicht verlieren

Ich habe in den letzten Wochen oder vielleicht sogar Monaten viel an mir herumgemeckert, weil ich über meinen Körper unzufrieden war. Ich hatte einfach in den letzten Monaten ein bisschen zugelegt und und das hat mich gestört – mich stört es auch immer noch.

Aber es hat vor etwa zwei Wochen „Klick“ gemacht. Wenn es mich stört, dann bringt es mir nichts, wenn ich rumjammer – ich muss etwas tun. So habe ich angefangen mir einen Überblick zu verschaffen, wie viel ich wovon esse und wie viele Kalorien mein Essen hat.

Erste Ergebnisse lassen sich übrigens schon verzeichnen.

 

Wie ging es euch in diesem kalten Februar? 

 

Gruß und Kuss,

PiusLucius

Wie man jeden Tag gegen seine Depressionen kämpfen kann

Hallo meine Lieben! Ich hoffe, es geht euch gut 🙂

Heute gibt es mal wieder was zum Thema “psychische Gesundheit“. Genauer gesagt, soll es um Depressionen gehen und was man selbst jeden Tag tun kann, damit sie leichter werden.

(ACHTUNG! Diese Punkte können euch helfen, ersetzen aber keinesfalls professionelle Hilfe. Sollte es euch nicht gut gehen, dann wendet euch bitte an einen Arzt oder einen Therapeuten.)

Aufstehen

Das klingt für viele vielleicht ein bisschen absurd. Aber ja, ihr lest richtig.

Bei Depressionen ist es sehr wichtig, täglich aus dem Bett zu kommen. Nicht nur, um aufs Klo zu gehen. Morgens aufstehen (egal, ob man einen Termin hat oder nicht), sich waschen und anziehen.

Je nach Schwere der Depression ist das schon eine ziemliche Herausforderung, aber gerade wenn es einem sehr schlecht geht, ist das ein sehr wichtiger Schritt.

Bewegung

Bewegung hat mir bis jetzt immer sehr gut geholfen. Mittlerweile gehe ich sehr gerne und nach Möglichkeit regelmäßig zum Sport, da ich merke, wie er meiner Seele gut tut.

Ihr müsst aber gar nicht zum Marathonläufer werden, um gegen eure Depressionen zu kämpfen. Es reicht schon, wenn ihr jeden Tag eine Runde spazieren geht.

Schnappt euch also einen Freund oder Kopfhörer und raus mit euch 😉

Gesundes Essen

Gesunde Ernährung ist essentiell. Sie gibt unserem Körper Kraft und die brauchen wir. Vor allem, wenn unsere Psyche keine Kraft mehr hat, schließlich hängen Körper und Seele eng zusammen.

Viel frisches Obst und Gemüse empfehle ich euch an dieser Stelle. Vor allem, wenn es mir schlechter geht, versuche ich mich dazu zu zwingen, mich mit meinem Essen zu beschäftigen. Wenn ich (zu viel) Junkfood esse, geht es mir auffallend schlechter.

Obstsalat

Positives festhalten

Mir hilft es wahnsinnig viel, Erlebnisse und Momente festzuhalten, in denen ich glücklich war. Zum Beispiel jeden Tag eine Sache aufschreiben, für die ich dankbar bin.

Vor kurzem hat mir meine liebste Freundin ein Glas geschenkt, in das ich die Glücksmomente werfe, die ich vorher auf kleine Zettel geschrieben habe.

So beschäftige ich mich bewusster mit den positiven Dingen im Alltag und wenn es mir schlechter geht, kann ich mir die Erinnerungen immer wieder ins Bewusstsein rufen.

Vielleicht wäre das ja auch was für euch?

Raus in die Natur

Geht jeden Tag raus und so oft wie nur möglich in die Natur. Und wenn ihr euch dort nur auf eine Parkbank setzt, dann ist das auch okay. Hauptsache ihr bleibt nicht permanent in euren vier Wänden, sondern schnappt frische Luft.

Soziale Kontakte

Ein weiterer wichtiger Punkt im täglichen Kampf gegen die Depressionen? Kontakte pflegen!

Oft ist es gar nicht so einfach, seine Freunde regelmäßig zu treffen, aber es tut gut, wenn man regelmäßig in Kontakt ist.

Schnappt euch also euer Handy und ruft eure Liebsten an und schreibt ihnen doch einfach mal, wie lieb ihr sie habt. Und weil’s schon so gut läuft, trefft euch doch auf einen Kaffee oder Kocht gemein etwas Gutes!

Ziele setzen

Ein großes Problem bei Depressionen ist die Antriebslosigkeit. Dieser muss man entgegen steuern.

Auch wenn es hart ist, setzt euch kleine Ziele (am besten welche, die ihr noch am gleichen Tag umsetzen könnt) und wenn es euch besser geht, steigert sie Schritt für Schritt.

Kleine Erfolge feiern

Und wenn wir uns Ziele setzen, haben wir ja auch vor sie zu erreichen. Wichtig ist es, sich dafür auch ein bisschen zu belohnen. Und damit meine ich nicht nur die großen Erfolge, nein, die entstehen ja auch nur durch viele kleine Schritte, die man erledigen muss. Meistens zumindest.

Ein Kollege hat mir mal erzählt, dass er ein ,,Erfolgstagebuch“ führt, in dem er alles aufschreibt, was er an dem Tag geschafft hat. Und sei es nur, dass er aufgestanden ist und sich fertig gemacht hat.

Probiert es doch einfach mal aus!

PiusLucius

Ich hoffe, dass euch diese Punkte ein bisschen helfen konnten. Wie kämpft ihr gegen eure Depressionen? Welche Tipps habt ihr?

Gruß und Kuss,

PiusLucius

18 Ziele für 2018

Na ihr Lieben 🙂

Heute habe ich meine 18 Ziele für das Jahr 2018 für euch!

Warum keine Vorsätze?

Vorsätze sind oft schwammig formuliert und nicht so aufgebaut, dass man Ergebnisse sieht. „Mehr Sport“ „gesünder ernähren“ und Co. sind so typische Vorsätze, die sich fast jeder aufhalst. Und wie viele ziehen das wirklich durch? Kaum wer.

Ziele klar setzen!

Darum setze ich mir klare Ziele, die ich ausformuliere und auch so setze, dass ich sie erreichen kann. Schließlich ist nichts demotivierender, als zu wissen, sein Ziel sowieso nicht erreichen zu können.

Meine Motivation

Die Ziele die ich mir stecke sind an sich schon recht motivierend – zumindest für mich. Als zusätzlichen Ansporn habe ich mir gedacht, dass ich sie euch verrate und in einem Jahr auflöse, was ich alles geschafft habe.

Aber was sind denn jetzt eigentlich meine Ziele für 2018?

400€ zur Seite legen

Warum? Ich denke es ist nie schlecht, ein bisschen was zur Seite zu legen, schließlich kann es immer mal wieder sein, dass man unerwartet Geld braucht.

Die Matura bestehen

Wer meinen Blog schon länger verfolgt, der könnte wissen, dass ich gerade dabei bin, die Matura nachzuholen. Natürlich möchte ich sie auch in allen Fächern bestehen und 2018 sollte es dann soweit sein, dass ich die letzten Prüfungen ablege.

Den Aufnahmetest für die Uni schaffen

Dieses Ziel hängt vom vorigen Ziel (der Matura) ab. Ohne diese brauche ich gar nicht antreten.

Den Erste Hilfe Kurs auffrischen

Sollte man immer mal wieder machen – für alle Fälle!

Einen Tagesritt machen

Ich reite seit ich sieben Jahre jung war. Und ich liebe es! Das Arbeiten auf dem Platz aber natürlich auch die Ausritte durch die Wälder. Mein Ziel ist es, einen Tagesritt mitzumachen.

Ein Gewinnspiel veranstalten

Ja, auch ihr sollt nicht leer ausgehen 😉 Ich glaube, ich hab sogar schon eine Idee …

Ein Konzert besuchen

Wer meinen Blogpost Trotz Angst auf Konzerte gehen gelesen hat, weiß warum ich ein paar Probleme damit habe, auf Konzerte zu gehen. Obwohl ich sie so gerne mag, muss ich mich ein bisschen zu meinem Glück zwingen … und immer wieder üben.

Meinen Kleiderschrank komplett ausmisten

Ein voller Kleiderschrank und trotzdem einfach nichts anzuziehen? Jap, das kenne ich, darum ist es an der Zeit, meinen Kleiderschrank auszumisten um mehr Platz zu schaffen und die Kleidung, die ich wirklich gerne trage, besser schätzen zu können.

25 Bücher lesen

Eigentlich würde ich ja mehr Bücher lesen wollen, aber da ein sehr anstrengendes Jahr auf mich zukommt, beschränke ich mich auf 25 Bücher, die ich 2018 lesen möchte.

Ein Kulturtrip mit einer lieben Freundin

Hasiii, du weißt ich meine dich ♥ Wir MÜSSEN dieses Jahr einen Städtebummel machen! Vielleicht Spanien? Oder etwas in den skandinavischen Ländern?

Einen Newsletter einrichten

PiusLucius soll einen Schritt weiter gehen und da habe ich an einen Newsletter gedacht. Jetzt muss ich mich dann nur noch damit auskennen, wie man sowas einrichtet 😉

3 Kilometer in 20 Minuten locker laufen können

Ich war echt mal sportlicher…aber ich habe 2017 wieder die Liebe zum Sport entdeckt und habe mir jetzt das Ziel gesetzt, in 20 Minuten 3 Kilometer laufen zu können, ohne danach um zu fallen. 😉

Mein Zimmer umbauen

Die 13-jährige Pia muss jetzt endgültig aus diesem Zimmer raus. Ich weiß auch schon, wie es aussehen soll, wenn es fertig ist. Bis dahin muss aber noch einiges getan werden.

Komplett auf Stoff umsteigen

Ich verwende während meiner Periode ja Stoffbinden. Allerdings habe ich eine recht starke Blutung, wodurch ich weit mehr brauche, als ich zur Zeit habe. Deshalb möchte ich mir bis Ende des Jahres genug Stoffbinden zulegen, dass ich komplett auf den chemisch gebleichten Schmarn aus der Drogerie verzichten kann.

Eine Reise mit meinem Liebsten

Ich war mit meinem Freund schon eine Nacht in Budapest und wir haben zig Ausflüge unternommen. Auch im kommenden Jahr möchte ich mit ihm wegfahren! Am liebsten so lange wie möglich 😛

Eine Blog-Parade erstellen

Mitgemacht habe ich ja bereits bei einer Blog-Parade. Meinen Beitrag dazu findet ihr hier. Aber ich möchte eine eigene Parade erstellen. Mal sehen welches Thema sich da finden wird.

Arzt-Check

Von A wie Augenarzt bis Z wie Zahnarzt. Sich hin und wieder mal durchchecken zu lassen ist nie eine schlechte Idee.

Einen Workshop belegen

Am liebsten einen Schauspiel- oder Tanzworkshop! Beides habe ich früher so gerne gemacht, aber leider fehlt mir für regelmäßige Kurse einfach die Zeit und das Geld.

So das sind meine Ziele für das kommende Jahr. Wie sehen eure aus? Setzt ihr euch überhaupt Ziele?

Gruß und Kuss,

PiusLucius8

Nebenjob Lebensretter |PiusLucius

Eine lange Zeit habe ich Nachhilfe gegeben, um mir ein bisschen Taschengeld dazu zu verdienen.

Ein mühsamer Job. Ich musste oft quer durch die Stadt fahren, um zu einem Schüler zu kommen. Es war schwierig einen Termin zu finden, der für beide passt und je nach Nachhilfe-Kind war ich nach der Stunde oft fertig mit den Nerven.

Was bringt es, wenn ich mir den Mund fusselig rede und versuche dem Schüler die Aufgabe auf verschiedene Arten zu erklären, wenn der scheinbar kein Interesse daran hat, sich die Note aufzubessern. Vor allem bei den jüngeren ist mir so manches Mal der Gedanke gekommen, dass ein guter Pädagoge da wohl besser wäre…

Und dann wird, nachdem ich durch die halbe Stadt gefahren bin, fünf Minuten vor der Stunde abgesagt … jeah …

Irgendwann kam der Punkt, an dem ich einfach nicht mehr wollte. Freunden und deren Kindern helfe ich gerne, aber das wars wohl mit dem Nachhilfe geben. Es nervt mich einfach zu sehr.

Nach einer Zeit habe ich angefangen, darüber nachzudenken, wie ich auf sinnvolle Art und Weise ein bisschen Geld dazu verdienen können.  So stieß ich aufs Plasmaspenden.

Blutplasma ist übrigens die Flüssigkeit, in der unsere Blutkörperchen und Blutplättchen schwimmen.

Ich ging also in eines der Spendenzentren und ließ mich untersuchen. Bin fürs spenden geeignet – juhuu! Also ab mit der Nadel in den Arm und damit Leben retten. Denn mit dem Plasma können unter anderem Medikamente hergestellt werden, durch die viele Menschen weiter leben können.

Und ich hab ja auch was davon. Abgesehen von der Zeitaufwandsentschädigung (hier in Österreich sind das je nach Zentrum 20-25€), werde ich regelmäßig durchgecheckt und habe das angenehme Gefühl etwas Gutes zu tun.

Vor einer Spende ist es sehr sehr wichtig, genug zu trinken. Schließlich wird dem Körper, je nach Körpergewicht, Flüssigkeit entzogen. Ich trinke an Tagen, an denen ich spende, locker drei Liter, manchmal sogar mehr.

Plasmaspenden rettet Leben
Es tut wirklich nicht weh 😉

Tipps, wie ihr genug trinken könnt, findet ihr hier.

Die Zeit während der Spende kann ich beispielsweise zum Lesen nutzen … durch die ganzen Hintergrundgeräusche empfehlen sich dazu Kopfhörer und die Lieblingsmusik. Denn die Geräte, die die Blutkörperchen vom Plasma trennen, piepen und surren. Krankenschwestern und Pfleger wuseln durch den Spendesaal, um nach den Spendern zu sehen. Ich zumindest kann mich da nicht so leicht auf ein Buch konzentrieren, aber die dreiviertel Stunde würde ich da ja doch gern nutzen.

Die Spende an sich ist nicht unangenehm. Klar, einem wird eine Nadel in den Arm geschoben, aber abgesehen von dem kurzen Stich einem leichten Fremdkörper-Gefühl ist da nichts Schlimmes dabei.

Nach der Spende ist es wichtig keinen Sport zu machen (oder sich anders anzustrengen). Im Zentrum sagen sie zwar, dass es am nächsten Tag wieder gehen würde, aber ich will auf Nummer sicher gehen. Manchmal will mein Kreislauf nämlich so, wie ich es will und so bin ich nach einer Spende auch schon mal umgekippt.

Das Plasma, dass einem abgenommen wird, ist übrigens nach 72 Stunden neu gebildet. Der menschliche Körper ist da recht fit. So kann man meines Wissens nach bis zu 50(!) mal im Jahr spenden gehen. (Ja, ich gehe nicht so oft dort hin, einfach weil ich meinen Körper damit auch nicht überfordern will)

 

Habt ihr einen Nebenjob?

Geht ihr Blut- oder Plasmaspenden? 

Erzählt mir davon 😉

 

Gruß und Kuss, 

PiusLucius

Panik und Selbsthass – Gefühlskarussell – das neue Format |PiusLucius

Willkommen im neuen Format „Gefühlskarussell“!

Hier könnt ihr Ausschnitte aus meinem Tagebuch und auch Gedankenprotokollen lesen.

Warum ich mich hier so öffne? Naja, mir wurde schon öfter gesagt (im privaten Umfeld, aber auch von Lesern), dass es schwer ist, sich in den Alltag einer psychisch erkrankten Person hineinzuversetzen. So versuche ich ein bisschen mehr Verständnis in die Gesellschaft einzubringen.

Natürlich sind das von mir bewusst gewählte Ausschnitte, die für euch interessant sein könnten, aber mich trotzdem noch als Privatperson existieren lassen.

 

Montag 11.09.17

Die letzten Tage waren anstrengend. Am Wochenende war das Mittelalterfest in Eggenburg. Es war schön und den Großteil der Zeit haben mich die Menschenmengen und die hohen Lautstärken nicht sonderlich gestört. Aber dann plötzlich, als wir uns zu einer Bude stellten, weil ein Teil der Gruppe sich etwas zum Essen holen wollte, da kam die Nervosität. Sie entwickelte sich nur ganz knapp nicht zur Panik. Ich habe mich auf meinen Atem konzentriert und habe still vor mich hin gezählt. Es hat geholfen. Auch dass ich Davor gesagt habe, was los ist, hat gut getan. Aber trotzdem waren diese Minuten sehr kräfteraubend.

Gestern Abend ging es mir auch wirklich nicht gut. Den ganzen Tag über haben meine Gefühle geschwankt. Ein Gespräch, das ich am Samstag mit meinem Freund geführt habe, ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Gegen Abend wurde es immer schlimmer, bis sich Schuldgefühle in mir festgesetzt haben. Erinnerungen kamen hoch, die ich am liebsten für immer aus meinem Kopf verbannen würde.

Ich konnte lange nicht einschlafen. Ich war zwar müde, hatte aber zu große Angst vor den Träumen, die in solchen Nächten häufig vorkamen. Irgendwann konnte ich mich zum Glück genug entspannen, um die Augen zu schließen und bin dann auch schnell eingeschlafen.

 

 

Dienstag 12.09.2017 (Gedankenprotokoll)

16:31

Unterricht

Nervös, unruhig

Ich mag hier weg. Es sind so viele Menschen hier.

Sie sollen leise sein

 

Freitag 15.09.17

Ich bin in den letzten Tagen irgendwie sehr unruhig. Ich kann es mir nur teilweise erklären.

Gestern hat mich eine wahnsinnige Angst vor den kommenden Monaten überfallen. Im Winter ist es ja immer recht finster und die Kälte zusätzlich macht mir auch oft zu schaffen. Hoffentlich überstehe ich diese Zeit gut. 

Mein Hoffnungsschimmer ist da die Weihnachtszeit. Die mag ich. Da gibt es Kekse, heißen Tee und bunte Lichter überall!

 

Montag 18.09.17

[…]

Heute bin ich wieder leicht nervös. Die vielen Geräusche überall machen mich momentan regelrecht wahnsinnig!

Das Wochenende war anstrengend. […] Da ging es mir auch gar nicht gut. Ich habe mich sehr einsam gefühlt und viel geweint. Irgendwann kam dann auch der Selbsthass. Ich war wütend auf mich, weil ich teilweise bei so alltäglichen und normalen Dingen so arge Probleme hab.

Gestern ging es mir dann schon viel besser. War bei Davor und wir haben uns „Coraline“ angeschaut. Bis auf den Frust durch die Regelschmerzen war die Verzweiflung weg.

 

Ihr wollt mehr von mir lesen? Dann schaut doch mal bei meiner Facebook-Seite vorbei, da halte ich euch immer auf dem Laufenden.

Gruß und Kuss, 

PiusLucius

 

Hier sind noch ein paar Beiträge, die euch interessieren könnten:

Mit Depressionen den Winter überstehen

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Der Winter ist für Menschen mit Depressionen eine besondere Herausforderung… Ich habe für euch ein paar Tipps zusammengestellt, die mir helfen, die dunklen und kalten Monate zu überstehen…

 

Der Clown in meinem Kopf

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In meinem Kopf lebt ein Clown…aber der ist nicht immer so lustig, wie man es sich wünscht. Mein Leben mit Borderline – eine Herausforderung.

6 Gute Gründe, am Leben zu bleiben

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Ich war selbst schon am Rand des Lebens. Ich wollte nicht mehr. Es gibt aber so viele gute Gründe, am Leben bleiben zu wollen!

Ganz einfach genug trinken

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Heute schon genug getrunken?

Nein? Dann sind vielleicht meine Tipps etwas für euch!

Wasser ist überlebenswichtig und ich lebe in einem Land, in dem keine Wasserknappheit herrscht. Trotzdem trinke ich nicht immer genug. Beziehungsweise habe ich nicht immer genug getrunken, denn mittlerweile habe ich es geschafft, meinen Flüssigkeitsbedarf zu decken. Mit welchen Tricks ich das gemacht habe, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Morgenstund‘ hat Gold im Mund

Und gerade nach dem Aufstehen benötigt unser Körper viel Flüssigkeit, schließlich hat er einige Stunden gar nichts bekommen und hat somit an den Reserven gezehrt.

Am Besten ist es wohl, sich am Vorabend ein Glas oder eine Flasche anzufüllen und neben das Bett zu stellen, da vergisst man in der Früh nicht so leicht darauf. Ich habe das Wassertrinken bereits in meine Morgenroutine integriert.

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Deadline setzen

Mir hilft es sehr, mir Uhrzeiten festzulegen, bis zu denen ich XY Liter oder Milliliter getrunken haben will. Vor allem ist das praktisch, da ich so nicht am Abend so viel trinke, dass ich nachts aufstehen muss, um auf die Pipibox zu gehen.

Es sich selbst einfach schwer machen

Genauer gesagt, die Tasche schwer machen. Warum? Wenn ich eine große Flasche Wasser eingesteckt habe, dann hängt sich das Gewicht mit der Zeit ziemlich an. Um nicht so viel schleppen zu müssen trinke ich dann automatisch mehr – da wird die Tasche rasch leichter.

An der Flasche hängen

Ich selbst trinke interessanterweise mehr, wenn ich aus Flaschen trinke. Wenn diese zugeschraubt sind, kann man sie ja ganz einfach überall mit hinnehmen! Ob am Arbeitsplatz, in der Handtasche, auf dem Sofa oder auch mit ins Bett (Okay, bevor jetzt etwas falsches gedacht wird – ich lese großteils in meinem Bettchen und da habe ich sie neben mir liegen 😉 ) Bei einem Glas ist das ja eher nicht möglich beziehungsweise läuft man eher Gefahr, alles auszuschütten.

Last but not least: Aufschreiben

In meinem Kalender schreibe ich oft auf, wie viel ich an einem Tag trinke. Am Ende des Tages sehe ich dann, ob ich auf meine (mindestens) zwei Liter gekommen bin und bekomme mehr ein Gefühl dafür, ob ich noch wo zulegen muss oder ob ich mit meiner „Leistung“ zufrieden sein kann.

Lasst euch nicht entmutigen, wenn das Projekt genug-trinken nicht gleich klappt. Wie die meisten Dinge ist auch das Trinkverhalten eine Sache der Gewohnheit.

 

Gruß und Kuss,

PiusLucius