Projekt Minimalismus – Kommt jetzt alles weg?

Hilfe ich wurde angesteckt!

Aber keine Sorge Leute, ich bin nicht krank oder so. Nein, ich finde sogar, dass es etwas Gutes ist, aber beginnen wir mal etwas weiter beim Anfang.

Wer mich kennt weiß, dass ich ein wahnsinnig unordentlicher Mensch bin. Ich bin eine absolute Chaosqueen und da ich viel zu viel Kram besitze, habe ich oft überhaupt keinen Überblick.

Mit der Zeit habe ich mich immer unwohler gefühlt und ich habe mich gefragt, was es ist, dass ich mich aber beispielsweise in der Wohnung meines Liebsten so wohl fühle.

Klar, es ist seine Wohnung und ich fühle mich in seiner Nähe generell wohl. Aber irgendetwas war da noch. Etwas, was ich bei manch anderen auch spüre.

Aber was war es?

Ich habe beobachtet und beobachtet.

Und dann wusste ich, was es war.

Der Minimalismus. Die Ordnung.

Mein Zimmer ist viel zu überladen und unordentlich. So sehr, dass ich in meinen eigenen vier Wänden nicht mehr zur Ruhe kommen kann.

Und wenn nicht da, wo dann?

Also habe ich mich dazu entschlossen, mich damit zu beschäftigen, was Minimalismus ist. Was Minimalismus für mich ist.

Kommt jetzt alles weg?

Klar, ich könnte einfach radikal alles raushauen. Aber ich bezweifle, dass es mir dadurch besser gehen würde.

Darum habe ich beschlossen, dieses Projekt Schritt für Schritt anzugehen.

Ich werde auf Etappen ausmisten und mich bei allem, was ich in die Hand nehme, fragen:

Brauche ich das?

Verwende ich es?

Macht es mich glücklich?

Ich weiß aber beispielsweise, dass ich einen Großteil meiner Bücher behalten werde. Einfach weil ich meine Bücher liebe. Trotzdem werde ich für einige ein neues Zuhause suchen, da ich jetzt schon sagen kann, dass ich sie nicht noch einmal lesen werde.

Erste Schritte

Vor ein paar Tagen habe ich mir meinen ersten Bereich vorgenommen.

Meine Kosmetikartikel.

Da hat sich, in der ganzen Wohnung verteilt, ganz schön viel angesammelt. Hab also erstmal alles zusammengesucht und ich eine Kiste getan.

Wer braucht so viel Handcreme?

Und warum habe ich zweimal exakt das gleich Gesichtsflurid?

Diese Fragen kamen mir unwillkürlich in den Sinn, als ich gesehen habe, was ich so alles gehortet habe. Eine meine Aufgaben wird es also sein, mal alles aufzubrauchen, beziehungsweise wegzugeben, wenn ich es nicht mehr verwende.

So sollte sich zumindest einmal dieses Problem langsam lösen.

Habt ihr auch viel zu viel Zeug, oder besitzt ihr nur das Nötigste?

 

Gruß und Kuss,

PiusLucius

 

10 Kommentare zu „Projekt Minimalismus – Kommt jetzt alles weg?

  1. Gerade bei psychischen Krankheiten kann das äußere Aufräumen und Ausmisten auch eine sehr heilsame Wirkung nach innen haben. Erst recht, wenn es an die sentimentalen Dinge geht. Ich wünsche dir also eine gute Erfahrung mit der Minimalismus-Therapie. Hihi 😉

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  2. Ehrlich gesagt, ich miste auch super gerne aus!
    In der ersten gemeinsamen Wohnung, sammelt sich viel an – auf wenig Raum. Da tut das Ausmisten oder auch mal umdekorieren/-strukturieren echt gut.
    Allerdings bin ich gegen den „plötzlichen Extrem-Minimalismus“, dem momentan viele folgen, weil es ein Trend ist. Plötzlich alles wegschmeißen, total überstürzt. Im Endeffekt kaufen sie es dann doch wieder neu. Hallo Wegwerfgesellschaft!
    Ich folge da lieber deiner Idee, Schritt für Schritt und bedacht auszusortieren, was man nun wirklich gar nicht braucht. 🙂 Viel Erfolg dabei!

    Liebste Grüße,
    Helen

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  3. Das Gefühl kenne ich. Ich habe mich übrigens von allen Büchern getrennt, obwohl ich gerne lese. Ich hab mir dann ein Kindle schenken lassen, jetzt kann ich lesen soviel ich will und das ganz ohne meine Wohnung zuzumüllen.

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