Wie ihr wisst, gehe ich sehr gerne in Therapie. Warum? Das könnt ihr hier lesen.
Aber Therapie ist auch nicht immer einfach.
Das Aufarbeiten von Ängsten und Problemen ist schließlich nicht in einer Sitzung abgeschlossen. „Die Therapie passiert zwischen den Sitzungen.“, wurde mir einmal gesagt. Und die Person, die das sagte, hatte vollkommen recht! Schließlich durchdenkt man das Thema zu Hause nochmal und ist sich so manchem Problem mehr bewusst als zuvor.
Aber nicht nur zwischen den Sitzungen ist so eine Therapie nicht immer einfach!
Nein, manchmal stößt man auch während der Einheit gegen Mauern. Manchmal fühlt es sich an, als würde man aneinander vorbei reden. Manchmal traut man sich vielleicht nicht, ein Thema anzusprechen, dass einem am Herzen liegt. Manchmal kann es auch sein, dass man sich einfach nicht verstanden fühlt.
Zumindest geht es mir so. Wie gesagt gehe ich sehr gerne zur Gesprächstherapie, denn ich spüre, wie sie mir langfristig gut tut! Doch manchmal, da geht es mir danach so gar nicht gut.
Da ist es mir oft wichtig, mit jemand anderem darüber zu reden. Und es schadet auch nicht, bei der nächsten Sitzung mit dem Therapeuten zu besprechen, was gestört hat oder wie man sich gefühlt hat. Schließlich können einem auch Leute vom Fach nicht hinter die Stirn schauen.
Zwischen den Sitzungen hilft mir oft ein Gedankenprotokoll – was das ist und wie man es führt werde ich euch in einem weiteren Beitrag erklären.
Gruß und Kuss,
PiusLucius